Es gibt Sätze, mit denen man Gesprächspartner herausfordert und auf die in der Regel Widerspruch folgt.
Ein solcher Satz lautet: „Bedürfnisse kann man nicht schaffen, sondern bloss wecken.“
Ich habe das in einer Marketingvorlesung gelernt und dann oft wiedergegeben, meist nachdem jemand behauptet hatte, die Wirtschaft drücke Waren in den Markt, um Bedürfnisse zu schaffen und Geschäfte zu machen.
Das ist zwar schon etwas länger her, nichtsdestotrotz stimmt die Aussage meines Dozenten von zirka 1986 noch immer:
Falls ein Bedürfnis vorhanden ist, lässt sich mit dessen Befriedigung Geld verdienen (wenn man es gut macht).
Falls nicht, wird nichts daraus, trotz Reklame et cetera, das Angebot entwickelt sich zu einem Flop, und die Firma wird es früher oder später einstellen.
Ähnlich, so sieht’s aus, verhält es sich mit Wählern und Abstimmern respektive deren Bedürfnissen.
„Wie weit reichen professionelle Kampagnen, zugespitzte Botschaften und grosse Budgets, wenn eine politische Vorlage in der Bevölkerung nicht die nötige Zustimmung findet?“.
So lautete eine Frage an Alexander Segert (vorletzte Woche in der Weltwoche anlässlich der vom Stimmvolk abgelehnten Neutralitätsinitiative und zuvor der „Keine 10-Millionen-Schweiz!“-Initiative sowie der Volksinitiative „SRG – 200 Franken sind genug!“ – Segerts Agentur Goal ist seit längerem für die SVP-Kampagnen verantwortlich).
Die Antwort des Politik-Werbers: Wir haben auch eine „Wohlstandswahrnehmungsproblematik“: Viele ältere Schweizerinnen und Schweizer, die erfolgreich im Leben waren, leben in gutgeführten Gemeinden in ihrer bubble.
„Von überfüllten Zügen, unbezahlbaren Mieten, vollen Strassen, Ausländerschwierigkeiten in den Schulen, Kriminalität und Gewalt bekommen sie nicht viel mit.“
Mit anderen, weniger Worten oder wie Segert sagen würde „reduce to the max“-mässig: Es muss zuerst schlechter werden, damit es wieder besser wird.
Tönt unerfreulich, neu für die Schweiz zudem, aber ein weitherum beobachteter Lösungsansatz – „Wähler lassen sich erst dann für einen Wandel gewinnen, wenn ihr Land in unmittelbare Not gerät“.
So lautet die Botschaft einer Financial Times-Kolumne, Janan Ganesh beschreibt darin seine Regel, laut der reiche Demokratien eine richtige Krise brauchen, um sich zu ändern.
Er nennt das die „Jimmy-Carter-Regel“. Weil einer wie der gemässigte Präsident, dem zwischen 1977 und 1981 unter anderem der Iran und die Inflation Sorgen bereiteten, nötig war, um seinen radikaleren Nachfolger Ronald Reagan mehrheitsfähig zu machen.
Unter Carter ging es dem Land schlecht genug, dass als Nächster einer Präsident werden konnte, der eine Wende ankündigte und sein Versprechen hielt – dank Reagans Liberalisierung stiegen die Vereinigten Staaten wirtschaftlich wieder auf.
Die Länder Südeuropas, so die Beweisführung des FT-Autors weiter, nutzten ihre Krisen der frühen 2010er Jahre: Seither wuchs Spaniens Wirtschaft, konnte Griechenland den Haushalt ausgleichen und Portugal die Arbeitslosigkeit drücken.
Italien ausserdem hat mittlerweile die längste Regierung seiner jüngeren Geschichte. Wohingegen die grossen Unternehmen Deutschlands und des Vereinigten Königreichs weiter verlieren gegen ausländische Konkurrenten sowie in Frankreich der Präsident nötige Rentenreformen nicht durchs Parlament bringt.
Europas drei wichtigsten Ländern geht es zwar schon länger nicht mehr gut, doch noch immer zu wenig schlecht, war die Schlussfolgerung.
Die Kolumne erschien im Januar 2025, und gemessen an Wahlergebnissen oder Umfragen wurde die Lage in der Zwischenzeit schlechter, man darf von „Krise“ sprechen.
Uns dagegen geht’s noch immer besser und folglich zu wenig schlecht, damit es wieder richtig gutgehen kann.
Das Bedürfnis nach politischen Veränderungen fand denn jüngst in der Schweiz auch nicht die nötige Zustimmung. Es ist zwar da, schlummert aber noch, denke ich.
Die gute Nachricht: Man kann es wecken in diesem Fall. Bis zur Abstimmung über die sogenannten Bilateralen III dauert es nicht mehr lange (sie soll 2027 stattfinden). Das könnte unser Jimmy-Carter-Augenblick sein.
Dieser Text erschien zuerst in der „Weltwoche“. Mehr vom Autor auf seinem Substack.
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Ich sehe diesen erneuenden „Befreier“ nicht, so sehr ich mir diesen wünschte!
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Gebetsmühlenartiges Heraufbeschwören der Apokalypse, derweil Ihr Bundesrat zur Lösung der vollen Züge ein grössenwahnsinniges Mahnmal plant: den unnützen Grimseltunnel. Wir werden nicht an Dichtestress sterben, sondern an den deutlich höheren Umgebungstemperaturen und wochenlangem Dauerregen und Sturm weil das Verbrennen von Putingas noch immer verharmlost wird.
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Wohl auch einer der den PISA-Schnitt nach unten drückt.
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Berlin ist am Ende. Und die Wahlberechtigten wählen trotzdem die Mauerschusspartei „Die Linke“ welche der Stadt noch den Gnadenschuss geben wird.
Es geht Berlin bald noch schlechter schlechter.
Zürich geht es noch nicht so schlecht wie Berlin. Aber es ist auf dem Weg dazu. Links ist nicht die Lösung des Problems sondern die Ursache.
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Unser Berlin heisst Winterthur mit einer Salafistenhochburg im Raum Hegi.
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@van
Sie verwechseln nationale Vermögensbilanzen mit der finanziellen Realität vieler Haushalte.
Die Zahlen sprechen eine eindeutig andere Sprache auch wenn Medien sie relativieren:
1’070 Milliarden Franken Verbindlichkeiten der privaten Haushalte Ende 2025, davon 983 Milliarden Hypotheken. Das sind keine Peanuts, sondern eine enorme Abhängigkeit von Immobilienpreisen, Zinsen und Kreditbedingungen. Quelle: SNB.
Mehr als 127% des BIP beträgt die private Haushaltsverschuldung laut IWF. Damit gehört die Schweiz zu den hoch verschuldeten Industrieländern.
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@ Abschaffung 2. Säule: … und die Banken, Versicherungen usw. helfen exemplarisch mit, diese Haushaltsverschuldung auf > dem BIP aufzublasen, indem jedem (Hund) eine Hypothek zu 10-20% gewährleistet wird, selbst wenn die Tragbarkeit nicht gegeben ist!
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@oh
Laut Comparis stieg der Richtzins für zehnjährige Festhypotheken im dritten Quartal 2026 von 1,77 % auf 2,07 %. Der beste ausgehandelte Zinssatz lag Ende September bei 1,60 %. Am Mittwoch in der Berner Altstadt mit meiner Frau unterwegs, ist mir etwas aufgefallen: Immer mehr Banken werben mit Vorzugskonditionen für 10-jährige Festhypotheken statt für 8 Jahre. Ein interessantes Signal – Das ist ein Hinweis auf höhere Refinanzierungskosten am Kapitalmarkt…die SNB wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kontrolle verlieren.
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Rund die Hälfte der neu vergebenen Hypotheken für selbst bewohntes Wohneigentum und rund 60 Prozent der Finanzierungen von Renditeimmobilien erfüllten gemäss IWF zwischen 2017 und 2024 die untersuchten einkommensbasierten Tragbarkeitsschwellen nicht. Das ist ein Warnsignal für die Kreditrisiken im Immobilienmarkt.
Quellen: SNB, 28. April 2026; IWF, Länderbericht zur Schweiz, Oktober 2025.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob die Schweiz reich ist. Sondern: Wer besitzt dieses Vermögen, wer trägt die Schulden, und wer kann sich das Leben in diesem Land noch leisten?
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wir liegen in der mitte europa’s
und wir verdienen unser geld
vorallem mit europa.
zeit, dass unsere betonköpfe hier
endlich checken, dass wir mit
den usa nicht mehr rechnen können.
hören wir doch auf vom hohen ross
runter zu schauen auf europa.
unser ross ist schon lange tot.
alle haben es gemerkt, ausser wir
schweizerli.
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Hört endlich auf von Bilateralen-3 zu schreiben oder reden. An diesen Verträgen ist nichts aber rein gar nichts bilateral! Wann merken es die Hinterletzten auch noch?
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@M.0.
Irrtum!
Das muss offen, konkret und anhand der Vertragstexte diskutiert werden. Schluss mit politischen Schlagworten – her mit den Fakten, den Verantwortlichen und der Transparenz! Wann begreifen die Letzten, dass man Machtverhältnisse nicht mit wohlklingenden Begriffen verschleiern darf?
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@Abschaffung 2. Säule:
Nichts von Irrtum!
Die sogenannte dynamische Rechtsübernahme und die „verhältnismässigen Ausgleichsmassnahmen“ sind euphemistische Begriffe für ein einseitiges Machtinstrument: Die Schweiz soll sich fortlaufend an EU-Recht anpassen, die EU kann bei Widerstand mit Ausgleichsmassnahmen reagieren. Eine solche Konstruktion ist nicht bilateral, sondern asymmetrisch. Wer sie trotzdem „bilateral“ nennt, verschleiert das tatsächliche Machtverhältnis.
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@M.0.
Genau darum geht es: Kritische Positionen nicht ausgrenzen, sondern in die Debatte integrieren. Eine Demokratie muss Widerspruch aushalten, Gegenargumente ernst nehmen und unterschiedliche Sichtweisen auf Augenhöhe diskutieren. Nur so entsteht eine offene, mündige Meinungsbildung. Ich bin für die Ablehnung der Bilateralen III und eine umfassende Aufarbeitung der Ursachen sowie der politischen und wirtschaftlichen Interessenvertreter, die uns zu diesem Abkommen geführt haben.
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Die Weltwoche übernimmt also langsam IP. Super! Und wenn 2027 unser «Jimmy-Carter-Augenblick» kommt, sollen wir dann alle Cédric Wermuth und seine Juso-Genossen wählen? Na dann: vom Finanzplatz direkt ins sozialistische Paradies. Die publizistische Vorbereitung läuft jedenfalls schon mal.
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Gängig und bis vor nicht allzu langer Zeit gültig, diese Argumentation. Denke, es hat mittlerweile eher mit dem Bewusstseinszustand zu tun. So einige Menschen erleben aktuell diesen Wandel und Intensivierung. Anschaulich Mathias Forster Analogie der Entwicklung der Raupe zur Puppe zum Schmetterling. Alte Vorgaben, Verhalten und Muster, das stellen auch da, zunehmend mehr Leute fest, erschöpfen sich, haben ausgedient; halten dem Druck des Neuen auf Dauer nicht mehr stand.
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Interessant. Und spannend zugleich, was Amerika betrifft. Da sind ja alle schwer bewaffnet…
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Die USA sind auf direktem Weg in den Bürgerkrieg und die Sezession. Die USA werden nicht greater, sondern smaller in jeder Hinsicht.
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wir werden es verschmerzen
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Also ich habe schon länger das Bedürfnis nicht mehr Fremder im eigenen Land zu sein.
Leider warte ich noch immer auf ein Angebot, neuerdings vom Himmel weil sonst nichts kommt.
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Wenn der Knechtvertrag mit der EU angenommen wird, wandere ich aus Schwamendingen nach Thailand aus.
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Man hätte den Artikel auch «Nichts Radikales, bitte – wir sind Schweizer!» betiteln können. Besten Dank übrigens, dass wir auf IP jetzt auch Artikel aus der Weltwoche lesen dürfen. Seit ich letzthin in Züri ein Taxi nehmen musste, kann ich mir das Weltwoche-Abo leider nicht mehr leisten.
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Reagan war kein radikaler Politiker. Er war klar in seinen Aussagen und Entscheidungen und ein grosser Kommunikator. Sein Sieg über Carter war vor allem auf die Besetzung der US-Botschaft in Teheran zurückzuführen.
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Die EU ist die UdSSR 2.0 – das werden die Schlafschafe aber erst merken, wenn sie kahlgeschoren sind 😂🤣😆
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Aber ihr in eurer Aussenecke liebt doch Russland? So bekommt ihr ohne EU was ihr wollt.
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Bis die Schweiz reif ist für einen radikalen Richtungswechsel muss die Schmerzgrenze erreicht werden. Das dürfte in etwa 20-30 Jahren soweit sein. Bis dahin ein ewiges Auf und ab mit Hoffnung und Ernüchterung. Enjoy de ride!
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Was für ein inhaltsleeres Geschreibsel.
Ist das das Niveau der Weltwoche?
Und warum muss IP so etwas kopieren? Werbung?
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Die Boomer kamen mir schon immer ein wenig benebelt vor.
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Lichterloh brennende Elends-Union die Russland angreifen will.
Das ist verständlich. Winkt doch ein Tigrillo Shoggi-Job in Strasbourg und Brüssel nach dem Absitzen der Amzszeit. Die sind motiviert.
Aber die Bevölkerung in der Schweiz? Gegen die Neutralität, für Milliarden direkt an Coci-korrupt Sellinski. Für die 18 Mio. Schweiz.
Für die Annahme des Unterwerfungsvertrags.
Kein Wunder, die Mehrheit würde dem Bundesrat nochmals folgen wenn diese bestimmen würden, wir müssten auf allen Vieren kriechen um einer nochmals „tödlichen“ Pandemie zu begegnen…
Totalverblödung in Reinkultur.
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Na auch so ein Troll? Wieviel wird bezahlt pro Kommentar?
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Der BR will, dass auch geistig behindert abstimmen und wählen können.
Dies ist das Eine. Seit 42 Jahren sind vorwiegend auf Wunsch der SP
zehntausende von Zuwanderer eingebürgert worden. Eine Umkehr ist leider
nicht mehr möglich. Ein Selbstbestimmungsrecht belastet des Gehirn
zu sehr, darum wollen sich alle einer grossen Gemeinschaft/ Genossenschaft anschliessen. Zeitverschiebung zu Amerika ? Gute Nacht.
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„Auf Wunsch der SP sind zehntausende eingebürgert worden“ und die anderen Parteien haben es nicht nur zugelassen, sondern haben mitgeholfen.
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Boomerprobleme. Nehme ich nicht ernst
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Der „Manager“ ist wohl ein Bot. Ein besonders schlecht programmierter. Version 0.1
Da gibt es heute wesentlich besseres. Vielleicht also mal ein Update einspielen.
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Die aktuelle Handelsbilanz zeigt, dass die Schweiz viel mehr Güter aus der EU importiert, als selber in diese exportiert. Die Schweiz wäre also am längeren Hebel und könnte diktieren, wie der Handel abläuft. Stattdessen macht sie das Gegenteil, sie zahlt Jahr für Jahr Hunderte Millionen, dass sie in die immer klammere EU liefern kann, und ist bereit sich in Zukunft von dieser Pleiteliga mit einem untauglichen Vertragswerk, noch mehr gängeln zu lassen. Es ist unglaublich, was für Waschlappen in unserer Regierung und unserem Parlament hocken und dafür noch ein fürstliches Salär bekommen!
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Ich habe leider nie Marketing-Vorlesungen besucht. Daher sind solche total bescheuerte Sätze an mir vorbeigegangen.
Aber heute studieren 98% der Frauen und der Huisseling Marketing.
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In der EU und in der USA haben seit 2008 die Notenbanken noch jede Krise, jede Dringlichkeit mit Geld weggeschwemmt – auch jetzt reden Kommentatoren schon davon, dass Frankreich in wirklicher Not auf die grosszügige EZB zählen kann. Warum also sollen die Wähler auf irgendwas verzichten?
Carter scheiterte, weil die US-Notenbank damals unter Paul Volcker die Zinsen auf 20% anhob und keinen Dollar mehr druckte. Von dieser Seriosität sind wir weit weg.
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Jaja gell, die Leute sind einfach zu doof für Demokratie.
Die ist ok, solange man zur Mehrheit gehört.
Was für ein infantiles Gewäsch.
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Der Einzeller wäre gerne Reagan geworden, nur versaut er ausnahmslos alles, was er anfasst.
Die Chance ist vertan.
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Werbung und Marketing – irgendetwas bleibt immer hängen – sonst würde nicht so viel Geld dorthin fliessen.
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1.3. Say’s Law (the law of markets) asserts that production (supply) is the source of purchasing power (demand); however, this stands in stark contradiction to the macroeconomic reality of capitalism, as production (supply) without a market (demand) is merely useless stock. In fact, it is the anticipation of demand—in line with the Keynesian principle (the willingness and ability to consume or invest)—that sets factories in motion and determines whether the effort put into production is ultimately validated…
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2.3. Say’s Law (the “law of markets”) has proven to be little more than a theoretical abstraction—a catalyst for globalization—when contrasted with the universal law of supply and demand (J.M. Keynes). This is because Say’s Law obscures the modern fractional-reserve monetary system, which is founded on the principle of money creation *ex nihilo*—a system in which credit has replaced the value of labor for the benefit of capital. This capital, in turn, actively seeks to displace labor—viewed merely as a cost—in order to increase the rate of profit…
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3.3. Thus, all the misguided measures associated with supply-side economics—inspired by „Reaganomics“—the „trickle-down“ theory (championed by the high priest of monetarism, Milton Friedman), and the supposed „efficiency“ of financial markets (within the context of asymmetric economies) have served as ruses to facilitate a transfer of wealth from the bottom to the top. This has manifested as a shift of the risk premium onto the state in some cases (public or sovereign debt) and, in others—such as Switzerland—onto households, through the accumulation of extraordinary levels of private debt.
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A paradox of Reaganism and Thatcherism? The neoliberal approach did not reduce state intervention in the economic system; on the contrary, it enabled the dominant forces within that system to seize control of public institutions. These forces then leveraged the role of the state to achieve neoliberalism’s ultimate objective (crony-capitalism): to place as many people as possible in a state of need—thereby rendering them vulnerable and subservient to those dominant forces—which, in turn, allows these same forces to pursue their own interests without the slightest constraint.
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Those pulling the strings (Wall Street) in the United States could not have asked for a better puppet than a film actor: Ronald Reagan—who, in his inaugural address on January 20, 1981, even declared: „Government is not the solution to our problem; government is the problem.“
A problem that was ultimately transformed into a solution for the major holders of capital (the new „robber barons“ and „fat cats“).