Folgendes Szenario: Eine etwas naive und leichtgläubige Verteidigungsministerin eines neutralen Landes ist vom Stimmvolk ganz knapp damit beauftragt worden, ein neues Kampfflugzeug für ihr kleines Land zu beschaffen.
Ein entsprechender Deal wird gemäss Projektrichtlinien aufgegleist, wie man in der Organisationslehre so schön dazu sagt.
Die Verantwortlichen werden aktiv, holen Offerten ein, vernetzen sich international, kontaktieren ihre Vertrauten und die in der Branche bekannten Meinungsführer und Spezialisten.
Alle möglichen Lieferanten und Produzenten von Kampfflugzeugen werden hellhörig, kontaktieren sich gegenseitig, um möglichst viel zu erfahren, was die Schweiz will und bieten kann.
Die Amerikaner kontaktieren den Hauptverantwortlichen der Projektabwicklung schamlos ganz direkt:
„Wir haben den perfekten Vertrag für Euch, alles drin, was Ihr wollt. Gut, wir wissen, Ihr wollt einen Fixpreis, das können wir nicht bieten, nur versprechen, dass wir alles unternehmen werden, diesen einzuhalten.“
Weiter: „Das bieten wir nicht einmal unseren NATO-Partnern. Aber machen wir es doch so: Im Vertragstext wird ein Fixpreis nicht explizit garantiert, aber implizit angedeutet.“
„Und sowieso, Du wirst der Einzige sein, der den ganzen Text genau kennt. Wir wissen doch, dass sich die anderen voll und ganz auf Dein Wort verlassen.“
„Sollte der Vertrag angenommen werden, wird das nicht zu Deinem Schaden sein.“
Eine unverschämte Unterstellung? Sicher, aber eine, die eine PUK zuerst aus dem Weg räumen müsste, um wieder Vertrauen zu schaffen.
Bevor die Untersuchung zu Ergebnissen kommt, gilt natürlich die Unschuldsvermutung für alle.
Die F-35-Verantwortlichen haben sich bis jetzt noch nicht gemeldet. Man darf gespannt sein auf den Auftritt von Viola Amherd, der natürlich kommen muss.
Ich bin fast sicher, was sie sagen wird: „Die Sache tut mir unendlich leid, ich habe es tatsächlich versäumt, den Vertrag wortwörtlich zu lesen. Heute weiss ich, das war ein Fehler.“
Und weiter: „Ich hatte die mündliche Zusicherung für einen Fixpreis von verschiedensten Personen und ich hatte keinen Anlass, an ihrem Wort zu zweifeln.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kapier eh nicht, wie man ein Flugzeug kaufen kann, welches Trump einfach so aus der Ferne abschalten kann.
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der Fall zeigt die totale Unfähigkeit des „damaligen und jetigen“ EMD, VBS etc. etc. Mgmts. Alles andere ist gesuchtes Beigemüse. Die an die US bezahlte Summen abschreiben und in Schweden und Frankreich neu bestellen.
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Nichtwissen schützt vor Strafe nicht. Und die F-35 darf nicht gekauft werden.
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Amherd hat die Verträge nicht mal gelesen und jeden nach dem Fixpreis nachfragenden wie Schuljungen abgekanzelt.
Amherd = Wallis☠️
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So naiv wie Amherd kann man eigentlich gar nicht sein. Ausser man macht es extra.
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Eine Juristin, die einen solchen Vertrag nicht liest, wäre ziemlich unglaubwürdig.
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Verträge über solche Beträge beinhalten immer irgendwie oder irgendwo einen Freundschaftsdienst … oder eben „Bestechung“, im engeren oder weiteren Sinne.
Immer!
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Google KI meint: „Im Bereich der Schweizer Rüstungsgeschäfte gab es historisch und in jüngerer Zeit mehrere öffentlichkeitswirksame Korruptionsfälle und Unregelmässigkeiten. Die bedeutendste Affäre der jüngeren Schweizer Geschichte betrifft den staatseigenen Rüstungskonzern RUAG…“
Sehr begrüssenswert, dass in der Hauptzeile des Artikels die Frage gestellt wird: „F-35-Skandal: War Bestechung im Spiel?“ Und dafür gesorgt wird, dass es keine Wischi-Waschi-Untersuchungen mit entsprechenden Ergebnissen geben wird.
Gunther Kropp, Basel
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Die ehemalige Vorsteherin des Verteidigungsdepartements (VBS) Amherd soll den Vertrag mit den USA nur in Teilen gelesen haben. Mindestens an fünfzehn Stellen (!!!!) stand klipp und klar, der Preis gehe von geschätzten Kosten aus, was eigentlich logisch ist: Die Produktion erfolgt über mehrere Etappen. Die Rahmenbedingungen können sich ändern – so geschehen während der Pandemie.
Das Einzige, was fix bleibt, ist die Zusicherung, dass ein Kunde des Foreign Military Sales, des Programms Washingtons zum Verkauf von Rüstungsgütern, gleich viel bezahlt wie die amerikanischen Streitkräfte.
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Vor 20 Jahren war ich in dieser Branche Insider, und habe SW für die Luftwaffe geschrieben.
Es fällt auf:
1. Nach der Mirage-Affäre hatten wir klare und bewährte Beschaffungs-Regeln die beim F5, dem FA-18 etc zum Einsatz kamen.
2. MPS-Software war kein Thema: Damit wird ein Jet vor Abflug konfiguriert. (Spoiler: Die SW läuft in der Amazon Cloud und wurde von US, UK und DE entwickelt, wir haben eigene)
3. Der Entscheid für F-35 fiel nach der Untersuchung der Hackerangriffe bei RUAG. Bei dieser Untersuchung hat ein Externer Consultant ITAR-Verletzungen an die Halböffentlichkeit geleakt.
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Vor 20 Jahren war ich in dieser Branche Insider, und habe SW für die Luftwaffe geschrieben.
Es fällt auf:
1. Nach der Mirage-Affäre hatten wir klare und bewährte Beschaffungs-Regeln die beim F5, dem FA-18 etc zum Einsatz kamen.
2. MPS-Software war kein Thema: Damit wird ein Jet vor Abflug konfiguriert. (Spoiler: Die SW läuft in der Amazon Cloud und wurde von US, UK und DE entwickelt, wir haben eigene)
3. Der Entscheid für F-35 fiel nach der Untersuchung der Hackerangriffe bei RUAG. Bei dieser Untersuchung hat ein Externer Consultant ITAR-Verletzungen an die Halböffentlichkeit geleakt.
Wo Rüstungsaufträge sind, da ist das Schmiergeld nicht weit.
War schon immer so.
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Die „bürgerlichen“ Politiker waren fast ausnahmslos für die Beschaffung des F-35. Die „bürgerlichen“ Naiven schwatzten öppis von „Festpreis“ und erlaubten keine Fragen. Sehr verdächtig; v.a. die SVP- und die FDP-Leute verhalten sich auffällig still.
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Kann sein – kann aber auch nicht sein. Nur Vermutungen und Andeutungen, wertloser Beitrag. Taugt nicht einmal fürs Bashing der Linken und Woken, was für IP sehr unüblich ist.
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Keine Bestechung, eher bodenlose Inkompetenz der Bundesamt für Rüstung, Armasuisse! Wieder so ein bürokratisches Monster das total hinter der Kurve rennt und meint noch “sie”seien die besten. BAZL lässt übrigens grüssen…Konnte damals nur einigermassen funktionieren dank Mithilfe der Swissair Spezialisten.
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Dieser Pfister soll ja nicht daher kommen mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer und mal zuerst ausmisten. Ich habe mir auch schon überlegt, ob das mit rechten Dingen zugegangen ist!!!! So doof und naiv kann man ja nicht sein.
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Art. 158 StGB: ungetreue Geschäftsbesorgung mit Gefängnisstrafe bis zu 3 Jahren.
Warum ist diese Dame nie in Untersuchungshaft wie es bei einem VR in der Privatwirtschaft in einer vergangenen Situation der Fall wäre?