Der Skandal um die Herzklinik am Universitätsspital Zürich zeigt exemplarisch, woran es im Zürcher Gesundheitswesen krankt.
Es sind nicht nur Einzelne, die Verantwortung tragen – auch Politik, Verwaltung und Spitzenmedizin haben gemeinsam versagt.
Darauf deutet auch der NZZ-Bericht vom 18. Mai hin.
Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) stellt sich bis heute weitgehend als machtlose Beobachterin dar.
Juristisch mag das teilweise zutreffen. Politisch bleibt es dennoch problematisch.
Wer die Aufsicht über eines der wichtigsten Spitäler des Landes trägt, kann sich nicht hinter Zuständigkeiten verstecken, wenn hohe Sterblichkeit, Whistleblower-Warnungen und massive interne Vorwürfe bekannt werden.
Darin liegt der Kern des Skandals. Der Spitalrat verweist auf die Direktion, die Direktion auf fehlende Kompetenzen – und am Ende fühlt sich niemand verantwortlich.
Verantwortung wird so lange verteilt, bis sie verschwindet. Für Spitzengehälter und Sonntagsreden über Zürcher Spitzenmedizin reicht die Zuständigkeit dagegen immer.
Besonders irritierend ist, wie lange trotz Warnsignalen gezögert wurde. Bereits 2021 und 2022 gab es Hinweise auf erhöhte Sterblichkeit unter Francesco Maisano.
Dennoch hielt Rickli am „institutionellen Weg“ fest. Als Parlamentarierinnen 2024 eine umfassende Aufarbeitung verlangten, dominierte erneut die Erklärung, was angeblich alles nicht möglich sei.
Erst öffentlicher und medialer Druck brachte Bewegung.
Das Problem reicht deshalb längst über Maisano hinaus. Der wahre Skandal ist ein Zürcher Gesundheits-Establishment, das erst handelt, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht.
Und eine Regierungsrätin, die unermüdlich erklärt, was sie alles nicht durfte – und auffallend schweigsam bleibt, wenn es darum geht, was sie politisch und moralisch hätte tun müssen.
Solange Politik und Behörden nicht bereit sind, die Verantwortlichen schonungslos zu benennen und Konsequenzen zu ziehen, muss sich die Öffentlichkeit fragen, welches Ausmass an gegenseitigem Schutz, Vetternwirtschaft und vertuschter Verantwortung in diesem Milieu sonst noch unter dem Deckmantel von Zuständigkeiten und Berichten verborgen bleibt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nur noch mehr Zertifizierte Prüfer und Titelträger mit EU Bescheinigungen anstellen . Da ist der Schweizer Bünzli gar nicht im Stande ein Gutachten nach Schweizer Gesetz durchzubringen. Wir leiden an Verantwortlichen Chefs!
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Seit wann übernimmt ein Politiker in der Schweiz für seine Handlungen Verantwortung?
Eher geht ein Kamel durch Crans-Montana.
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Ja genau wir leiden am Föderalismus und daran das Dinge dort unter Leuten Entschieden werden die Mitverantwortlich sind, aber ja immer schön den Ausländer blamieren, beste Polemik Show
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@CH-Schweizer
@Bundeszwerglifollower
👍🎯👏
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hätte bei ersten Kenntnissen der Sachlage sofort eine unabhängige Untersuchung einberufen müssen.
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Gut (aber leider zu spät) gebrüllt – SVP-Mutter Helvetia !!
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Das hat wenig mit Zürich zu tun sondern ist dem System Schweiz und dem Föderlismus oder uf guet dütsch am Säuhäfeli Prinzip geschuldet man sieht es überall auch im Wallis oder in Glarus am schlimmsten ist es dort wo die Verhältnisse klein sind.
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Stephan Rietiker:
„eine Regierungsrätin, die unermüdlich erklärt, was sie alles nicht durfte“
Hätte sie den Finger gerührt wäre ihre politische Karriere am Ende. Denn jemand füttert die Wahlkampftöpfe der Politiker. Wer genau und wieviel einzahlt darf in der Schweiz nicht veröffentlicht werden.
„Ich gebe Dir den Posten, für 10% von deinem Gehalt in 2 Jahren. Getarnt als Wahlkampfspende, wenn die Wahlen anstehen.“
So geschieht es überall in der Welt, mit der Ausnahme der Schweiz. In der Schweiz gibt es keine Korruption. Dogma Ende.
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SVP-CH Nathalie Rickli, Regierungsrätin: „..Meine Schwerpunkt-Themen sind: Medien, Sicherheit und Ausländerpolitik… und Einschränkung der persönlichen Freiheit Einhalt zu gebieten.»…“
Zur Aussage im Artikel: „Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) stellt sich bis heute weitgehend als machtlose Beobachterin dar….“
Frau Rickli scheint andere Schwerpunkte zu haben. Darum wohl die Aussage im Artikel: „Wer die Aufsicht über eines der wichtigsten Spitäler des Landes trägt, kann sich nicht hinter Zuständigkeiten verstecken,..“
Gunther Kropp, Basel
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Richtig, das Problem reicht weit über Maisano, aber auch über Rickli hinaus, insbesondere auch zu den Leuten, die ihn geholt und am UZH befördert und trotz Problemen gedeckt haben. Das meiste davon geschah mehrere Jahre vor Ricklis Amtsantritt.
Ist vielleicht nicht so sexy, die Verfehlungen mittlerweile mehrheitlich abgetretener Funktionäre / Politiker und deren Verantwortlichkeit zu untersuchen, aber trotzdem absolut erforderlich.
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Das bestätigt das teils krude Verhalten der Politiker von links bis rechts.
Grosse Klappe, Selbstüberschätzung und versuchen, gross abzukassieren. Wird das Problem für sie zu gross, verstecken sich diese Politiker, die in der Wirtschaft versagt bzw. nicht reussiert haben, zwischen Gesetzen und vermeintlichen Wählerwillen.
Es gibt keine Kontrollinstanz wie bei guten KMU. Darum braucht es sehr lange, bis faule Eier entfernt werden.
Das dauert umso länger, wenn es ein Blender mit guter Rhetorik ist und sonst aber nichts drauf hat und seinem Job nicht gewachsen ist.
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Frau Ricklis Positionen im Zusammenhang mit Corona sollten auch dringend aufgearbeitet werden: «Wer Impfgegner ist, der müsste eigentlich eine Patientenverfügung ausfüllen, worin er bestätigt, dass er im Fall einer Covid-Erkrankung keine Spital- und Intensivbehandlung will», sagt sie gegenüber dem «Tagesanzeiger». Für die SVP-Politikerin ist der Weg aus der Pandemie klar: «Impfen, impfen, impfen». Watson, 1.9.2021
Genau! Wir vergessen nicht!
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We live in an era where facts are public, documented, and debated; conflicts of interest are known. But despite this, nothing really changes, practices persist, and criticism is exhausted. It’s a situation where „we see everything, but we can do nothing.“ The danger is no longer just lies, but the disappearance of the distinction between truth and falsehood, a system where transparency becomes a form of legitimation, not control. Meanwhile, the procedure no longer prevents the problem—it absorbs it.
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Warum schreiben Sie nicht deutsch? Sie können’s offenbar lesen. Schreiben geht nicht?
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Englisch hat eine größere Reichweite!
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Ist er immer noch GC-Präsident?
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Kein Politiker hat je Verantwortung übernommen. Verantwortung übernehmen heisst hinstehen wenn es schief läuft, den Kopf runterhalten, um Entschuldigung bitten und sofort zurücktretten. Die Japaner können das perfekt
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@Besser Wisser
Im vorliegenden Fall ist der Verantwortungsbereich enorm.
Wo bleibt also die Rechtsstaatlichkeit in diesem Land?😱
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Die Notbremse hätte vom medizinischen Personal gezogen werden müssen. Sicher gibt es ein verantwortliches Gremium mit Ärzten. Die Politik kann doch gar nicht beurteilen, ob eine Herzklappe fehlerhaft ist.
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Die Politik wurde ja genau von solchen (Whistleblower) informiert, dass es Probleme gibt. Gemacht wurde dann absichtlich nichts um das ganze zu vertuschen.
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@Meier
Typisches Verhalten gegenüber Whistleblowern und in Fällen, die die Staatsangelegenheiten betreffen.
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Es ist ein Problem der Schweiz. Bei Bund, Kantonen und Gemeinden, in der Politik und dem Beamten-Apparat.
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Bei den hohen Gehälter der Regierungsräte sollte eine Gewisse Verantwortung Bedingung sein, insbesondere in solchen Fällen.
Es wird wohl Zeit daran etwas zu ändern.
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Dass dieser ex GC-Zampano noch schein-kompetente Reden zum Gesundheitswesen schwingen darf, ist eine absolute Lachnummer !!
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Sehr gut auf den Punkt!
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Rickli ist völlig überfordert, ohne sie verteidigen zu wollen aber der ganze Skandal scheint noch einige „Gehaltsklassen“ über Rickli zu sein, da kommt wahrscheinlich noch mehr Ungemach auf Zürich zu inklusive USA, dort könnte es einen weiteren Knall geben, und es geht um Milliarden. Die Frage ist ob, und wenn wer und wieviel bei diesen untauglichen Produkten verdient hat.Es scheint aktuell, es bringen sich alle in Stellung.