Wie eine Klammer zwischen Abflug in Zürich-Kloten und dem Schlusspfiff im Arrowhead Stadion in Kansas City sorgte Breel Embolo für Schlagzeilen der besonderen Art.
Bei der Anreise ins luxuriöse Mannschaftshotel der „Schweizer Nati“, dem Fairmont Grand Del Mar im Norden von San Diego, hatte ihn seine 2025 erfolgte rechtskräftige Verurteilung wegen mehrfacher Drohung bei einem Vorfall in 2018 eingeholt.
Diesmal lagen rund 50 Minuten zwischen Gelb und Gelb-Rot.
Das Duell zwischen der Schweizer Nummer 7 und dem argentinischen Mittelfeld-Chef Leandro Paredes eskalierte bereits gegen Ende der ersten Halbzeit.
Konkret in den ersten Sekunden der 44. Minute.
Dem freistehenden, 32-jährigen Boca Juniors-Talent wird ziemlich genau in der Platzmitte der Ball zugespielt.
Mit einem energischen Sprint versucht Embolo, einen Weiterpass zu verhindern, und säbelt von hinten kommend den Argentinier regelrecht nieder.
Dies Sekundenbruchteile nach erfolgtem und erfolgreichem Querpass nach links.
Der portugiesische Schiedsrichter Joao Pinheiro steht keine 10 Meter entfernt. Embolo will quasi durch Paredes sprinten, als ob dieser Luft wäre.
Der Porteño (so heissen die männlichen Einwohner der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires) liegt mit mutmasslichen Schmerzen am Boden. Rudelbildung, Diskussionen, oder wie üblich: Viel Theater.
Der Unparteiische bleibt cool und setzt ein Zeichen. Die erste gelbe Karte im Spiel wird gezückt.
Es soll die einzige in der regulären Spielzeit (neben der roten Karte gegen den gleichen Spieler in der 71. Minute) bleiben. Erst in der Verlängerung kassieren insgesamt drei Argentinier gelb.
Nur schon dieses Foul hätte eine direkte rote Karte bedeuten können.
Mit viel Geschwindigkeit und Kraft hat Embolo in einer schier aussichtslosen Situation, den Ball zu erobern oder vor dem Gegenspieler zu spielen, eine Verletzung von Paredes in Kauf genommen.
Murat Yakin und seine Teamverantwortlichen waren vorgewarnt. Was während der Pause in der Schweizer Garderobe des Heimstadions der Kansas City Chiefs in der Causa „gelbe Karte“ besprochen worden ist, bleibt ein Geheimnis der Mannschaft und betroffenen Protagonisten.
Auch, ob Yakin noch vor der neu von der FIFA eingeführten „Hydration break“ Embolo hätte auswechseln wollen. Eben genau wegen der Gefahr einer roten Karte.
Klar ist: In einem K.o-Spiel ist eine fahrlässige und dumme rote Karte unter allen Umständen zu vermeiden.
Schwalben gehören in diese Kategorie. Vor allem an einer Weltmeisterschaft und einem zwei- oder gar dreistelligen Millionenpublikum vor den Bildschirmen weltweit.
Der Fall Embolo hat Fussball-Geschichte geschrieben: Mit VAR (Video Assistant Referee) werden auch Schwalben oder „Fake fouls“ künftig geahnt. Das Magische des Fussballs entwickelt sich weiter.




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Klar war das ein Fehlentscheid und nun hat sich auch der verletzte Stolz im Umgang mit Okafor gerächt. Den hätte man wunderbar in der Pause als Mittelstürmer einwechseln können. Wer nämlich das Verhalten von Embolo auf dem Platz und im Vorfeld auch neben dem Platz korrekt beobachtet hat, dem war die rote Karte keine Überraschung.
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Leider hat Embolo eine zu kurze Zündschnurr, was eigentlich auch Yakin weiss und Embolo in seinem Privatleben u.a. auch schon bewiesen hat.
Es hätte Optionen gegeben.
Wir wissen nicht ob Yakin mit Embolo gesprochen hat, jedenfalls wurde Embolo leider für die Mannschaft zur Hypothek.
Spieler wie Manzambi, Vargas, Kobel oder Elvedi haben sich positiv auf der Weltbühne präsentiert. Für Embolo könnte es auch karriere-technisch zwischen Stillstand und Rückschritt liegen. Das ist umso schader, als er physisch und technisch so viele Qualitäten hätte.
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Nun können sich die Doppeladler und Schwalbenkönige wieder den wichtigen Themen in ihrem Leben widmen, kesse Sprüche, schneller Lambo, dicker Benz und fette Uhren.
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Korrekte Analyse.
Flog zu spät an die WM nach einem Foul.
Flog zu früh an der WM vor einem Foul.
Dazwischen sein unnötig grobes Einsteigen.
Gilbert Gress hätte gesagt, dass so ein Typ unintelligent ist und nicht in eine Mannschaft gehört.
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Nicht nur Gilbert Gress hätte das so gesagt! Es ist so und eine unabänderliche Tatsache, dass dieser Typ halt nicht die hellste Kerze unter dem Schweizer Himmel ist.
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früher hätte man noch viele andere Dinge gesagt, aber das ist heute nicht mehr erlaubt. Genauso wenig getraut man sich einen Spieler mit afrikanischen Wurzeln die Leviten zu lesen oder ihn auszuschliessen. Das wäre ja politisch nicht korrekt. Lieber riskiert man damit, das Image der gesamten Schweiz in ein anderes Licht zu rücken. Das ist leider kein Einzelfall, sondern System.
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Yakin ist eine Fehlbesetzung. Er wäre der ideale Kebap Verkäufer aber sicher nicht Trainer.
Mit Alex Gantner als Trainer hätte die Schweiz mindestens das Halbfinale erreicht.
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Wenn’s denn nur die 44. Minute gewesen wäre. Von einem.Trainer auf diesem Niveau darf man proaktives Handeln erwarten. Nur eben Embolo war emotional weit weg und trotzdem wurde er nicht ausgewechselt.
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Wurde hier Geschichte geschrieben?
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Die Euroturbos werden sich freuen.
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Finanznews aus Zürich 😉
Euch gehen die Stories aus!
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Das war eine tickende Zeitbombe. Spätestens ab der 60. Minute hätte Vargas eingewechselt werden sollen.
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In defense of „Made in Switzerland“
Die echte Schweiz basiert nicht auf Dummheit und Schwalben, sondern auf solider Leistung. Auch in schwierigen Situationen.
Yakin hat(te) die Mannschaft und die Einzelspieler nie im Griff. Zeit zu gehen. Und einen Neubeginn. Auch im Fussball.
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na ja, zu mehr sind einfach nicht fähig.
bleiben wir zufrieden und in der sonderschule.
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Manche Fussballspieler haben ihr Gehirn eben in den Oberschenkeln. Und nicht zum ersten Mal hatte Yakin Auswechslungen mit den falschen Spielern und zum falschen Zeitpunkt vorgenommen. Das ein Okafur nicht zum Einsatz kam, war dumm.
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welches Gehirn ?
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Hirn-Embolie = verschlepptes Gerinnsel blockiert ein Blutgefäss im Gehirn
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Die Fouls werden „geahnt“? Der VAR kann in die Zukunft blicken oder wie muss ich mir dieses „ahnen“ vorstellen?
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Schwalbolo hat einen klassischen LIFO hingelegt, last in – first out 🙂