Die Informatik der Raiffeisen-Gruppe basiert auf einer IBM-Plattform. Viele andere Banken und weitere Firmen, die auch bei IBM waren, haben in den letzten Jahren den Anbieter gewechselt.
Nicht so die Raiffeisen, obwohl auch sie diesen Schritt geprüft hatte. Doch dann sah die Nummer 2 von Swiss Banking davon ab.
Ein Insider stellt in den Raum, dass dies mit den Personen zusammenhängen dürfte. Es könnte um spezielle Protektion gehen, so der Kritiker.
Im Fokus steht ein IBM-Spezialist. Die Raiffeisen hatte 2008, als sie die Plattform des US-Giganten einführte, diesen zusammen mit einer zweiten Person mit den Arbeiten betraut.
Nötig war das, weil intern das Wissen fehlte. Nach dem Abgang der einen IBM-Fachkraft blieb der andere „Crack“ als Einziger übrig.
Drei Jahre nach Beginn der Arbeiten kündigte der Mann bei der IBM und machte sich mit einer eigenen Firma selbstständig. Als Freischaffender behielt er den Auftrag der Raiffeisen.
Seine Macht reiche weit, obwohl er kein normaler Angestellter sei und ergo keine offizielle Kaderfunktion ausübe, meint die Quelle.
Gegenüber internen Raiffeisen-Informatikern, die Fragen zur IBM-Basis-Infrastruktur stellten, würde er laut, so der Insider.
Diese hätten unter anderem Fragen zur „Dokumention“ des IBM-Setups gestellt; da habe sie der externe Experte harsch kritisiert.
Vor einem Jahr reorganisierte die Raiffeisen den Bereich, aus „Systemtechnik und Engineering“ wurde „Infrastructure Platforms“.
Es kam zu einem Wechsel in der Führung, doch der externe Berater konnte bleiben. Er erhielt gar einen Jahresvertrag, was den internen Vorgaben widersprechen würde, sagt die Quelle.
„Jede Verlängerung eines Vertrags mit einem externen Dienstleister kann jeweils höchstens für ein halbes Jahr erfolgen.“ Der Vertrag mit dem externen IBM-Experten sei im März bis Frühling 2027 verlängert worden.
2022 hatte die Raiffeisen-Informatik einen Wechsel weg von IBM geprüft. Dazu machte sei einen Vergleichstest zwischen der bestehenden Plattform und dem Konkurrenzsystem von Oracle.
Der zuständige Chef legte sich für den Test selber ins Zeug. Er übernahm im Vergleichsprozess die Verantwortung für die bestehende IBM-Infrastruktur, führt die Auskunftsperson aus.
Am Ende hiess es offenbar, dass Oracle zu teuer sei gegenüber der IBM. Die Raiffeisen blieb dann beim US-Konzern.
„Raiffeisen Schweiz verfügt über klare Richtlinien zur Anstellung externer Fachkräfte“, sagt ein Sprecher des Genossenschafts-Riesen.
„Diese Richtlinien wurden in besagtem Fall gewahrt. Darüber hinaus äussert sich Raiffeisen Schweiz nicht zu individuellen Vertragsbeziehungen mit externen Dienstleisterinnen und Dienstleistern.“


Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sich unersetzbar machen und dann extern anstellen lassen.
Smarter Schachzug.
Raiffeisen ist selber der Löli, dass das überhaupt möglich ist.
Was passiert wenn der Mann spontan nach Thailand auswandern? Behält er sogar dann sein Mandat?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Interessant. Die Kommentare von Loomit werden immer durchgestellt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist unerhört, ein weiterer Skandal bei der Bauernbank! Ich werde meine Konten auflösen und zur UBS wechseln!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Witzbold!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich kenne das.
Aufgrund meines Reichtums, Charmes und meiner Eloquenz bekomme ich auch überall eine Sonder-Behandlung.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und was ist jetzt an dieser Story so besonders?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Protektion oder Korruption – that is the question.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bauernbank aus dem letzten Jahrhundert…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ein Cousin von Pierin?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Gibt‘s vielerorts. Nächste News bitte, liebes IP. Am besten etwas aus Gastro Cüpli Züri.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn das Honorar veröffentlicht würde, dann gäbe es bei LeserInnen wohl einige Schocks.
Insbesondere bei denjenigen, die schon einmal wegen einem 85 Rappen Fehler in der Spesenabrechung gemassregelt wurden.
Wie bei einem Ex-Raiffeisen-Kollegen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Solche Leute gab es bei PostFinance, CS und UBS. Uralt-Eingenistete, keine System-Doku und somit quasi unersetzlich, da sie als die Kernanwendungen als einzige kennen.
Wer nur wenige oder einen Kunden hat und über längere Zeit immer wieder den selben Auftraggeber, dürfte die Kriterien für Scheinselbständigkeit erfüllen, was u.a. mit Sozialversicherungsbetrug einher geht.
Man kann also solche Leute auch loswerden, muss dann aber halt die eigene IT selber beherrschen, was bei Raiffeisen noch nie so richtig der Fall war.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Heutzutage gibt man einem AI Coding Agent den Auftrag, die Sourcen zu analysieren und zu dokumentieren. Sowas kann AI recht gut. Adios, „unersetzlicher“ Externer!
…aber auf so eine „geniale“ Idee muss man erst mal kommen. 😉