Eine lokale Interessengemeinschaft (IG) könnte die letzte Prestige-Vorlage von Carmen Walker Späh (FDP) an der Urne zu Fall bringen.
Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin tritt nächsten Frühling zurück. Nach 12 Jahren.
Es geht um ein gigantisches Projekt von knapp 550 Millionen Franken: Die Verlängerung der Glattalbahn nach Kloten (303 Millionen) und eine neue Veloschnellroute (101 Millionen) mit einem gemeinsamen Viadukt über die Flughafen-Autobahn.
Dazu ein umfassender Hochwasserschutz (140 Millionen) zugunsten der Stadt Kloten und des Flughafens.
Als mögliche Spielverderberin taucht nun die IG Pro Altbach auf. Never heard of. Jetzt schon. Der Gruppe ist während der Sommerferien ein regelrechter Coup und Lehrbeispiel über Basisdemokratie gelungen.
Über 5’000 Unterschriften wurden für ein Referendum gegen den Kantonsrats-Beschluss von Mitte Juni gesammelt. Weit über den nötigen 3000.
Ihre Argumente: Die Kosten angesichts der bestehenden und guten Erschliessung durch Busse; ein Verkehrschaos und Unfallrisiken wegen neuer Bahnbarrieren; eine Zweiteilung der Stadt.
Und vor allem: die Vernichtung der Natur – samt des Schatten spendenden Baumbestands entlang des Altbachs.
Eine Aufwertung, wie dies die Projektverantwortlichen reklamieren, sei dies nicht.
Im Parlament stimmte nur die SVP-Fraktion nach gescheiterten Rückweisungs- und Kürzungsanträgen dagegen.
Hauptkritikpunkte der Volkspartei sind die exorbitanten Kosten für die Veloschnellroute und der Finanzierungsmix beim sogenannten Obstgarten-Viadukt.
Die neue Veloinfrastruktur wird nämlich über den bereits defizitären Strassenfonds von den Automobilisten und die nationalen Bundesabgaben wie Mineralölsteuer und LSVA finanziert.
Der Beitrag der Velofahrer? Null. Auch als Steuerzahler werden sie nicht zur Kasse gebeten.
Auch wurde auf die bereits bestehende Verkehrsinfrastruktur und deren Optimierungspotential hingewiesen.
Bei der Finanzierung des Hochwasserschutzes müssen ebenfalls Fragen gestellt werden. Bei einem Extrem-Ereignis würde mit Schäden in der Stadt Kloten von bis zu 100 Millionen und beim Flughafen sogar von über einer Milliarde gerechnet, so die offizielle Erklärung.
Die Problemlösung: Der Bau eines langen, unterirdischen Entlastungsstollens, dimensioniert auf ein 300-jähriges Hochwasserereignis.
Neben einer noch nicht quantifizierten Kostenbeteiligung der Stadt Kloten, wo parallel weitere Zusatz- und Eigenprojekte ausgelöst werden, fällt das Trittbrettfahren der Hauptprofiteurin des kostspieligen Hochwasserschutzes auf.
Die an der Börse mit rund 6 Milliarden bewertete Flughafen Zürich AG zahlt nämlich nichts an die Investition.
Quasi ein Gratis-Abschluss einer unbefristeten Versicherung gegen Gross-Wasserschäden.
Zusätzlich scheint es in Kloten Skepsis gegenüber der generellen Stadtentwicklung zu geben. Nicht bei den Politikern und Parteien.
Sondern bei der Bevölkerung.
Erst vor knapp zwei Jahren lehnten die Stimmberechtigten die Umzonung des Industriequartiers Steinackers ab.
Genau jenes Gebiet, das nun mit der öV-Verlängerung für 303 Millionen erschlossen werden soll.
Dort hätten Wohnungen – direkt unter der Ost-Anflugschneise – für 7’000 neue Einwohner und Einwohnerinnen entstehen sollen.
Für Regierungspräsidentin Walker Späh könnte sich kurz vor dem Ausscheiden aus der Zürcher Kantons-Exekutive ein Negativ-Kreis schliessen.
Bereits als langjährige Kantonsrätin für den Stadtkreis 6/10 war sie vor ihrer Wahl 2015 in den Regierungsrat eine Verfechterin für den Rosengartentunnel.
Samt einer Erweiterung der Tram-Infrastruktur von der Limmat hinauf zum Bucheggplatz und Milchbuck.
Die 1,1-Milliarden Vorlage scheiterte grandios an der Urne.
Jetzt geht es um die Hälfte. Und nicht um einen Strassentunnel, sondern um ein neues Reizthema in der Mobilitäts-Diskussion: Veloschnell-Routen.




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Der Fleischvogel Walker-Späh.. 🍖
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Eine Spinnerei. Viele Millionen verpulvert für nutzloses Zeugs.
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Endlich tritt der Kakadu 🦜 ab!
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Furchtbares etwas mit Kreide auf dem Kopf..
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Endlich sind wir den Papagei 🦜 los!
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Passt nicht, gigantische „Geld-Verlochung“, zwei Schuh-Nummern zu gross.
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UBS-LAERI-ZUERI-Sozis die täglichen IP-Themen…vorbei die Zeiten als L.H. noch echte Stories brachte ….Raiffeisen CEO usw. schade, muss wohl wieder öfters die Ringer Medien und 20 Minuten lesen…
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Steuergelder Verschwendung vom extremsten.
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Du lebst ja auch vom Amt sehr gut betreut!
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Späh sollte mal mit Spuhler zum Coiffeur.
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Sie will sich noch ein Denkmal setzen. Wir brauchen das nicht.
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Totaler Schwachsinn.
Hoffentlich wird es an der Urne abgelehnt.
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Dieses Schwachsinn-Projekt beweist mir wieder einmal mehr, dass es in der Bundes-Verfassung ein Verbot braucht, welches Bund, Kantonen und Gemeinden das machen von Schulden verbietet. Bestehende Schulden müssten natürlich auch zurückbezahlt werden. Dazu könnte man 30 bis 40 Jahre vorsehen, damit es einigermassen erträglich abläuft.
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Wieviel von diesen 530 Millionen wären eigentlich neue Schulden, welche man künftigen Generationen aufhalsen würde, um heute selbst in politischem Saus und Braus zu leben?
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Kanton und Kloten.. das kommt nicht gut. Die Stadt Kloten ist sowas von hinterhältig, auch hier wurde bestimmt Bauland von 10m2 der Stadt verkauft wie in anderen Stiiimo Immobilien projekten um mehr bauen zu könnnen.
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Nur schon beim Haarspray von Frau Walker-Späh und den dazugehörigen Ablasszertifikaten gegen das Ozonloch sprechen wir über vierstellige Beträge!
Kommt die in den Zoo?
Hab gehört da soll jetzt mehr Einheimisches rein.
Artenschutz und so.
Wobei diese Sparte Politiker ist leider nicht vom Aussterben bedroht.
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Die Frisur ist selten, die Politik nicht!
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Die Glattal-Bahn wird zunächst nur bus München sechsspurig ausgebaut. Erst ab 2028 ist die nächste Etappe via Moskau nach Peking vorgesehen.
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Was h aben die IG-Mitglieder und Unterschreiber denn bei der 10-Mio Initiative gestimmt?
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Hr Gantner, Sie flecht in Ihr deutschsprachig Text ein fremdsprachig Wortwendung ein: „Never heard of.“ Was meinen Sie damit und weshalb benutzen Sie die fremdsprachige Wortwendung genau an dieser Stelle ?
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Die Flughafen-Autobahn ist keine Autobahn. Ein Standstreifen fehlt. Vor einigen Jahren wurden beide Richtungsfahrbahnen der Strasse die am Flughafen vorbei führt zwar erneuert aber die Fahrbahnen wurden verschmälert und ein Standstreifen erschaffen an dem höchstens ein Motorrad abgestellt werden kann. Ein PW, geschweige ein LKW sind für den Pseudostandstreifen zu breit.
Auf diesem Ersatz der Autobahn die Vignette zu verlangen ist dem Betrug gleich zu setzen: für Autobahn kassiert, eine gefährliche, verschmälerte, mit zwei Richtungsfahrbahnen ausgestattete Strasse geliefert.
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Die IG Pro Altbach bekämpft insbesondere die Linienführung, die den Kahlschlag des Gehölzes dem Bach entlang in Kloten bedingt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse können im Zentrum auch keine schattenspendende Bäume mehr angepflanzt werden, womit die letzten grossen Bäume im Zentrum verschwinden was zu einer Hitzeinsel führt. Bereits 2000 wurde eben diese Linienführung vom damaligen Verwaltungsrat der VBG Glattalbahn verworfen. Es ist absolut unverständlich, dass nun unter der Ägide René Huber (ex Stadtpräsident Kloten & VR Präsident VBG) erneut diese Linienführung vorgesehen ist.