An den Finanzmärkten hatten viele auf Flávio Bolsonaro gesetzt. Nach dem Wahlsieg von Luiz Inácio Lula da Silva müssen sie ihre Positionen überdenken.
Brasiliens Real stürzt ab, Aktien und Anleihen geraten in einen Ausverkauf.
Die Bolsonaro-Wette platzt, Anleger ziehen sich aus brasilianischen Vermögenswerten zurück.
Die Hoffnung auf einen politischen Wechsel hatte Anleger in den vergangenen Wochen zu umfangreichen Käufen verleitet.
Nach Auszählung von rund 99,7 Prozent der Stimmen lag Lula mit 51,8 Prozent vor Flávio Bolsonaro mit 48,2 Prozent.
Der Wahlkrimi zog sich durch eine kurzfristig angeordnete Verlängerung der Wahlzeit um zwei Stunden zusätzlich in die Länge.
An den Finanzmärkten hatten viele Anleger auf Bolsonaro gesetzt. Sie verbanden mit ihm die Hoffnung auf eine strengere Ausgabendisziplin und eine Begrenzung des Schuldenanstiegs.
Schon nach der ersten Wahlrunde am 4. Oktober waren brasilianische Aktien gestiegen. Bolsonaro hatte damals rund 47 Prozent erreicht, Lula etwa 45 Prozent.
Ausländische Anleger griffen zu, und der Real legte gegenüber dem Dollar zu. Mit Lulas Wahlsieg müssen viele dieser Positionen nun neu bewertet werden.
Am Devisenmarkt standen vor der Stichwahl zwei Szenarien im Raum. Bei einem Sieg Bolsonaros wurde ein Rückgang des Dollar-Kurses auf 4,80 bis 4,90 Real für möglich gehalten.
Unter Lula drohte dagegen ein Anstieg auf 5,30 bis 5,50 Real. Je höher der Dollar in Real notiert, desto stärker verliert die brasilianische Währung an Wert.
Wie gross die Anspannung war, zeigte die implizite Wochenvolatilität des Real, die zeitweise über 31 Prozent kletterte.
Auch brasilianische Aktien und börsengehandelte Fonds waren stark auf einen möglichen Wahlsieg Bolsonaros ausgerichtet.
Sollte sich dieses Szenario nicht erfüllen, droht die Auflösung dieser Positionen den Verkaufsdruck auf brasilianische Vermögenswerte zusätzlich zu verstärken.
Dramatisch wurde der Wahlabend durch die kurzfristige Verlängerung der Wahlzeit um zwei Stunden.
Der Oberste Richter Cristiano Zanin begründete die Anordnung mit Problemen im öffentlichen Verkehr.
Einige Wahllokale hatten zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen, was die Umsetzung erschwerte. In der Folge wurden Forderungen nach einer Überprüfung des Wahlablaufs laut.
Eine Annullierung des Ergebnisses ist bislang nicht gerichtlich angeordnet worden. Sie dürfte auch nicht eintreten, zu hoch sind dafür die rechtlichen Hürden.
Im Zentrum steht nun Lulas Finanzpolitik. Kann seine Regierung die Staatsverschuldung begrenzen, oder treiben höhere Ausgaben das Haushaltsdefizit weiter nach oben?
Bolsonaro stand für viele Marktteilnehmer für eine strengere Ausgabendisziplin. Unter Lula wird dagegen mit einem höheren staatlichen Finanzierungsbedarf gerechnet.
Brasiliens Finanzmärkte warnen vor möglichen Handelsstopps, einem Zinsanstieg um 150 bis 200 Basispunkte und einem Einbruch des Real um bis zu zehn Prozent.
Brasilien erlebt nun die Kehrseite einer einseitigen Positionierung. Wer auf Bolsonaro gesetzt hatte, muss seine Wette überdenken.
Für den Real und die brasilianischen Aktien kommt es darauf an, ob Lula Vertrauen in die Haushaltsführung schaffen kann.
Gelingt ihm das nicht, könnten höhere Finanzierungskosten und ein schwächerer Wechselkurs die wirtschaftlichen Spielräume seiner Regierung zusätzlich einengen.
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Sparen und vernünftig haushalten ist heutzutage eben nicht mehr Woke.
Wer kennt eigentlich alles den Help Club an der Copacabana?
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Bro, lass dich mal gründlich untersuchen !
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Wo links werkelt ist der Niedergang nicht weit.
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Bin auch eingebürgert, hätte aber die Alice Weidel von der A F D gewählt!
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Das ist Weltpolitik und hier ein Finanzblog, das überfordert die Leser…😉😉
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Toni Saller fragen.
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Am Paradeplatz dürfte das höchstens ein paar Samba-Fans interessieren, so 0,1%.
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aber loomit …& Fans in Pattaya oder Palfner Marcel in …
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Wohl kaum: Brasilien liegt auf Platz 10 der grössten Volkswirtschaften der Welt. Aber klar, Zürich hält sich ja nach wie vor für den Nabel der Welt.
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Einfach warten, bis Toni Saller aufsteht und uns die Welt erklärt.
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Mich freut’s! Mit Lula wird der Real weiter fallen, und mit meinen harten Schweizerfranken bekomme ich wieder mehr Real in Brasilien. So kann ich das schöne Land weiterhin bereisen und in drei Jahren dort meinen Lebensabend geniessen.
Ausbaden müssen es halt die Brasilianer.
Noch höhere Steuern, noch mehr Verwaltung. Noch weniger Investitionen.
Noch mehr Sozialhilfe. Bis zum Staatsbankrott.
Das Problem an Wahlen ist die Dummheit der Wähler.
Wann kommen die ersten Wirtschaftflüchtlinge aus Brasilien zu uns?
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Die Dummheit der Wähler und die Programmierung der Wahlmaschinen..
Ob da wieder Soros seine dreckigen Finger im Spiel hatte?
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Die L Seite ist rein „volumenmässig“ praktisch überall auf der Welt: viel, viel breiter und viel grösser/tiefer, als die „R“ Seite. Das einseitige Waagschalen Mengenverhältnis und seine daraus entstehenden, feurigen Spannungen, sieht man aktuell überall. Selbst, direkt vor und bei der eigenen Haustüre. 24h hiVoltage Spannung (AC/DC) – da wird’s immer: laut & rocking…..
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Im ex kommunistisch-sowjet related Hungary ist der kommunistisch Putin treue rechtskonservative Orban: weg.
In Serbien ist mit V. Ähnliches: weg. D.h. jetzt sind demnach die Linken (nicht kommunistischen???) an der Regierungs&Macht ? China ist das modernste, grösste Land der Welt, die Skylines und Lebensweise in den Mega Cities könnte kapitalistischer nicht sein&aussehen (s.YouTube etc). Was ist eigentlich noch: Links (kommunistisch) was Rechts (kapitalistisch)….? ALLE Grenzen verwischen & vermischen sich jetzt schnell (geografisch, ideologisch, genderig, klimatisch, zoologisch/ biologisch)
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Augenöffner: Die chinesischen Kommunisten sind zu nationalen Faschisten mit kommunistischer Maske mutiert…
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Nach 20 Jahren PT und einer kurzen Unterbrechung von vier Jahren unter Bolsonaro kann Lula diesmal nicht einfach seinem Vorgänger die Schuld geben. Jetzt wird geerntet, was in den letzten vier Jahren gesät wurde. Die guten Kaufgelegenheiten, dank des Wechselkurses und der Assetpreise selbst, kommen erst noch!
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«Der Oberste Richter Cristiano Zanin begründete die Anordnung mit Problemen im öffentlichen Verkehr.»
Es lohnt sich noch zu schauen, wo der oberste Richter herkommt:
«Zanin war langjähriger persönlicher Anwalt von Lula und hat ihn in mehreren Korruptionsverfahren erfolgreich verteidigt.»
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lula hatte kumpel zum obersten richter gemacht, der greift dann in die abstimmung ein – natürlich sieht das nicht sauber aus und passt zu früheren lula vorkomnissen. ich halte eine wahlwiederholung für nicht ausgeschlossen.
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Wenn nur Linksextrem und Rechtsextrem zur Auswahl stehen, kommt halt wirklich nur Mist raus. Für die Welt ist es aber vermutlich sogar besser, wenn Lula bleibt – sonst hätte Trump kurz vor den eigenen Wahl triumphiert und Auftrieb erhalten.
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Damit schwindet der Einfluss der USA auf Lateinamerika empfindlich – Monroe 2.0 nimmt erste Risse.