Schafisheim AG. Hier betreibt Coop sein grösstes Logistikzentrum und zugleich die grösste Grossbäckerei der Schweiz.
Ein gigantischer Komplex, in dem Waren rollen und Gipfeli für die ganze Schweiz aus dem Ofen kommen.
2016 wurde der Koloss eröffnet, Bundesrätin Doris Leuthard weihte ihn ein. Seither halten rund 2’200 fleissige Bienen den Coop-Giganten mitten im Rüeblikanton am Laufen.
Coop sahnt für seinen Logistik-Tempel den Watt d’Or ab, heizt die Grossbäckerei CO₂-neutral und kassiert mit dem Lean & Green Award gleich noch einen Öko-Orden obendrauf.
Doch dann folgt die ziemlich nasse Überraschung.
Ein Insider berichtet, dass auf dem Dach des Coop-Kolosses Rasensprinkler mit Trinkwasser zur Kühlung im Einsatz seien.
Das kostbare Nass fliesse über die Gebäudehülle und verschaffe dem riesigen Komplex Abkühlung.
Pikant: Der Bund warnt vor Trockenheit, Gemeinden rufen zum Wassersparen auf, Pools und Autowaschen geraten ins Visier.
Ausgerechnet über dem mit Öko-Preisen dekorierten Logistik-Tempel versprühen Sprinkler Trinkwasser.
Wir konfrontierten Coop mit den Vorwürfen. Der Detailhändler bestätigt den Trinkwassereinsatz, spricht aber von einer Notmassnahme.
Ende Juni hätten Transformatoren wegen der Hitze zu überhitzen gedroht. Als „letzte verfügbare Option“ seien deshalb Sprinkler auf dem Dach installiert worden.
Das Trinkwasser sei nur wenige Stunden geflossen, der Verbrauch „insgesamt gering“ gewesen.
Eine konkrete Literzahl nennt Coop nicht. Die Anlage sei inzwischen ausser Betrieb und durch eine nachhaltigere Lösung ersetzt worden.
Coop verteidigt den Trinkwassereinsatz mit der Versorgungssicherheit. Ein möglicher Ausfall der gesamten Logistikinfrastruktur habe verhindert werden müssen.
Coop spricht von einer Notmassnahme für wenige Stunden. Ein Insider schildert den Einsatz der Wasserschleudern allerdings anders.
Fest steht: Ausgerechnet beim Nachhaltigkeits-Champion ist die Sache mit dem Wasser noch längst nicht trocken.

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Coop und auch den anderen Firmen ist das
Klima egal. Sie möchten einfach bei der Mehrheit der Bevölkerung gut dastehen.
Wieso hat es auf dem Gebäude keine Regenbogen Fahne?
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Coop könnte doch das Wasser nach Ceuta für die Invasoren spenden.
Dann würde Coop weniger beim Linken Wohlstandsverroteten Milieu gut dastehen. Man hat ja etwas „gutes“ gemacht.
Hoffe das Wasser verfault auf dem Weg zu den Invasoren.
Das war ja dann mal richtiges Green Washing.
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Wenn die Ware dort verdirbt, dann müssen wir auch das Datenzentrum welches die Logistik dort betreibt nicht mehr kühlen.
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Nachhaltigkeit von Fall zu Fall, aber immer davon palavern!
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Die Schweizer und ihre Klimarettungsaktionen…. AirConditions sind out, schwitzen und frieren gegen rechts in. Ein Tropfen auf den heissen Stein, solange sich andere bekriegen und die Amerikaner auf 16 Grad und sogar ihre Footballstadions kühlen.
Hier zeigt sich einmal mehr das Schweizer Bünzlitum. Dafür warten irgendwann dann im Klimahimmel nicht 72 Jungfrauen, sondern die gekühlte Ehrenloge gleich neben Petrus, während andere in der Hölle schmoren werden.
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Wollt ihr lieber verdorbene Lebensmittel oder umgeknickte Coopmitarbeiter und Versorgungslücken? Das Wasser fliesst ab und entweder in den Boden oder in die Abwasserreinigungsanlage. Wasser geht auf dieser Welt nicht verloren. Es ist ein geschlossener Kreislauf. Man kann es höchstens verunreinigen
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Wenn Sie gesamthaft denken und von Wasser schreiben, bin ich voll bei Ihnen und argumentiere ich gleich. Hier geht es aber um die Teilmenge Trinkwasser. Das ist kontrolliertes sauberes Wasser, das verunreinigt oder erwärmt in die Abwasseranlage läuft. Es ist dann immer noch Wasser, aber kein Trinkwasser mehr.
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In den letzten zwei Wochen hatte die Standortgemeinde Probleme mit der Grundwasserpumpe. Es galt ein Verbot für die Verwendung von Trinkwasser für den Garten, mit Ausnahme von gezielter Nutzung mit Giesskanne.
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Ich kann diesen Klimablödsinn nicht mehr hören. Bravo, gut gemacht Coop.