Vor 25 Jahren versenkte die Zürcher FDP die Swissair. Jetzt vergoldet sie UBS-Topshots.
Die wollen mit wenig Kapital maximal verdienen. Das schaffen sie jetzt – Freisinn sei Dank.
Die FDP-Ständeräte waren gestern entscheidend, dass die UBS keinen einzigen harten Kapitalfranken aufbringen muss.
Jedenfalls Peanuts. Die Financial Times schreibt von „$400mn in CET1 capital“.
Stattdessen kann die letzte Schweizer Grossbank Milliarden frischer AT1s herausgeben. Das sind die Todesspiralen-Bonds, welche die CS am Ende über die Klippe stiessen.
Nie mehr CS, lautete denn auch der Schlachtruf nach dem Untergang der Paradeplatz-Bank. Dreieinhalb Jahre später treten ihn die FDP-Ständeräte mit den Füssen.
Die AT1s taugen in der Krise nichts. Sie reissen die Schuldnerin erst recht in die Tiefe. Gemäss FT würde die UBS „$16bn new AT1 bonds“ benötigen.
Haben die bürgerlichen Ständeräte einfach idiotisch entschieden? Oder werden sie dafür belohnt?
Zum Beispiel mit baldigen Jobs weit oben in der UBS? VR-Sitze in Konzern und Schweizer Einheit?
Die Bank hat 1’700 Milliarden aktiv angelegt. So gross ist ihre Bilanzsumme. Hinzu kommen noch viel mehr ausserhalb der Bilanz.
Als Derivative. Explodiert dort ein kleiner Teil, gehts schnell um einige Dutzend Milliarden.
2008 waren es die Schrott-Hypotheken, die zum Crash führten. Die trugen ein Triple-A, waren aber Minus-C.
Ein mathematischer Humbug, basierend auf Statistiken, kreiert von Atom-Physikern, die es ins Bonus-Banking verschlagen hatte.
Als die Subprime-Granaten explodierten, war die UBS Pleite. Die Schweiz musste sie mit 70 Milliarden Risikoeinsatz retten.
Fast-forward: 2023 sprang erneut der Bürger ein. Damit die CS nicht das ganze Land und darauf Global Banking in die Tiefe riss, brauchte es 257 Milliarden.
Dreieinhalb Mal mehr als 15 Jahre zuvor. Der Faktor leuchtet ein: Die ganze Finanzwirtschaft hatte sich in der Zwischenzeit etwa um diesen Faktor aufgebläht.
2038 wäre es nach simpler Annahme wieder soweit. Gehts an den Märkten gleich horrend schnell weiter, bräuchte es dann 500 oder noch mehr Milliarden.
Hat die Schweiz so viel Pulver?
Die 20 Milliarden hartes CET1-Kapital, gegen die sich Sergio Ermotti stemmte, als obs sonst kein Morgen gäbe, hätten die UBS in einer Grosskrise nicht gerettet.
Aber sie hätten über die nächsten Jahre die Bank vom Vollgas-Geben im Dealing&Wheeling abgehalten.
Jetzt droht solches just im Investment-Banking – dort, wo sie ihre Nahtod-Erlebnisse hatte, legt die UBS erneut zu wie sonst nirgends.
Die FDP-Cracks im Stöckli wischten Einwände wie diese vom Tisch. Sie frassen Ermotti aus der Hand: Gebt uns gleich lange Spiesse, sonst übernimmt uns ein US-Gigant, malte der Tessiner an die Wand.
Für der selber im Investment Banking gross gewordenen Big Banker ein Kinderspiel, der „Monster“-Bank ein super-konseratives Mäntelchen umzuhängen.
Die Realität ist eine andere. Amerikanische Riesen haben 5 bis 6 Prozent Leverage Ratio, bei der UBS sind’s 4,5.
Gemeint ist das Verhältnis von echtem, eigenen Kapital zur Bilanzsumme. Mit 4,5 ihren Prozent ist die UBS ein „Outlier“, ein Ausreisser.
Aber nicht nach oben, wie Ermotti das den Ständeräten weismachte, sondern nach unten. Dorthin, wo der helvetische Steuerzahler dann sei Erspartes hergeben müsste.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die UBS wird die Schweiz noch ins Grab bringen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Rechnung ist noch ohne den Wirt gemacht. Die Ständeratskommission war zwar eine wichtige Hürde. Nun aber kommen weitere Parlamentarische Hürden. Noch ist alles offen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es ist nicht die UBS sondern unsere geistig toten Politiker,die sich offenbar mit gewissen Entscheiden Gutes tun`??
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Dafür ist wer jetzt die Stelle verliert beim Jobsuchen chancenlos.
Das nennt sich ausgleichende Gerechtigkeit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ab gestern gilt eine neue Steigerungsform: Dumm, dümmer, FDP.
Nach Swissair-Grounding und CS-Debakel winkt der Freisinn für den UBS-Mammutkoloss eine zahnlose Regulierung durch, die Chefetagen vergoldet und das Klumpenrisiko voll auf den Steuerzahler abwälzt.
Man weiss langsam wirklich nicht mehr, was hier grösser ist: die grenzenlose Naivität , Dummheit oder die schamlose Käuflichkeit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei allem Respekt, aber jetzt sind langsam wirklich Kraftausdrücke angebracht. Es ist zum k*** , sprich sich alles nochmals durch den Kopf gehen lassen!
Diese Branche wird gehätschelt, gebettet und mit Samthandschuhen angefasst, nachdem die UBS eine Rettungsaktion benötigte, einige Banken mehr oder minder freiwillig verschwunden sind und die CS in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abgewickelt werden musste.
Nie war das CH-Geschäft das Problem. Wie oft noch dürfen Banker den Gewinn einstreichen und die Gesellschaft für die Schäden aufkommen.
Es reicht jetzt einfach. Sonst soll die UBS gehen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Keine Lust auf eine neuerliche Bankenrettung?
Keine Lust auf Umverteilung vom Normalverdiener zu den UBS-Einkommensmillionären?
Keine Lust ein EU-Untertanengebiet zu werden?
Keine Lust die Neutralität auszugeben und an der neuen Ostfront zu verenden?
Die FDP kann es einfach nicht. Und die Mitte steht regelmässig auf der falschen Seite.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bemerkenswert, wie sich hier Pfadabhängigkeit und Gedächtnisverlust zu einer eleganten Symbiose verbinden. 2023 hat man AT1-Bonds für wertlos erklärt und die Halter enteignet, weil das Instrument in der Krise genau das Gegenteil von dem tat, wofür es gedacht war. Drei Jahre später verschreibt man der nächsten Bank dasselbe Medikament nur in höherer Dosis. Keine Regulierung, sondern Homöopathie mit Nullwirkstoff, verabreicht von denselben Ärzten, die den letzten Patienten schon für tot erklärt hatten. 2038 weiss man dann immerhin, wer zahlt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Politiker sind meist keine Kenner der Materie. Schauen zuerst darauf, dass sie wiedergewählt werden. Also 2027 den Rotstift ansetzen um den Maden im Speck den Garaus zu machen. Anwälte, Akademiker ohne Berufslehre und Sozialpädagogen auf den Listen streichen. Unsere Politiker machen die Schweiz kaputt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Orchestriert durch Dr. Beat Walti; Naionalrat, FDP Zürich.
Als kleines Danke schön von Herr Motti wohl bald im Verwaltungsrat der UBS.
FDP
Für
Das
Portemonnaie
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die FDP ist eine Freimaurer Parte, dient dem Kapital und wird von
Hochgraden dominiert. Für das Volk ist sie so überflüßig wie
ein Kropf.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bitte Volksinitiative lancieren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Dieser Fall weckt bittere Erinnerungen an Rainer E. Gut und die Transformation der Credit Suisse in den 2000er-Jahren. Schon damals wurde der Grundstein für eine Kultur gelegt, in der die Verantwortlichen ihre Taschen für Generationen füllten, während das Risiko beim Steuerzahler hängen blieb.Auch für Sergio Ermotti wird am Ende niemand weinen. Man darf diese Spitzenmanager nicht mit echten Unternehmern verwechseln: Sie sind und bleiben Angestellte. Sie tragen kein persönliches Haftungsrisiko, kassieren aber Summen, die in keinem Verhältnis zur Leistung stehen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kauft sich die UBS die FDP Ständeräte mit attraktiven Jobs? Dafür kann das Management höhere Boni für sich abholen ?
Und die eigene Bundesrätin wird desavouiert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was für ein irres Geschreibsel!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Man kann ruhig noch mehr drauf packen, ein Referendum wird es wieder richten. Das gibt ein wunderbares Waterloo
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wann beginnt Korruption, wann endet Dummheit?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ja die Wirtschaftspartei FDP hat auch bei der Swissair mit dem Duo Infernale Spörry / Honegger einen fahlen Beigeschmack hinterlassen. Wenn die UBS Hops geht dann sollen sie hinstehen und bezahlen. Die Finanzwelt ist heute derart verwoben da kann jeden Tag ein Domino Effekt entstehen. Die UBS hat weder aus der Subprime Krise noch aus dem Aduboli Debakel etwas gelernt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Spätestens jetzt ist klar, wofür das Kürzel FDP wirklich steht: Fuck deine Prinzipien – oder wahlweise People.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Dass die Politiker keine Ahnung von Wirtschaft, ausser Agrarwirtschaft, haben war ja schon immer klar. Dass es Ermotti & Co. egal ist wenn die UBS dereinst pleite geht auch. Hauptsache die eigene Tasche ist üppig gefüllt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Verhalten der FDP in Sachen UBS ist ein Hohn! Emotionaler ausgedrückt könnte mann es auch als Verrat an den Interessen des Volkes bezeichnen. Wessen Interessen vertritt die einst sachlich-vertrauenswürdige und staatstragende Partei, die 1848 alle Bundesräte stellte, eigentlich heute? Für treue und langjährige Mitglieder wird die Identifikation mit der FDP zunehmend schwieriger. Kein Wunder, dass viele Freisinnige das Lager wechseln – oder längst gewechselt haben.
Das die FDP noch im Bundesrat, im Parlament und im „Stöckli“ sitzt, ist mehr als nur ein Formfehler.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Manchmal hat man das Gefühl, einige von der FDP wollen die Schweiz bewusst Schritt für Schritt zugrunde richten. Natürlich sind Partikularinteressen und Gier neben um so niedrigeren Fähigkeitsausweisen die Hauptauslöser, aber es ist mittlerweile so ausgeprägt in allen Bereichen das man sich fragt ob da eine Strategie dahinter
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
genau das wollen sie, zusammen mit den Linken.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
wäre gut, wenn in Bern mehr mit Logik und Kopf politisiert würde statt mit Geld im Hinterkopf. Soll niemand mehr von anderen Regierungen sprechen. Erst vor der eigenen Türe wischen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Deine Super-SVP hat genauso dagegen gestimmt. ABer das darf man halt nicht erwähnen, denn sonst stimmt das Narativ der pösen FDP nicht mehr.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
wes‘ Brot ich ess, dess‘ Lied ich sing!
Eine Schande, was von Interessengruppen bezahlte Politiker anrichten, ohne Hemmungen – wir Steuerzahler berappens ja klaglos……
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
einfach kein rueckgrat!!
jede bank wirbt mit ihrer hohen eigenkapitalquote.
bei der grössten bank der ch soll das jetzt
anders sein.
was haben wir da gewählt.🙈🙈
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mit Kapitalvorschriften, welche Fussfesseln entsprechen, kann sie das nicht sein und wird zum übernahmekandidaten. Herr Hässig kann dann darüber jammern, wie die übernehmende (amerikanische?) Bank dann die Stellen zusammenstreicht und das Geschäft ins Ausland verlagert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
kommt davon, wenn in Bern nur noch Lobbyisten am Werk sind. Zu wenige verstehen was von der Materie und verlassen sich auf ihre Berater. Auch der BR. Nehme nicht an, dass einer von ihnen die Rahmenverträge gelesen hat. Man hat Einflüsterer und auf diese verlässt man sich. Diese sind aber auch nur Interessenvertreter. Es geht nicht mehr um Land und Bürger, es geht darum die eigenen Interessen durchzusetzen um sich die Tasche zu füllen. So muss die Schweiz ja zu Grunde gehen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die FDP spricht von Eigenverantwortung, solange es um normale Bürger geht. Geht es um Grossunternehmen und deren Manager, scheint plötzlich die Allgemeinheit für die Folgen geradestehen zu dürfen. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Die Rechnung bezahlt am Ende die Bevölkerung, während die Verantwortlichen mit vollen Taschen den Ruhestand geniessen. Wer das als bürgernahe Politik verkauft, macht sich unglaubwürdig.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nun, die SVP hat ähnlich abgestimmt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Schmiergeld das die UBS an die FDP zahlt trägt Früchte!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die einzige Möglichkeit den Staatsbankrott der Schweiz wegen der UBS zu verhindern, scheint die Aufteilung der UBS.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die FDP in der Schweiz auf dem Weg der CDU in Deutschland.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nun , wenn man sieht, was Roger Federer mit etwas Tennis-Spielen verdient hat, kann man es Ermotti nicht übel nehmen, wenn er für seine harte Arbeit auch ein kleines Almosen erhält.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Zahltag sind die nächsten Wahlen !!!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bitte hören Sie auf, Liberalismus und Neoliberalismus zu verwechseln!😤
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nichts geht über Konsequenz: Albert Hunold? „Die Beziehung zwischen der Mont Pèlerin Society (MPS) und den Zürcher Bankiers und Unternehmern ist ein grundlegendes Kapitel in der Geschichte des Neoliberalismus. Von ihrer Gründung im Jahr 1947 an spielte die Schweiz – und insbesondere der Finanzplatz Zürich – die Rolle eines finanziellen und logistischen Dreh- und Angelpunkts, der es Friedrich Hayek und seinen Verbündeten ( Milton Friedman), ermöglichte, ihre Ideen zu verbreiten.“ [Historisches Lexikon der Schweiz HLS – Version von 2005 / bearbeitet am 12.02.2008]
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Die einzige soziale Verantwortung des Unternehmens besteht darin, seine Gewinne zu steigern.“
Mit dieser inzwischen berühmten Formulierung fasste der amerikanische Ökonom Milton Friedman (Vertreter des Monetarismus) seine Auffassung in einem grundlegenden Artikel zusammen, der am 13. September 1970 im *New York Times Magazine* erschien. Diese These, die oft als „Friedman-Doktrin“ bezeichnet wird, bildet die Grundlage des Aktionärskapitalismus („Shareholder Capitalism“).