Der grösste Schatz der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB) ist ihre Synagoge. Ein Prachtbau, errichtet im 19. Jahrhundert.
2020 benannte sie die Gemeinde nach dem Milliardär Joseph Safra. Dafür kriegte sie als „Taufgeld“ 1,5 Millionen Franken.
Ein Vorgang, den es in der Schweiz so noch nie gegeben hat. Auch nicht bei den Landeskirchen. Aber was soll man anders tun; die IGB ist so arm wie eine Kirchenmaus.
Und anscheinend kurzatmig. Ein Insider schreibt: In der Synagoge, einem Kulturgut nationaler Bedeutung, soll eine grosse Klimaanlage eingebaut worden sein. Ohne Bewilligung.
Die Gemeinde wollte keine Stellung dazu nehmen.

Ihre Mitglieder gehen immer weniger in das nun vermutlich gekühlte Gotteshaus. 30 (von 841) hauten letztes Jahr ab, offenbart der Geschäftsbericht.
22 Mitgliedern wurde die Mitgliedschaft aufgelöst, da man ihre Rechnungsadressen nicht kannte. Im Dezember verstarb der Millionär und mehrfache Oscar-Preisträger Arthur Cohn.
Er war ein treues IGB-Mitglied.

Einst zählte die Gemeinde zu den prosperierendsten der Schweiz. Geldadel und Künstler, grosse Warenhäuser, berühmte Kleiderläden, eine Metzgerei, bekannt weit über die Landesgrenzen, ein eigenes Restaurant, mehrere Bäckereien.
Alles nicht mehr da.
Seit vielen Jahren dauert der Sinkflug bereits an. Die Rahmenbedingungen wären eigentlich optimal: Dem Halbkanton Basel-Stadt geht es finanziell spitze. Die Wirtschaft brummt, der Kanton hat seine Nettoschulden vollständig abgebaut.
Die IGB hingegen entzieht sich diesem Boom. Eine Tagesschule musste geschlossen werden, die Stellen des Rabbinats wurden gekürzt.
Das letzte Koscher-Restaurant wurde Ende 2025 geschlossen.

Der Schwund ist atemberaubend. 2018 zählte die Gemeinde „knapp 1’000“ Mitglieder. Acht Jahre später sind es noch 816.
Frühere Mitglieder vermissen eine Willkommenskultur. Es herrsche selbst in der schrumpfenden Gemeinde immer noch der Groove des sogenannten „Basler Daig“.
Das rächt sich. Die einst stolze Gemeinde veräusserte ihre Kronjuwelen, darunter ein Mehrfamilienhaus.
Doch nichts hilft, die IGB schreibt Verluste um Verluste. Wie viel genau, will die Gemeinde nicht darlegen.
Die öffentlich-rechtliche Körperschaft, die vom Kanton Gelder erhält, gibt ihre Jahresberichte nur in Teilen preis – „aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes“.
Ihre Bilanz und Erfolgsrechnung sind nicht einsehbar, Die Verlustzahlen geniessen in der IGB anscheinend Privatsphäre.
Die Präsidentin der jüdischen Gemeinde heisst Steffi Bollag. Sie war früher Direktorin eines Basler Alterspflegeheim.
Dieses wirft Bollag gewerbsmässigen Betrug vor. Als damalige Chefin soll sie sich unter anderem unrechtmässige Bonus- und Spesenzahlungen gutgeschrieben haben.
Im März dieses Jahres kam es zum Prozess vor dem Strafgericht Basel-Stadt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Diesen Monat soll es zur Urteilsverkündung kommen, sagt ein Insider. Wird sie Präsidentin bleiben? Die Gemeinde und Bollag wollten sich nicht dazu äussern.
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Was macht eigentlich der IZRS in Bern? Ist der Islamische Staat Schweiz nicht mehr aktuell?
Hoffe den verwirrten Blancho und Illi haben sie inzwischen die Sozialhilfe gestrichen. Den beiden. Ihren 2 Ehefrauen und eine unbekannte Anzahl Kindern.
Beni, bitte abklären.
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Katholik, Protestant und Muselmann kann man einfach so werden. Die religionen freuen sich sogar über Konvertiten.
Jude kann man nicht einfach so werden. Sie akzeptieren keine Neujuden.
Vielleicht sollte die Religion sich öffnen. Werbung machen. Die traditionellem jüdische Kleider und Frisuren könnten bei der coolen Jugend zum Trend werden.
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Lies „The Jewish Messiah“ von Arnon Grunberg.
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Proselyt nennt sich das.
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Wieso um alles in der Welt erhalten die vom Kanton – sprich vom Steuerzahler – Gelder? Weder buddhistische noch muslimische noch anderweitige religiöse Organisationen, sie alle bekommen keinen Rappen. Und so sollte es auch sein. Was läuft hier schief??
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Weil die ewig Gestrigen und noch weiter zurückgeblieben Kirchen Steuer zahlen. Im Kanton Zürich können neben den Katholiken und Protestanten Kirchen auch die Jüdische Synagogen Kirche steuern eintreiben.
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@ayattaP timooL
Steuern können sie nur bei den Mitgliedern eintreiben, das ist nicht gemeint. Gemeint sind die unfassbaren Direktzahlungen vom Kanton.
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Religionen sind für dumme Menschen…
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In den letzten zehn Jahren (2016–2026) gab es bei Anschlägen in Industriestaaten direkt in oder unmittelbar an Synagogen insgesamt 13 Todesopfer, in Moscheen waren es 51 Todesopfer.
Den Aufschrei möchte man hören, wenn die Muslime analog den Juden Sicherheitszahlungen vom Schweizer Steuerzahler fordern würden, Statistik hin oder her.
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Die Idee Kirche/Synagoge/Moschee mit den Steuergeldern zu stützen ist ein Betrug an den Nichtgläubigen der vom Staat begangen wird.
Der Staat als Gemeinverbrecher: o tempora, o mores.