Das Spital Wetzikon steht erneut im Brennpunkt. Die Aktionärsgemeinden sind bereit, rund 50 Millionen Franken einzuschiessen.
Gleichzeitig weist der Regierungsrat ein Gesuch für eine entsprechende Bankfinanzierung in ähnlicher Höhe ab.
Ein widersprüchlicheres Signal ist kaum denkbar: Politischer Rettungswille auf Stufe Gemeinden auf der einen Seite, faktische Blockade auf Stufe des Kantons auf der anderen.
Begleitet wird das Ganze von beschwichtigenden Aussagen der Gesundheitsdirektion, die Versorgung sei gesichert, man stehe im Austausch mit umliegenden Spitälern.
Was de facto auch das Spital Uster einschliesst. Genau jenes Spital also, das im direkten Wettbewerb mit Wetzikon steht und politisch zuletzt gestärkt wurde.
Das Trauerspiel hat vor Jahren begonnen. Der Neubau in Wetzikon – rund 170 Millionen Franken – wurde vor der heutigen Führung der Gesundheitsdirektion angestossen.
Doch wer jetzt die Verantwortung trägt, kann diese Realität nicht ignorieren.
Eine fast fertiggestellte Infrastruktur ist kein politisches Wunschkonzert, sondern ein Faktum. Gegen diese Realität zu arbeiten, statt sie zu integrieren, agiert nicht strategisch, sondern betreibt Realitätsverweigerung.
Im Zürcher Oberland zeigt sich exemplarisch, wie gesundheitspolitische Steuerung scheitert, wenn Strategie durch Politik ersetzt wird.
Die beiden Spitäler Uster und Wetzikon liegen 8.9 Auto-Kilomenter auseinander, sie bieten praktisch identische Leistungen.
Und dennoch wurden sie nie konsequent koordiniert. Statt dessen entstand ein politisch motivierter Verdrängungswettbewerb.
Noch im März 2022 stellte die Neue Zürcher Zeitung fest: Uster ist finanziell nicht tragfähig. 13 Millionen Defizit, strukturelle Probleme, direkte Konkurrenz.
Die Linie der Gesundheitsdirektion unter Chefin Natalie Rickli lautete: bereinigen, notfalls schliessen.
Wenige Monate später folgte die Kehrtwende; dies nach einer Abstimmungskampagne im Mai 2022 zur Unterstützung des Spitals Uster unter Führung der Fuerschi GmbH von Anita Borer.
Borer ist die Schwester des Kommunikationsleiters der Gesundheitsdirektion Patrick Borer, was zumindest Fragen hinsichtlich Governance und möglicher Interessenkonflikte aufwirft.
Im September 2022 wird dann offiziell von der Gesundheitsdirektion kommuniziert, dass das Spital Uster doch auf der Spitalliste verbleibe und eine Schliessung nicht mehr zur Diskussion stehe.
Auch SRF berichtete über diesen bemerkenswerten Kurswechsel. Die zugrunde liegende Logik leuchtet nicht ein:
Ein zuvor als strukturell nicht tragfähig beurteiltes Spital soll sich plötzlich selbst sanieren können.
Parallel zum Entscheid der Gesundheitsdirektion kippt die Entwicklung in Wetzikon. Ein fast fertiggestellter Neubau wird zur Last, weil die Finanzierung bröckelt.
Während Uster politisch gestützt wird, gerät Wetzikon unter Druck, obwohl es infrastrukturell weiter ist.
Lange gelobt, steht es heute vor dem Kollaps.
Ein weiterer, entscheidender Moment folgte im Mai 2024: Der Tages-Anzeiger berichtete, dass Uster eine Fusion mit Wetzikon ablehnen würde.
Damit wird klar: Eine koordinierte Lösung war nicht gewollt – oder man hat sie nicht durchgesetzt. Die Gesundheitsdirektion argumentiert zwar, sie könne die beiden Spitäler nicht zu einer Zusammenarbeit oder Fusion zwingen.
Gleichzeitig verfügt sie über ein zentrales Machtinstrument: die Spitalliste. Über sie hätte sehr wohl Einfluss nehmen können – etwa durch die Androhung, Leistungen schrittweise zu streichen oder Standorte bei fehlender Kooperation perspektivisch zu schwächen.
Diesen Hebel hat die mächtige, kantonale Exekutive nicht genutzt.
Neuerdings wird Uster als Erfolg angepriesen. Tatsächlich basiert die „Stabilisierung“ auf 33 Millionen frischem Aktienkapital aus Steuergeldern, Abschreibungen und gestoppten Investitionen.
Operativ bleibt das Krankenhaus auf wackligen Füssen. In Wetzikon droht derweil ein historisches Fiasko: ein nahezu fertiger Spitalbau ohne Zukunft.
Die nächste Absurdität läuft bereits. Uster beginnt wieder zu bauen – Notfallstation, Ausbaupläne, etappenweise Erweiterung.
Das ist brisant, weil schon in der Vergangenheit ein umfassender Neubau in Uster geplant war; ein Projekt, das letztlich aufgrund von Investitions- und Rechtsfragen bis vor Bundesgericht scheiterte.
Dass wieder schrittweise gebaut wird zeigt: Der Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur ist real, nur entstehen die benötigten Kapazitäten am falschen Ort.
Sollte nämlich Wetzikon tatsächlich Pleite gehen, wäre die Konsequenz unausweichlich: Uster müsste seine Kapazitäten massiv ausbauen, weitere Neubauten wären zwingend.
Genau jene Infrastruktur also, die in Wetzikon bereits existiert, müsste andernorts neu geschaffen werden.
Erst wollen die Verantwortlichen Uster schliessen, dann rettet sie das Spital. Wetzikon loben die gleichen Politiker, dann lassen sie das Gesundheitszentrum Zürcher Oberland fallen.
Auf zwingende Kooperation zwischen den beiden Häusern pocht keiner, obwohl die Instrumente dafür vorhanden wären.
Lieber schaut man zu, wie sich die Zwei bekriegen. Steuergelder fliessen, privaten Investoren droht ein Grossverlust.
Die Realität ist so einfach wie unbequem: Uster ist nicht nachhaltig stabilisiert, Wetzikon nicht alternativlos gescheitert.
Gescheitert ist die Steuerung, die zum Nullsummenspiel mit hohen Verlusten geführt hat – beim Geld und bei der Versorgung.
In einem Satz: In Uster wird ein Spital neu gebaut, während ein fertiges 9 Kilometer entfernt verschwindet – und alle tun so, als sei das alternativlos.




Das Steuergeld direkt in den Pfäffiker See gekippt. Gratuiere!
Anita bort keine Löcher in den Ast, auf dem sie sitzt.
So ist Politik. Jede und Jeder will seinen dicken Grind durchstieren, und seine Klientel bedienen. Eigentlich sind Politiker ja Volksvertreter. Nichtskönner können halt nichts.
Noch ein Spital, mit dem es abwärts geht.
Wie sie auf den Fotos lustig lächeln. Haben noch immer nicht erkannt was sie angerichtet haben.
Jedem Dörfli sein Spital. Das Männedörfli zwei Dörfli weiter hat auch seines.
Da versuchen sich Politiker ein Denkmal zu schaffen. Schöne Bauruine ruiniert die Politiker Karriere.
Wenn die genügend Einläufe gemacht hätten, dann würde es nicht so verschissen aussehen mit den Finanzen. 🤷♂️🤭😂
Nun ist es an der Zeit, die beiden Spitäler zu fusionieren zum Gesundheitszentrum Zürcher-Oberland GZO Uster-Wetzikon. Beide Spitäler haben je eine Notfallversorgung, Not-OP wie planbare OP werden je nach Bereich entweder in Uster oder Wetzikon durchgeführt.
Es gibt noch eine Spitaldirektion und in beiden Spitäler je einen leitenden Chefarzt.
Die Gesundheitsdirektion unter Regierungsrätin Natalie Rickli macht bei beiden Spitäler – GZO Wetzikon und Uster – seit Jahren eine denkbar „schlechte Figur“.
Als Aufsichtsbehörde hätte sie diese Problematik längst angehen müssen.
Auf den Punkt!!!
Andernorts werden seitens der Politiker Tunells als Denkmal „durchgeboxt“ und gebaut und im Züri-Oberland werden öffentliche Gelder halt in Spitäler „verlocht“ –
Die Verantwortlichen des GZO Spital Wetzikon haben 170 Mio. CHF am Kapitalmarkt aufgenommen mit dem Plan den Kapitaldienst selbst zu bedienen. Falls dies nicht klappen sollte, wollte man auf die implizite Staatsgarantie zurückgreifen um sich am Markt zu refinanzieren. Frau Rickli hat diese Garantie mit zwei Wörtern zunichte gemacht.
Die Verantwortlichen haben sich finanziell übernommen und waren sehr naiv alles auf eine Karte zu setzen. Auch die meisten Stimmbürger waren/sind naiv.
Kaum ein Spital kann die notwendige Rendite (EBITDA) erwirtschaften, die vom Markt gefordert wird.
Kann sein, aber das hätte man früher realisieren müssen. Die plötzliche Unterstützung von Spital Uster verschlimmert alles. Vor allem macht es keinen Sinn einen fast fertigen Spitalbau verrotten und die Spitäler sich gegenseitig eliminieren zu lassen. Stattdessen sollten Lösungen gefunden werden, die der Sache dienen. Und das ist nun einmal der Erhalt vom Spital Wetzikon, bevor nun Spital Uster auch noch zum Bauen beginnt. Es ist keine Leistung von Rickli einfach etwas zunichte zu machen, stattdessen sollten Lösungen gefunden werden
Härte zeigen kann gut sein, aber hier macht man es sich zu einfach. In diesem Fall muss man die Gegebenheiten betrachten wie im Artikel beschrieben, man kann unmöglich einen fast fertigen Spital-Neubau nicht „verfallen“ lassen. Eine Fusion wäre zwingend und liegt auf der Hand. Warum im übrigen zeigte Rickli nicht die gleiche. Härte bei Uster und änderte Ihre Neinung plötzlich?!?
@Jörg K. : Sie sind aber „engagiert“, whrs der Gesundheitsdirektion nahe. Wenn es Ihnen um die Sache ginge, wären Sie lösungsorientiert und nicht erpicht, primär jemanden die Schuld zuzuschieben. Wenn man so weitermacht, wie Sie vorschlagen, dann fährt auch noch Uster an die Wand mit dem nächsten Neubau. Das ist unnötig, es muss um die Sache gehen und das bedeutet eine qualitativ gesicherte Grundversorgung für die Bevölkerung.
Könnte klappen wenn Wetzikon und Uster fusioniert werden. Nachträglich das als „naiv“ zu bezeichnen, ist vermessen. Dann bitte Kispi erklären, mit der halben Milliarde!!
@Schuld zuschieben statt Lösungen zu finden: 100% gleicher Meinung, Lösungen statt Schuld zuschieben, ich „like“ es bewusst nicht mit Daumen hoch, dann werden prominenten Daumen runter noch offensichtlicher.
Geld oder Geist.
Ein ähnliches Spiel beim Spital Männedorf das in eine AG umgewandelt worden ist um mehr und unabhängig am Markt operieren zu können. Letztes Jahr mussten die Standortgemeinden Bürgschaften leisten damit das Spital zu günstigen Bankkrediten kommt. Dafür Expansion in allen Richtungen. An der Spitze des Spitals eine bekannte FDP Exponentin!
Die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich SRZ sieht auf ihren Bildschirmen schlichtweg nicht, wo sich die St. Galler oder Aargauer Rettungs-Fahrzeuge bei einem Unfall gerade befinden.
Da die Systeme nicht miteinander kommunizieren, greift das „Nächst-Best-Prinzip“ nur in jenen Kantonen, die technisch an Zürich angebunden sind.
Technisch angebunden sind die Kantone Schwyz, Zug, Schaffhausen, bedenklicher Weise nicht dabei sind die Kantone St. Gallen, Thurgau und Aargau.
The Public choice theory,“is the use of economic tools to deal with traditional problems of political science. It includes the study of political behavior. In political science, it is the subset of positive political theory that studies self-interested agents (voters, politicians, bureaucrats) and their interactions, which can be represented in a number of ways—using (for example) standard constrained utility maximization, game theory or decision theory“ 🤣
https://insideparadeplatz.ch/2026/03/28/see-spital-horgen-vor-default/
🙊🙉🙈
👎😉 Harold Lasswell defended propaganda because he considered it useful to democracies, since, according to him, it allows citizens to adhere to what „experts“ deem good for them. Some Swiss are a prime example of this. And „if you think education is expensive, try ignorance“ (Derek Bok) 🐄🐄🐄🤣
Hello les „pouces bas“ et les officionados du „nudge“ (R. H. Thaler) qui s’ignorent. Rien que pour vous , c’est cadeau 😂 : L’effet de halo => est un biais cognitif qui influence négativement (ou „positivement“) notre perception des personnes (E. Thorndike/1920 et S. Asch/1946) <= Et il faudra aussi travailler le sujet des "sciences comportementales" en sus de l'économie comportementale (EC) et la finance comportementale (FC) 🤣
Allez – l’opinion public („Public Opinion“) compte sur vous – le bon troupeau, vous pouvez mieux faire. -Essayez jusqu’à 100×👎!
„Manufacture of Consent“ (W. Lippmann/1920) 😉🤣
Das GZO Spital Wetzikon wird zum Präzedenzfall für die gesamte Schweiz. Jedes nicht systemrelevante Spital (möglicherweise auch Uster) kann grosse Investitionen ohne staatliche Unterstützung (Gemeinde/Kanton) in Zukunft vergessen. Spätestens wenn grosse Investitionen anfallen ist Schluss.
So einfach ist es nicht. Milchmädchenrechnung?!Systemrelevant ist nicht entscheidend, sondern ob Teil der Grundversorgung. Medizin ist nicht komplett privatisiert, deswegen gibt es auch noch Spitallisten. Wenn es um System geht, dann muss man das als Ganzes hinterfragen inklusive Krankenversicherungspflicht etc. Hat Vorteile aber ob im Gesamten besser ist unklar. In der Schweiz funktioniert es noch besser als an vielen anderen Orten der Welt.
Das ist Blödsinn Geier, so funktioniert nicht das Schweizer Gesundheitswesen, wenn überhaupt dann in den USA, aber nicht einmal dort, und man sieht die dortigen Probleme. Diese haufenweise Daumen rauf und bei anderen wiederum runter, das völlig konträr zum Inhalt steht, da Fakten, ist recht auffällig.
Wow da gingen aber viele Daumen runter bei meinem Kommentar. Eigentlich noch lustig, wie einfach alles durchschaubar, da ausschliesslich Fakten geschildert wurden mit Spitallisten und Privatisierungsproblematik. Da wollen welche offensichtlich Stimmung machen statt endlich sich auf die Probleme zu fokussieren ohne Partikularinteressen
Jetzt nochmals 19 Daumen runter, geht noch mehr??:)))
Vielen Dank Jörg K.,K, Geier für die Bestätigung der Daumen runter, dafür ein persönliches 👍siehe Milchmädchen I-III
Es bleibt dabei: eine Fusion unter dem Lead der GD ist der einzig richtige Weg
Dem Beispiel der Baltensberger AG folgen.
Andre Plass:
„Nullsummenspiel mit hohen Verlusten“
Ein Verlust beim Nullsummenspiel macht aus einem Nullsummenspiel ein Verlustgeschäft.
Wenn jemand verliert (der Steuerzahler) gewinnt ein Anderer. Fuerschi GmbH zum Beispiel.
Man müsste zwingend diesem Treiben einen Einhalt gebieten und die Spitäler zusammenschliessen, beide haben Mehrspurigkeiten die aufgeteilt werden müssen, aber sind auch unterschiedlich „spezialisiert“, das jeweilig gefördert werden sollten. Logistik und Personal muss in einem geführt werden. Dann kann man den Wetzikon Neubau „retten“ und Uster muss nicht neu bauen. Es geht hier nicht um die Sache , eigentlich müsste genau hier die Gesundheitsdirektion eine (fähige) Arbeitsgruppe bilden, die das Schritt für Schritt umsetzt.
Im Kanton Zürich liegt die Verantwortung für die Spitalplanung bei der Gesundheitsdirektion. Sie erteilt die Leistungsaufträge.
Niemand hat das GZO beauftragt einen Palast zu bauen.
Da man sich nie sicher sein kann wie die Gesundheitsdirektion plant, hätte man weniger klotzen und dementsprechend auch deutlich weniger Kapital aufnehmen müssen welches das GZO Spital (mit Hilfe der Gemeinden) hätte bedienen können.
Die Schuld trägt aus meiner Sicht alleine der ehemalige Verwaltungsrat. Mit seinem Rücktritt ist er möglichen Haftungsansprüchen zuvorgekommen.
Das eine widerspricht nicht dem anderen. Es ist aber der falsche Moment hierbei Recht zu haben und einen Präzedenzfall zu schaffen. Das geht ausschliesslich auf Kosten der Bevölkerung und des Steuerzahlers. Warum hat dann die Gesundheitsdirektion das Ganze so lange unterstützt (bis 2022)? Warum wurde eine Kehrtwende bei der Schliessung von Uster gemacht, das Wetzikon gestärkt hat? Soll nun der weit fortgeschrittene Spitalbau verrotten, egal wie dieser entstand?!
@Jörg K. : Sie sind aber „engagiert“, whrs der Gesundheitsdirektion nahe. Wenn es Ihnen um die Sache ginge, wären Sie lösungsorientiert und nicht erpicht, primär jemanden die Schuld zuzuschieben.ob das ein palatbau werden würde oder geplant war Kapazitäten von Uster mit zu übernehmen,wer weiss. Aber Spitälbauten sind teuer (siehe Kispi). Wenn man so weitermacht, wie Sie vorschlagen, dann fährt auch noch Uster an die Wand mit dem nächsten Neubau. Das ist unnötig, es muss um die Sache gehen und das bedeutet eine qualitativ gesicherte Grundversorgung für die Bevölkerung.
Der Jörg und die “klotzende“ Spitalplanung, so so „Jörg“:))) Bitte nochmals 20!Daumen runter, aber zackig
Wieso wird nicht erwähnt, dass Anita Borer vor allem auch eine bekannte SVP-Politikerin ist?
Hier sind Rickli Groupies unterwegs, zudem wurde scheinbar die gesamte Gesundheitsdirektion samt Fuerschi und Uster aktiviert. Das würde zumindest die Daumen rauf und runter erklären. Es ist recht offensichtlich.
Stimmt, sind immer so 20 Daumen runter. Dann folgen noch ein paar nach. Schreib doch mal „Rickli ist toll“, sie hat das super gemacht, es ist eine ganz toughe, die reitet sogar 80 Millionen in Grund und Biden , und pusht plötzlich Uster, vorher Wetzikon….dann gibt es sicher 20 Daumen rauf.
@ Daumen rauf: habe ich auch bemerkt, whrs hat Rickli und Fuerschi 20 Mitarbeiter oder Bekannte/Verwandte:). Die müssen das dann alle anklicken. Oder 5 Mitarbeiter/Freunde mit 4 verschiedenen Geräten, dann kann man auch 20 und mehr Daumen runter generieren. Schon peinlich!
Klar, Rickli kommt aus der Medienbranche d.h. sie weiss wie man die Medien zu ihrem Nutzen einsetzt. Sonst wäre sie wohl kaum als Regierungsrätin gewählt worden.
Kann ich endlich mal meine Malediven Ferien in Ruhe geniessen?!
Es sind ja nicht nur die CHF 170 Mio., sondern noch weitere CHF 50 Mio. an Schulden vorhanden!!! Der ganze Neubau und dessen Finanzierung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Eine Sanierung ist mit CHF 50 Mio. Neugeld nur denkbar, wenn massive Verzichtserklärungen der Gläubiger vorliegen. Was nicht der Fall sein wird!! Daher Auffanggesellschaft, Fusion mit Uster und Männedorf und los!! Die VR‘s, die dieses Desaster zu verantworten haben sowie die Revisionsstellen – vorallem die von der GZO – sollten/müssen zur Rechenschaft gezogen werden!!
… auch für die Aktionärsvertreter (Gemeindsvertreter) und die RPKs die jahrelang nicht reagiert haben.
Ricklis Eigenmächtigkeit schädigt nicht nur das GZO, sondern die ganze Schweizer Spital-Finanzierung und damit die Bürger.
Der grösste «Skandal» dabei ist, dass die Management-Fehler vollumfänglich von den Obligationären/Gläubigern getragen werden sollen, was gegen jegliches Recht verstösst. Die Aktionärsgemeinden als GZO-Besitzer wollen ihr Eigenkapital erst aufstocken, wenn die Gläubiger dem Abschreiber von über 70 % ihrer Forderungen zustimmen! Der Sachwalter macht fröhlich mit, weil er im Konkursfall seinen Stundenansatz von CHF 400.00 noch über weitere 10 Jahre in Rechnung stellen kann.
Nein -korrekt wie sie handelt.GZO wollte seinerzeit nicht fusionieren und hat weiter gewurstelt
Bubikon habe als einzige Mitbesitzerin des Spitals Wetzikon den ihr zugewiesenen Finanzbeitrag abgewiesen. Alle anderen Besitzergemeinden haben zugestimmt. Ich finde das Verhalten der Bubiker Stimmberechtigten erbärmlich.
So kann der Kanton Geld sparen: Den Spitälern die finanzielle Unterstützung verweigern, im Wissen, dass die Bewohner der betroffenen Gemeinden in Panik geraten und bereitwillig einer finanziellen Unterstützung „ihres“ notleidenden Spitals durch die Gemeinden zustimmen werden, so wie im Spital Wetzikon der Fall. Spitalfinanzierung und Spitalplanung ist Kantonssache. Und wenn der Kanton ein Spital nicht als systemrelevant erachtet, dann soll er dieses Spital einfach von der Spitalliste nehmen, und es hat sich erledigt.