Donnerstag, 5. November 2026
Die Armeen der USA und Israels planen laut New York Times eine kurze, intensive Operation gegen Iran, meldet Sepah-News.
Iran meldet laut The Hindu fünf brennende Tanker und einen Schlepper in Hormus. Die Revolutionsgarden melden eine fünfte und eine sechste heruntergeholte US-Aufklärungsdrohne über Qeschm (IR).
Trump kündigt laut Tasnim für die nächsten ein bis zwei Wochen wichtige Ereignisse an. Der Kanal der Revolutionsgarden meldet zwei Marschflugkörper auf «regelverletzende» Schiffe. Am Flughafen Dschidda (SA) sind laut Fars Flüge ausgesetzt. Über Katar zeigen Flugdaten laut Fars Störungen, Katar bestreitet demnach eine vollständige Schliessung.
Iran prüft laut New York Times konkrete Vorschläge zum Atomprogramm.
Die Huthi melden einen Drohnenangriff auf den Flughafen Dammam (SA).
Sicherheitsratschef Rezaei übergibt Putin in Moskau laut Fars eine Botschaft von Modschtaba Chamenei. Putin sagt laut Rezaei jede Hilfe für ein Kriegsende zu.
Immer mehr Geistliche und Funktionäre drängen laut New York Times auf eine Abkehr vom Atomwaffenverzicht.
Die saudisch geführte Koalition fängt laut France 24 eine Huthi-Rakete in Richtung Medina ab.
Araghtschi telefoniert laut Tasnim mit den Aussenministern Saudi-Arabiens, Katars, Kuwaits, der Türkei und Zyperns. Er spricht laut Tasnim mit VAE-Aussenminister Abdullah bin Zayed.
Die Wahlniederlage schränkt laut Nour News unter Berufung auf Reuters Trumps Optionen gegen Iran ein. Laut CBS fragt Trump Berater, ob Hegseth bleibt. Laut Fars wollen Abgeordnete nächste Woche ein Amtsenthebungsverfahren einleiten. Hegseth verteidigt laut Tasnim den Iran-Krieg als mutig und historisch. Fars und Tasnim melden laut Washington Post, Trump könnte Generalstabschef Caine oder CENTCOM-Chef Cooper entlassen.
Zu Medina: Die Koalition meldet laut France 24 die Zerstörung der Rakete. Die Huthi weisen laut ihrem Militärsprecher einen Angriff auf heilige Stätten zurück. Zu Dammam: Die Huthi melden einen unterbrochenen Flugverkehr, eine unabhängige Bestätigung fehlt.
Meldungen
Fars und Mehr: Arabische Quellen melden ausgesetzte Flüge am Flughafen Dschidda (SA)
Am Flughafen Dschidda (SA) sind laut Fars und Mehr Flüge ausgesetzt. Die Agenturen berufen sich auf arabische Quellen. Einen Grund nennen sie nicht. Eine saudische Stellungnahme und eine unabhängige Bestätigung fehlen in den Quellen.
Kanal der Revolutionsgarden meldet zwei Marschflugkörper auf «regelverletzende» Schiffe
Der Kanal der Revolutionsgarden Sepah-News meldet den Abschuss von zwei Marschflugkörpern auf «regelverletzende» Schiffe. Ort, Ziel und Folgen nennt die Meldung nicht. Eine Stellungnahme der USA und eine unabhängige Bestätigung fehlen in den Quellen.
Iran schickt den USA laut Reuters über Katar einen Vorschlag zum Atomprogramm
Iran hat den USA über Katar einen Vorschlag zu seinem Atomprogramm geschickt. Das sagt ein hoher iranischer Beamter laut Haaretz der Agentur Reuters. Verhandlungen darüber beginnen demnach erst, wenn Washington sieben iranische Forderungen erfüllt. Teheran verlangt laut Haaretz zudem die Aufhebung der US-Sanktionen, die Freigabe eingefrorener Vermögen und Reparationen. Hormus bleibe bis dahin geschlossen, sagte Irans oberster Sicherheitsbeamter laut Haaretz. Laut Al Jazeera prüft Washington den Vorschlag. Eine offizielle Stellungnahme der USA fehlt in den Quellen.
DeSantis: Iran-Krieg schadete laut IRNA den Republikanern im Wahlkampf
Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis sagt laut IRNA, der Krieg gegen Iran habe den Republikanern geschadet, besonders im Wahlkampf. IRNA nennt den Krieg dabei einen Angriffskrieg. Wo DeSantis sich äusserte, nennt die Agentur nicht. Eine Bestätigung in US-Medien fehlt in den Quellen.
Katar: Flugdaten zeigen laut Fars Störungen im Luftraum, Behörden bestreiten Schliessung
Flugdaten zeigen laut Fars Störungen von Flügen über Katar. Das meldet auch Mehr. Die Behörden in Katar bestreiten demnach eine vollständige Schliessung des Luftraums. Gründe nennen die Meldungen nicht. Eine unabhängige Bestätigung fehlt in den Quellen.
NYT: USA und Israel planen laut Sepah-News kurze, intensive Operation gegen Iran
Die Armeen der USA und Israels planen laut New York Times eine kurze, intensive Operation gegen Iran. Das meldet der Kanal der Revolutionsgarden Sepah-News. Ziele wären demnach Energieinfrastruktur, Atomanlagen, Raketen- und Drohnenarsenale. Die Streitkräfte hätten ihre Übungen verstärkt, Flugzeuge übten über dem Irak Angriffe. Kriegs- und Aussenministerium (US) hätten vorsorglich Personal aus Stützpunkten der Region abgezogen. Der Bericht der New York Times selbst liegt nicht vor.
Trump kündigt laut Tasnim für die nächsten ein bis zwei Wochen wichtige Ereignisse an
Präsident Trump kündigt laut Tasnim für die nächsten ein bis zwei Wochen wichtige Ereignisse an. Die Regierung (US) sei zu umfassenden Schritten bereit, sagt er demnach. Was er damit meint, nennt die Meldung nicht. Eine Bestätigung aus Washington fehlt in den Quellen. Laut Nour News sagt Trump, Iran werde nie eine Atomwaffe erhalten. Die Entscheidung der USA zu Iran werde bald bekanntgegeben.
Hegseth verteidigt laut Tasnim den Iran-Krieg als mutig und historisch, will nicht weichen
Kriegsminister Pete Hegseth verteidigt den Krieg gegen Iran als mutige und historische Anstrengung. Das meldet Tasnim. Der Krieg stelle sicher, dass Iran nie eine Atomwaffe erhalte, sagt er demnach. Laut dem israelischen Kanal Abu Ali Express sagt Hegseth, der Versuch, ihn abzusetzen, werde scheitern. Man habe erst begonnen zu kämpfen. Hintergrund ist ein angekündigtes Amtsenthebungsverfahren. Der Republikaner Thomas Massie will laut Reuters nächste Woche erneut Anklagepunkte zur Amtsenthebung einbringen. Hegseth nennt das Verfahren laut Reuters in einem Video eine Farce. Die Demokraten kündigen Untersuchungen zu seiner Amtsführung an.
Irak: Patriotische Union Kurdistans verlässt laut IRNA die Regionalregierung
Die Patriotische Union Kurdistans (PUK) verlässt die Regionalregierung der Kurdenregion im Irak. Das gibt Parteichef Bafel Talabani laut IRNA und Nour News bekannt. Er wirft der Demokratischen Partei Kurdistans laut Nour News vor, Demokratie und Volkswillen zu missachten. Eine Stellungnahme der Demokratischen Partei Kurdistans fehlt in den Quellen.
Israel: Präsident Herzog will laut Tasnim am Sonntag den Auftrag zur Regierungsbildung vergeben
Israels Präsident Isaac Herzog will am Sonntag bekanntgeben, wer den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung erhält. Das melden Tasnim, IRIB und Nour News. Eine Bestätigung israelischer Medien fehlt in den Quellen.
Flugzeugträger «USS Roosevelt» legt laut Nour News in Singapur an, CENTCOM erst Mitte November
Der Flugzeugträger «USS Theodore Roosevelt» soll am Freitag für einen kurzen Halt in Singapur einlaufen. Das meldet Nour News unter Berufung auf Axios-Reporter Barak Ravid. Im Einsatzgebiet des US-Zentralkommandos CENTCOM werde er nicht vor Mitte November erwartet. Eine Bestätigung der US-Marine fehlt in den Quellen.
Revolutionsgarden melden fünfte und sechste heruntergeholte US-Aufklärungsdrohne MQM-170 über Qeschm (IR)
Die Revolutionsgarden melden, sie hätten über der Insel Qeschm (IR) eine fünfte US-Aufklärungsdrohne vom Typ MQM-170 heruntergeholt. Das verbreiten IRNA, Tasnim, Fars und IRIB. Dazu hätten Systeme der elektronischen Kriegsführung ihrer Luft- und Raumfahrtkräfte gedient. Am Abend melden die Revolutionsgarden laut Tasnim und Al-Manar eine sechste Drohne desselben Typs über Qeschm. Eine Stellungnahme der USA und eine unabhängige Bestätigung fehlen in den Quellen.
Araghtschi telefoniert am Abend mit VAE-Aussenminister Abdullah bin Zayed
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi telefoniert am Donnerstagabend mit dem Aussenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayed. Das melden Tasnim, IRNA, Mehr und IRIB. Sie sprechen über die regionalen Entwicklungen und diplomatische Bemühungen um Stabilität. Eine Stellungnahme der VAE fehlt in den Quellen.
Iraks Regierungschef telefoniert laut IRNA mit Trump über die Lage in der Region
Iraks Regierungschef und Präsident Trump telefonieren über die Lage und die Sicherheit in der Region. Das melden IRNA, Nour News und IRIB unter Berufung auf Nachrichtenquellen. Einzelheiten nennen die Agenturen nicht. Eine Bestätigung aus Washington oder Bagdad fehlt in den Quellen.
USA sprachen laut Gerichtsakten während des Kriegs mit Iran über Abschiebungen von Iranern
Die Regierung Trump hat während des Kriegs mit Iran über die Abschiebung von Iranern verhandelt. Das zeigen laut Gulf News am Donnerstag veröffentlichte Gerichtsakten. Mitte Oktober plante sie demnach Abschiebungen über ein ungenanntes Drittland. E-Mails zeigen laut Gulf News Bemühungen um Flüge für über 100 Iraner. Eine Richterin verlangt eine Vorankündigung jeder Abschiebung. Das Heimatschutzministerium (US) äusserte sich zunächst nicht.
Huthi-Sprecher Sari nennt laut Mehr 61 saudische Luftangriffe auf Sanaa in 24 Stunden
Huthi-Militärsprecher Jahja Sari wirft Saudi-Arabien 61 Luftangriffe auf Wohngebiete in Sanaa in 24 Stunden vor. Das meldet Mehr. Insgesamt nennt Sari laut Nour News 4197 saudische Angriffe auf den Jemen. Unter den Toten und Verletzten seien vor allem Frauen und Kinder. Eine saudische Stellungnahme und eine unabhängige Bestätigung fehlen in den Quellen.
Saudi-Arabien bestreitet WSJ-Bericht über Huthi-Forderung von 51 Milliarden Dollar
Saudi-Arabien bestreitet einen Bericht des Wall Street Journal über Forderungen der Huthi. Das berichtet Express Tribune. Laut dem Bericht hatten die Huthi 51 Milliarden Dollar und die Anerkennung als Herrscher des Jemen verlangt. Vizeminister Rayed Krimly schreibt auf X, die Angaben seien frei erfunden. Er wirft den Huthi vor, sich gegen die Regierung Jemens erhoben zu haben.
Reuters: Wahlniederlage schränkt laut Golf-Quellen Trumps Optionen gegen Iran ein, meldet Nour News
Die Wahlniederlage der Republikaner schränkt Trumps Optionen gegen Iran ein. Das meldet Nour News unter Berufung auf Reuters und zwei Quellen aus Golfstaaten. Ein umfassender Angriff auf Iran sei nun weniger wahrscheinlich. Begrenzte Angriffe auf Atomanlagen könnten den USA demnach erlauben, ihre Ziele für erreicht zu erklären. China verstärke zudem seine Vermittlung. Eine Quelle sagt laut Fars zu Reuters: «Iran hat in den USA einen Regimewechsel bewirkt.» Der Bericht von Reuters selbst liegt nicht vor.
US-Aussenministerium verurteilt laut Iran International Hinrichtung von drei jungen Männern in Iran
Das US-Aussenministerium verurteilt die Hinrichtung von drei jungen Männern, die bei den Protesten im Januar festgenommen wurden. Das berichtet Iran International. Die Hinrichtungen geschahen demnach im vergangenen Monat. Das Ministerium schreibt das auf seinem persischsprachigen Konto. Das iranische Volk verdiene Gerechtigkeit und eine Zukunft ohne Terror und Angst, heisst es dort. Eine iranische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
US-Geheimdienst DIA nennt Iran laut Axios aufstrebende Raumfahrtmacht, berichtet Mehr
Der US-Militärgeheimdienst DIA beschreibt Iran als aufstrebende Macht im Weltraum. Das meldet Mehr unter Berufung auf Axios. Iran baue seine Fähigkeiten demnach trotz US-Angriffen auf Anlagen des Raumfahrtprogramms weiter aus. Der Bericht von Axios selbst liegt nicht vor.
Huthi melden Drohnenangriff auf Flughafen Dammam (SA), Flugverkehr laut ihnen unterbrochen
Der Huthi-Militärsprecher meldet einen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen Fahd in Dammam (SA). Der Angriff habe sein Ziel erreicht und den Flugverkehr im Flughafen unterbrochen. Das schreibt er auf Telegram. Tasnim und Nour News melden den Angriff unter Berufung auf die Huthi. Eine saudische Stellungnahme dazu fehlt in den Quellen. Eine unabhängige Bestätigung fehlt ebenfalls.
Trump könnte laut Washington Post Generalstabschef Caine oder CENTCOM-Chef Cooper entlassen, melden iranische Medien
Trump könnte Generalstabschef Dan Caine oder CENTCOM-Chef Brad Cooper entlassen. Das melden Fars und Tasnim unter Berufung auf die Washington Post. Personen aus dem Umfeld der US-Regierung nennen demnach diese Möglichkeit. Beide beaufsichtigten laut Fars den Krieg gegen Iran. Fars spricht von möglicher Rache Trumps nach dem Ausgang der Zwischenwahlen. Der Bericht der Zeitung selbst liegt nicht vor. Eine Stellungnahme des Weissen Hauses fehlt in den Quellen.
Iran prüft laut New York Times konkrete Vorschläge zum Atomprogramm, Katar vermittelt
Iran prüft laut New York Times konkrete Vorschläge zum Atomprogramm. Die Zeitung beruft sich auf Beamte. Die Bereitschaft deutet laut New York Times darauf hin, dass die von Katar geführten Bemühungen etwas Erfolg haben. IRIB meldet, Rezaei habe mit Putin über das Kriegsende gesprochen, sagt eine Quelle dem Sender Al-Mayadeen. Hormus bleibe demnach bis zur Erfüllung der sieben iranischen Bedingungen geschlossen. Eine Stellungnahme der USA fehlt in den Quellen.
Garden-Berater Belali: Länder, die den USA gegen Iran helfen, könnten laut Tasnim Ziel werden
Belali, Berater des Kommandanten der Luft- und Raumfahrtkräfte der Revolutionsgarden, droht Ländern, die den USA bei einem neuen Angriff helfen. Sie könnten legitimes Ziel Irans werden, sagt er laut Tasnim dem Sender Al-Alam. Irans Antwort kenne dann keine geografische Grenze. Eine Reaktion der USA oder der Golfstaaten fehlt in den Quellen.
«Im Fall einer neuen Aggression kann jedes Land oder jede Kraft, die den USA beim Angriff auf Iran hilft, zum legitimen Ziel der Islamischen Republik werden»
«در صورت تجاوز جدید، هر کشور یا نیرویی که به آمریکا در حمله علیه ایران کمک کند، میتواند هدف مشروع جمهوری اسلامی قرار گیرد»
Irans Atomchef Eslami nennt IAEA-Chef Grossi laut Tasnim einen «Agenten» des Feindes
Der Chef der iranischen Atomenergiebehörde Eslami nennt IAEA-Chef Rafael Grossi im Interview mit Russia Today einen «Agenten» des Feindes. Das melden Tasnim und ISNA. Grossi gebe dem Gegner Informationen, sagt er. Trumps wiederholte Drohungen gegen die Anlage Pickaxe Mountain seien ein Zeichen der Verzweiflung. Eine Reaktion der IAEA fehlt in den Quellen. Ein Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag ist laut Eslami eine strategische Entscheidung der Staatsführung, meldet Nour News. Trumps wiederholte Drohungen gegen Kuh-e Kolang (Pickaxe Mountain) nennt Eslami laut IRNA ein Zeichen der Verzweiflung.
«Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Agentur ist faktisch zum Agenten und gehorsamen Gefolgsmann unseres Feindes geworden»
«مدیرکل آژانس بینالمللی انرژی اتمی عملاً به عامل و پیرو مطیع دشمن ما تبدیل شده»
Irans Justiz meldet laut IranWire Urteile über fast 300 Milliarden Dollar gegen die USA
Iranische Gerichte haben laut der Justiz Urteile über fast 300 Milliarden Dollar gegen die USA gefällt. Das sagt Hassan Abdolianpour, Leiter des Anwaltszentrums der Justiz, laut IranWire. Vollstreckt werden solle unter anderem durch den Verkauf beschlagnahmter Schiffe. Zur Zahl der Fälle und zur Berechnung nennt er laut IranWire keine Einzelheiten. Eine Stellungnahme der USA fehlt in den Quellen.
Sicherheitsratschef Rezaei übergibt Putin in Moskau laut Fars eine Botschaft von Modschtaba Chamenei
Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats von Iran, trifft Präsident Putin im Kreml. Das sagt Kremlsprecher Peskow laut Interfax. Rezaei übergibt laut Fars und ISNA eine Botschaft des Obersten Führers Modschtaba Chamenei. Den Inhalt nennen die Quellen nicht. Auf russischer Seite nehmen laut Reuters Berater Juri Uschakow und Militärgeheimdienstchef Igor Kostjukow teil. Putin habe die Bombardierung der Atomanlagen verurteilt und den Krieg als ungerecht bezeichnet, sagt Rezaei laut Tasnim. Er wolle jede Hilfe für ein Kriegsende leisten. Besprochen wurden laut Fars die Nachkriegszeit und regionale Sicherheitsregelungen. Eine Stellungnahme der USA oder Israels fehlt in den Quellen.
Saudi-Arabien: Koalition meldet abgefangene Drohne im Osten, ISNA berichtet von Explosionen
Die saudisch geführte Koalition meldet laut Anadolu, sie habe über dem Osten Saudi-Arabiens eine Drohne abgefangen und zerstört. ISNA und IRIB berichten unter Berufung auf Nachrichtenquellen von mehreren Explosionen in der Region Al-Scharkija. Sie führen sie auf Angriffe aus dem Jemen zurück. Angaben zu Opfern und Schäden fehlen laut ISNA. Eine unabhängige Bestätigung der Explosionen fehlt in den Quellen.
Amman (JO): Messerangriff vor Sri Lankas Botschaft tötet laut IRIB eine Sicherheitskraft
In Amman (JO) wird vor der Botschaft Sri Lankas eine Sicherheitskraft getötet, eine weitere wird verletzt. Das melden die dem iranischen Sicherheitsrat nahestehende Agentur Nour News und IRIB. Laut IRIB griff der Täter mit einer Stichwaffe an und versuchte, einer Sicherheitskraft die Waffe abzunehmen. Er wurde festgenommen. Die Regierung (JO) nennt die Tat laut Nour News terroristisch. Einen Iran-Bezug nennen die Meldungen nicht, eine unabhängige Bestätigung fehlt in den Quellen.
Israels Armee meldet über 340 Waffen im Südlibanon, Tasnim berichtet von Beschuss auf Khiam
Die israelische Armee meldet auf X, Truppen hätten im Gebiet Beaufort und am Litani über 340 Waffen gefunden. Dazu zählt sie Panzerabwehrraketen und Mörsergranaten. In einem Wohnhaus sei ein rund 7 Meter tiefer Schacht entdeckt worden. Die Agentur Tasnim meldet israelischen Artilleriebeschuss auf die Umgebung von Khiam (LB). Eine Stellungnahme der Hisbollah fehlt in den Quellen.
Araghtschi telefoniert mit Aussenministern aus Golf, Jordanien, Türkei, Zypern und Pakistan
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi telefoniert am Donnerstagnachmittag getrennt mit seinen Amtskollegen aus Saudi-Arabien und Katar. Das melden IRNA und Tasnim. Gesprächspartner sind Faisal bin Farhan und Mohammed bin Abdulrahman. Sie sprechen über regionale Entwicklungen und diplomatische Bemühungen für Stabilität in der Region. Laut Tasnim telefoniert er auch mit den Aussenministern Kuwaits, der Türkei und Zyperns. Mit Hakan Fidan bespricht er laut Daily Sabah die Gespräche zwischen Teheran und Washington. Laut Mehr telefoniert Araghtschi auch mit dem jordanischen Aussenminister Ayman al-Safadi. Er spricht ihm sein Beileid zum Tod der Mutter aus. Mit Pakistans Aussenminister Ishaq Dar bespricht er laut Nour News die regionale Lage und diplomatische Initiativen. Katars Regierungschef betont laut The Peninsula die Unterstützung für die Freiheit der Schifffahrt und ein umfassendes Abkommen.
Jemens Präsidialrat meldet über 40'000 Einsätze gegen die Huthi im ersten Monat der Offensive
Der Präsidialrat Jemens meldet laut Anadolu 40'761 Einsätze der Regierungstruppen gegen die Huthi. Das gilt für den ersten Monat der Operation «Dawn of Yemen». Sie begann am 5. Oktober. Der Rat behauptet, rund 20'000 Huthi-Führer und -Kämpfer seien ausgeschaltet worden. Mehr als 5'000 Fahrzeuge seien zerstört oder unbrauchbar gemacht worden. Die Operation läuft laut dem Rat bis zur Wiederherstellung der staatlichen Institutionen im ganzen Land weiter. Der Rat nennt anhaltende Kämpfe um Taiz. Er lobt die Unterstützung Saudi-Arabiens. Armeesprecher Al-Nuzaili nennt laut Anadolu und Shafaq News 1'298 Einsätze und rund 440 ausgeschaltete Huthi-Kämpfer. Regierungstruppen hätten zudem das Gebiet Sanamat in Taiz eingenommen. Eine Stellungnahme der Huthi fehlt in den Quellen.
Baghai weist Kallas' Vorwurf iranischer Einmischung im Jemen zurück und bestreitet Militärexperten dort
Aussenamtssprecher Ismail Baghai weist laut Fars und ISNA eine Behauptung der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas zurück. Nach Baghais Darstellung sprach Kallas von iranischer Einmischung im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen. Baghai nennt den Vorwurf unbegründet. Die EU sei wegen Sanktionen und Blockade gegen das jemenitische Volk selbst an Menschenrechtsverletzungen beteiligt. Er bestreitet entschieden, dass iranische Militärexperten im Jemen sind. Das seien gefälschte Nachrichten. Baghai fordert ein Ende der Angriffe, der See- und Luftblockade und Gespräche nach einer Roadmap zwischen Jemeniten und Saudi-Arabien.
Saudi-Koalition fängt Huthi-Rakete Richtung Medina ab, Huthi weisen Angriff auf heilige Stätten zurück
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition fängt laut France 24 eine ballistische Rakete der Huthi in Richtung Medina ab. Koalitionssprecher Turki al-Malki schreibt auf X, die Luftabwehr habe sie zerstört. Kurz zuvor warnte der saudische Zivilschutz vor einer möglichen Gefahr im Gouvernement Janbu. Laut Asharq Al-Awsat lösten auch in Scharura die Frühwarnsysteme aus. Minuten später gab der Zivilschutz Entwarnung. France 24 hält einen Zusammenhang für unklar. Die Huthi haben laut France 24 mehrfach erklärt, Mekka und Medina nicht anzugreifen. Der Huthi-Militärsprecher nennt die Meldung eine Verleumdung. Seine Truppen träfen nur Ölanlagen und Militärbasen. Katar, Kuwait, Bahrain und Jordanien verurteilen den Versuch laut Anadolu. Katar nennt ihn laut The Peninsula eine Provokation der Muslime und eine Verletzung der saudischen Souveränität.
Türkei: Soldat an der Grenze laut Verteidigungsministerium (TR) vermutlich von iranischer Seite erschossen
Das Verteidigungsministerium (TR) teilt laut Daily Sabah mit, der Soldat Yusuf Sait Ünlü sei vermutlich von iranischer Seite erschossen worden. Das geschah am 31. Oktober an der türkisch-iranischen Grenze. Er und andere Soldaten wollten laut dem Ministerium illegale Grenzübertritte verhindern. Um welche Art von Grenzübertritt es ging, sagt das Ministerium laut Daily Sabah nicht. Türkische Stellen stehen mit iranischen Behörden in Kontakt. Am 3. November trafen sich Vertreter beider Seiten am Tatort. Auch Iran hat laut dem Ministerium Ermittlungen eingeleitet. Iran hat laut dem Ministerium juristische und administrative Untersuchungen eingeleitet, berichtet die Jerusalem Post. Vertreter beider Länder trafen sich am Dienstag am Ort des Vorfalls.
Iran meldet laut The Hindu fünf brennende Tanker und einen Schlepper in Hormus
In der Strasse von Hormus sind laut The Hindu fünf Tanker und ein Schlepper in Brand geraten. Das sagen die Revolutionsgarden und die Armee (IR) in getrennten Erklärungen. Sie sprechen von Seeminen. Die Marine der Armee meldet laut IRNA zuletzt zwei weitere Tanker im Osten der Meerenge. Name, Flagge und Opfer nennt die Marine laut Shafaq News nicht. Eine unabhängige Bestätigung fehlt in den Quellen. Iran meldet laut Reuters am Donnerstag drei weitere beschädigte Tanker. UKMTO meldet seit Sonntag mindestens fünf Vorfälle mit Schiffen. Das entspricht laut Reuters etwa dem Tempo im Oktober. Damals wurden 35 Schiffe getroffen, so viele wie in keinem anderen Kriegsmonat.
Iranisches Staatsfernsehen zeigt laut Iran International Schein-Hinrichtung Trumps live
Das iranische Staatsfernsehen überträgt laut dem oppositionsnahen Medium Iran International live eine Schein-Hinrichtung von US-Präsident Trump. Auf dem Teheraner Tadschrisch-Platz unterzieht ein Mann in Uniform der Revolutionsgarden einen Schauspieler mit Trump-Maske einer Schein-Hinrichtung. Zuschauer jubeln. Die Stadtverwaltung Teherans organisierte laut Iran International die Ausstellung mit einer lebensgrossen Zelle. Auf dem Engelab-Platz verbrennen Demonstranten am Mittwochabend ein Banner mit Trump, Vance, Netanjahu und Witkoff. Sie rufen, sie würden Trump töten. Die iranische Botschaft in Indien verbreitet laut Iran International ein KI-Video von Trump in einem Müllcontainer.
WSJ: Huthi fordern laut Gulf News 51 Milliarden Dollar und Anerkennung als Jemens Herrscher
Die Huthi fordern von Saudi-Arabien laut Wall Street Journal 51 Milliarden Dollar und die Anerkennung als Herrscher des Jemen. Das berichtet Gulf News. Saudi-Arabien sei auf die Huthi zugegangen, um den Konflikt zu beenden. Seither seien auch andere Zahlen besprochen worden. Eine Einigung gibt es laut Gulf News nicht. Riad hat keine der Forderungen öffentlich akzeptiert. Die iranische Rundfunkanstalt IRIB nennt den Bericht eine Behauptung westlicher Medien. Saudi-Arabien bestreitet den Bericht laut Express Tribune.
Fars: Ukrainisches Transportflugzeug seit sechs Tagen in Saudi-Arabien, unbestätigte OSINT-Angabe
Ein ukrainisches Grossraum-Transportflugzeug ist laut Fars seit sechs Tagen in Saudi-Arabien. Das meldet Fars unter Berufung auf Flugnavigationsdaten. Es fliegt laut Fars vom Luftwaffenstützpunkt König Abdulaziz in Dhahran zum Stützpunkt Prinz Sultan. Der OSINT-Kanal «Egypt OSINT» behauptet laut Fars, die Maschine unterstütze die Verlegung ukrainischer Drohnenabwehr-Spezialisten. Eine Bestätigung durch Saudi-Arabien oder die Ukraine fehlt in den Quellen.
Iran fordert im IMO-Rat Verurteilung der US-Seeblockade als Aggression
Iran weist beim 138. Treffen des IMO-Rats in London laut Mehr Vorwürfe der USA und Israels zur Sicherheit in Hormus zurück. Der iranische Vertreter nennt sie unbegründet und politisch motiviert. Die USA könnten nicht die Schifffahrtsfreiheit verteidigen und zugleich Irans Häfen blockieren. Iran nennt die Blockade unter Verweis auf die UN-Resolution 3314 einen Akt der Aggression. Iran habe sich dem Islamabad-Abkommen angeschlossen. Die USA hätten es durch Verstösse untergraben.
Ghalibaf antwortet Vance: Die USA wirken wie ein Spieler, der nicht vom Tisch aufsteht
Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf antwortet auf einen Beitrag von US-Vizepräsident Vance auf X. Das melden IRNA, IRIB, Tasnim und Fars. Ghalibaf schreibt, die USA vermittelten das Gefühl eines Spielers, der ständig verliere, aber nicht vom Spieltisch aufstehen könne. Die USA stünden am Abgrund, während Vances Chef die nächste Phase des Krieges vorbereite. Ghalibaf nennt Vances Beitrag einen TED-Vortrag und fragt, warum er das nicht seinem Chef sage. Was Vance schrieb, nennen die Quellen nicht.
«Warum sagst du das nicht deinem Chef?»
«چرا این حرفها را به رئیست نمیگویی؟»
Russland sagte Iran laut Financial Times 90 Raketenwerfer für Hubschrauber zu
Russland hat sich laut Financial Times bereit erklärt, Iran 90 Hubschrauber-Raketenwerfer zu liefern. Das berichtet Iran International. Es handelt sich um APU-L-Werfer für die lenkbare Rakete LMUR. Die FT stützt sich auf einen russischen Produktionsplan für 2024 und 2025. Darin steht ein Exportauftrag eines Käufers mit dem Code «K-10». Dieses Kürzel steht laut FT für Iran. Die Dokumente stammen laut Guardian von der ukrainischen Firma Dallas Analytics. Sie belegen nicht, ob die Werfer geliefert wurden. Iran hat laut Iran International schon russische Kampfhubschrauber Mi-28 erworben. Die FT berichtet zudem von einem geheimen russischen Programm für iranische Überschall-Marschflugkörper.
UKMTO: Tanker vor Katar von zwei unbekannten Geschossen getroffen, melden iranische Medien
Ein Tanker ist vor Katar von zwei unbekannten Geschossen getroffen worden. Das melden IRIB, Fars und Tasnim unter Berufung auf die britische Seehandelsbehörde UKMTO. Der Tanker war laut UKMTO rund 50 Seemeilen von Madinat ash-Schamal (Katar) entfernt. Tasnim nennt als Zeitpunkt den frühen Morgen. UKMTO hat auf X die Warnung 196-26 veröffentlicht. Wer die Geschosse abgefeuert hat, nennen die Quellen nicht. Auch zu Schäden und Verletzten machen sie keine Angaben.
New Yorks Bürgermeister Mamdani nennt den Krieg gegen Iran laut IRNA illegal und unvertretbar
Der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, nennt den Krieg gegen Iran illegal. Das berichtet IRNA. Er sagte es laut IRNA im Gespräch mit NBC. Der Krieg sei politisch, wirtschaftlich und moralisch nicht zu verteidigen. Mamdani fordert, ihn zu beenden. Das Ende des Krieges solle oben auf der Agenda der Demokratischen Partei stehen.
Trump: Iran-Krieg war den politischen Preis wert, er könne ihn jederzeit beenden
US-Präsident Donald Trump räumt laut IranWire ein, dass der Iran-Krieg zur Wahlniederlage der Republikaner beitrug. Der Krieg sei den politischen Preis wert gewesen. Er sagt, was die USA getan hätten, habe getan werden müssen. Er könne den Krieg beenden, wann er wolle, aber er müsse richtig beendet werden. Nach einem Abzug dürfe Iran sein Atomprogramm nie wieder aufnehmen können. Trump behauptet, die Spritpreise sänken und Hormus sei offen. Eine Entlassung von Verteidigungsminister Hegseth lehnt er laut IranWire ab. Laut NYT hatte Vance seine Kritik zuvor mit Trump besprochen, meldet Nour News.
Kommandeur der Revolutionsgarden-Bodentruppen besucht Inseln im Persischen Golf
Der Kommandeur der Bodentruppen der Revolutionsgarden, Mohammad Karami, hat Inseln im Persischen Golf besucht. Das melden Fars, Tasnim, IRNA und Sepah News. Er besuchte laut Tasnim auch die Einheiten des vorgeschobenen Hauptquartiers Madina Munawwara. Karami sagt laut Tasnim, die Kämpfer seien bereit für eine vernichtende Antwort auf jede feindliche Handlung. Er sagt weiter, Iran und die Widerstandsfront würden dem Feind keinen Fingerbreit nachgeben. Welche Inseln er besuchte, nennen die Quellen nicht.
Rezaei: Iran hat Trump in Hormus eine strategische Niederlage zugefügt, in Washington eine politische
Mohsen Rezaei bewertet die Wahlniederlage der Republikaner als politische Niederlage Donald Trumps. Das berichtet IranWire. Rezaei schreibt auf X, Iran habe Trump auf dem Schlachtfeld und in Hormus strategisch geschlagen. IranWire nennt ihn Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats. Er droht, wer sich Iran entgegenstelle, werde den Preis zahlen. Parlamentspräsident Ghalibaf schrieb laut IranWire, die Amerikaner hätten Nein zum Krieg gesagt.
«Die iranische Nation hat Trump auf dem Schlachtfeld und in der Strasse von Hormus eine strategische Niederlage zugefügt und ihm auch in Washington eine politische Niederlage beigebracht.»
«The Iranian nation inflicted a strategic defeat on Trump on the battlefield and in the Strait of Hormuz, and also handed him a political defeat in Washington.»
Araghtschi spricht mit Omans Aussenminister al-Busaidi über regionale Entwicklungen
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi und sein omanischer Amtskollege Badr al-Busaidi telefonieren am Donnerstagmorgen. Das melden Mehr, IRNA, Tasnim und IRIB. Sie sprechen über die jüngsten regionalen Entwicklungen und den diplomatischen Prozess für Frieden und Stabilität. Laut dem Aussenministerium (OM) prüfen sie praktische, politische und technische Verständigungen. Diese könnten die ungehinderte Wiederaufnahme der Schifffahrt in der Strasse von Hormus erleichtern. Sie müssten laut Oman die Souveränität der Staaten und die legitimen Interessen aller Seiten achten. Ziel sei ein Klima für neue Gespräche über ungelöste Streitfragen.
Vance kritisiert Netanjahu laut Axios privat, WSJ berichtet von Streit über Iran-Krieg
Vizepräsident JD Vance wirft Israels Premier Netanjahu intern laut Axios vor, bei Iran «in allem falsch» zu liegen. Das berichtet Anadolu. Vance habe Trump wiederholt zu Verhandlungen gedrängt und vor einer Wahlniederlage der Republikaner gewarnt. Laut Wall Street Journal wollte Verteidigungsminister Hegseth die Einsätze fortsetzen. Vance, Aussenminister Rubio und weitere Beamte setzten auf Diplomatie.
Carlson sieht Trump-Ära am Ende, Bolton Trumps Macht über Republikaner gebrochen, laut IRIB
Der US-Moderator Tucker Carlson sagt laut IRIB und Tasnim, die Ablehnung der Republikaner sei eine Ablehnung Trumps gewesen. Die Ära Trumps sei zu Ende. Die Niederlage der Republikaner hing laut Carlson mit dem Krieg gegen Iran zusammen. Trump habe Israel über die USA gestellt. Der frühere Sicherheitsberater John Bolton sagt laut IRIB, Trumps Herrschaft über die Republikaner sei gebrochen. Er glaube nicht, dass Trump die Partei wieder einen könne.
Baghai kritisiert deutschen Aussenminister laut ISNA als Apologeten von Kriegsverbrechen
Aussenamtssprecher Ismail Baghai kritisiert den deutschen Aussenminister. Das meldet ISNA. Dieser rechtfertige den amerikanisch-israelischen Angriff auf Iran. Baghai wirft deutschen Amtsträgern laut ISNA vor, die menschlichen und wirtschaftlichen Folgen des Krieges zu missachten. Eine Stellungnahme aus Berlin fehlt in den Quellen.
Reuters: Wahlniederlage stellt Trump laut IRIB vor Wahl zwischen Verhandlungsausstieg und Eskalation
Die Wahlniederlage der Republikaner bringt Donald Trump laut Reuters in eine schwierige Lage gegenüber Iran. Das berichtet IRIB. Trump habe den Krieg begonnen, um Irans politisches System zu ändern. Am Ende sei aber seine eigene Stellung in Washington ins Wanken geraten. Kriegsmüde Wähler, die unter stark steigenden Spritpreisen leiden, gaben die Kontrolle über den Kongress an die Demokraten. Der geschwächte Präsident müsse nun wählen: Ausstieg per Verhandlung oder riskantere Eskalation.
Parlamentsvizepräsident Salimi: Iran geht bei Bedrohung seiner Existenz laut IRNA in einen Existenzkrieg
Der Teheraner Abgeordnete Alireza Salimi aus dem Parlamentspräsidium droht dem Gegner. Das meldet IRNA. Bedrohe der Feind Irans Existenz, werde Iran ihn in einen Existenzkrieg ziehen. Der Ansatz der Streitkräfte habe sich von defensiv zu offensiv gewandelt. In einem möglichen Krieg werde Iran den Feind deutlich härter treffen als zuvor. Der Feind habe laut Salimi versucht, mit einer Seeblockade Unruhe im Inland zu stiften. Das sei gescheitert, Iran könne weiter Öl verkaufen. Den US-Angriff auf die Infrastruktur nennt Salimi unfair.
Sanders will Iran-Krieg laut IRIB durch Streichen der Finanzierung stoppen
Senator Bernie Sanders will den Krieg gegen Iran beenden, indem die Demokraten ihn nicht mehr finanzieren. Das zeigt ein Video, das IRIB veröffentlicht. Es genüge nicht, Resolutionen zu verabschieden, sagt Sanders darin. Er nennt den Krieg illegal und verfassungswidrig. «Wir werden diesen Krieg stoppen», sagt er.
Südlibanon: Erster israelischer Luftangriff seit Wochen tötet laut Times of Israel einen Menschen
Im Südlibanon (LB) tötet ein israelischer Luftangriff laut Times of Israel einen Menschen. Es ist demnach der erste Luftangriff der israelischen Armee im Südlibanon seit Wochen. Die Armee sagt, der Drohnenangriff habe ein Motorrad getroffen. Die Insassen hätten Soldaten beobachtet. Libanons Premier warnt laut Times of Israel davor, das Land in einen neuen Krieg zu ziehen. Die Warnung richtet sich offenbar an die Hisbollah. Eine Stellungnahme der Hisbollah fehlt in den Quellen. IRIB meldet unter Berufung auf libanesische Medien israelischen Artilleriebeschuss auf die Dörfer Bar'ashit, Wadi al-Saluki, Haddatha und al-Mansuri im Süden.
Revolutionsgarden: Laut IRNA brennen zwei Tanker und ein Schlepper in Hormus, Lucas-Drohnen erbeutet
Die Revolutionsgarden melden laut IRNA Brände auf zwei Tankern und einem Schlepper in der Strasse von Hormus. In der Erklärung Nr. 21 heisst es, ein grosser Tanker habe im südlichen Durchgang eine Mine getroffen und Feuer gefangen. Ein Supertanker sei östlich der Meerenge in einem grossen Brand zum Stillstand gekommen. Ein Schlepper, der löschen wollte, sei ebenfalls in Brand geraten. Die Einheit für elektronische Kriegsführung der Marine der Garden habe zwei Lucas-Drohnen übernommen und gelandet. Mehr zeigt Satellitenbilder von zwei brennenden Schiffen nahe der Küste Omans. Die Garden machen die USA für die Kosten verantwortlich. Sie verlangen, blockierte iranische Gelder freizugeben. Unabhängige Bestätigungen fehlen in den Quellen. Eine Stellungnahme der USA fehlt ebenfalls.
Trump fragt laut CBS Berater, ob Hegseth bleibt, Weisses Haus bekundet volles Vertrauen
Trump fragt laut CBS Berater, ob Verteidigungsminister Pete Hegseth nach den Verlusten der Republikaner bleiben soll. Das berichtet Gulf News. Andere Quellen sagen CBS zufolge, er habe sich nicht für einen Ersatz entschieden. Als möglicher Nachfolger wird Floridas Gouverneur Ron DeSantis genannt. Das Weisse Haus erklärt, Trump habe volles Vertrauen in Hegseth. Öffentlich sagt Trump, Hegseth leiste gute Arbeit. Republikanische Abgeordnete geben Hegseth laut CNN zunehmend die Schuld am Krieg. Der Republikaner Thomas Massie kündigt laut Fars an, einen Antrag auf Amtsenthebung neu einzubringen, falls Hegseth nicht zurücktritt. Eine Abstimmung darüber ist laut Fars für die nächste Woche vorgesehen. Laut CNN sagt Trump seinen Beratern, Hegseth solle sich dagegen wehren. Ein Pentagon-Sprecher sagt laut Fox News und Tasnim, Hegseth bleibe der Leitung des Ministeriums voll verpflichtet. Trump will Hegseth laut Nour News vorerst nicht abberufen. Laut Fars unter Berufung auf Bloomberg wollen Abgeordnete das Amtsenthebungsverfahren nächste Woche einleiten.
Laut Nour News: CNN berichtet, Trump fühle sich über den Iran-Krieg falsch informiert
Trump fühlt sich laut CNN über den Krieg gegen Iran falsch informiert. Das meldet Nour News. CNN beruft sich laut Nour News auf einen Berater Trumps. Die Sorge, an Macht zu verlieren, treibt Trump laut dem Bericht dazu, neue Wege zu suchen. Er wolle seine politische Bedeutung beweisen. Eine Stellungnahme des Weissen Hauses fehlt in den Quellen.
Südkorea will Anti-Piraterie-Einheit laut Reuters näher an die Strasse von Hormus verlegen
Südkorea will den Einsatzraum seiner Anti-Piraterie-Einheit Cheonghae näher an die Strasse von Hormus verlegen. Das sagt das Verteidigungsministerium (KR) laut Reuters. Es bestätigt einen Bericht von Yonhap. Die Regierung (KR) beantragt im Parlament die Verlängerung des Einsatzes im Nahen Osten, der Ende 2026 endet. Der Einsatzraum soll bis in Gewässer nahe dem Hafen Duqm in Oman reichen. Duqm liegt etwa 650 Kilometer von der Meerenge entfernt. Laut Korea Herald schickt Südkorea zudem ein Seeaufklärungsflugzeug P-8A und 75 weitere Soldaten. Reuters verweist auf Druck von Trump, den Krieg gegen Iran zu unterstützen. Laut IRNA, die Yonhap zitiert, ist die Mission nicht auf Kampf ausgerichtet. Sie betritt weder die Meerenge noch iranische Gewässer. Eine iranische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Türkisches Parlament billigt laut ISNA Mekka-Pakt mit Saudi-Arabien und Pakistan
Das türkische Parlament billigt das gemeinsame Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan, den Mekka-Pakt. Das melden ISNA und Nour News. Am Morgen hatte es die Debatte laut IRNA auf den Nachmittag vertagt. Abgeordnete der Opposition verwiesen laut IRNA auf den Krieg im Jemen. Sie warnten davor, die Türkei in Konflikte anderer Staaten zu ziehen. Laut Al Jazeera stimmten 279 Abgeordnete dafür und 119 dagegen. Der Pakt enthält demnach eine Klausel zur kollektiven Verteidigung.
Axios: US-Militär schliesst laut Nour News Vorbereitungen für mögliche Wiederaufnahme der Einsätze ab
Das US-Militär schliesst laut Nour News die Vorbereitungen für eine mögliche Wiederaufnahme grosser Einsätze in Iran ab. Nour News beruft sich auf Axios. Vizepräsident Vance wirft Netanyahu laut Axios in privaten Gesprächen Fehleinschätzungen bei Iran vor. Das meldet Tasnim unter Berufung auf Axios. Vance führte laut Axios in den letzten Monaten eine Gruppe von Trump-Beratern, die den Krieg beenden wollte. Die meisten hohen Regierungsvertreter stimmten dem laut Axios zu. Trump neigt demnach weiter zur Wiederaufnahme der Angriffe. Diplomaten sagen laut Axios, Irans Triumphgeheul zu den Wahlergebnissen könne Trump zurück in den Krieg treiben. Trump sagte laut Anadolu der Financial Times, die USA planten derzeit keinen Angriff auf Iran.
Jemens Armee meldet laut Express Tribune rund 340 getötete Huthi-Kämpfer in 1322 Einsätzen
Jemens Armee meldet am Mittwoch 1322 Einsätze gegen Stellungen der Huthi. Das berichtet die Express Tribune. Dabei seien rund 340 Kämpfer und Kommandeure getötet oder kampfunfähig gemacht worden. Zudem seien 114 Militärfahrzeuge und Geräte zerstört oder beschädigt worden. Die Regierungstruppen melden Geländegewinne in der Provinz al-Dschauf und Vorstösse in Taizz. Seit dem 5. Oktober läuft die Offensive «Dawn of Yemen». Eine Stellungnahme der Huthi fehlt in den Quellen.
Laut Nour News: Reuters sieht Wiederaufnahme der Kämpfe gegen Iran als wahrscheinlichsten Ausgang
Eine Wiederaufnahme der Kämpfe gegen Iran ist laut Reuters der wahrscheinlichste Ausgang. Das meldet Nour News unter Berufung auf zwei Informanten der Agentur. CENTCOM-Chef Admiral Brad Cooper hat Trump demnach in der vergangenen Woche über Optionen für neue Einsätze informiert. Neue Angriffe würden laut US-Geheimdiensteinschätzungen Teherans Position in den Verhandlungen nicht grundlegend ändern. Sie führten laut Reuters auch nicht zu einem Regimewechsel. Ein Informant sagt laut Nour News, Trump habe nach der Wahl politisch nichts mehr zu verlieren. Der zweite Informant sagt, Trump plane die Bombardierung Irans. Trump sagte laut Anadolu der Financial Times, die USA planten derzeit keinen Angriff auf Iran. Die Informanten sprechen anonym.
Aussenministerium (US) sanktioniert laut Tasnim zwei Personen und eine Organisation wegen Luftabwehr-Hilfe für Iran
Das Aussenministerium (US) sanktioniert zwei Personen und eine Organisation. Das melden Tasnim, IRIB und Anadolu. Laut Express Tribune trifft es Mohammed Ali Tolibov, Chef der Firma Armoury Alliance (BY), und Alisher Domullodzhanov (RU). Dazu kommt die Firma Vanguard Tactical Supply (NG). Sie sollen helfen, chinesische tragbare Flugabwehrsysteme für Iran zu beschaffen, auch mit falschen Endabnehmern. Das Ministerium will laut Express Tribune Kanäle schliessen, mit denen Teheran sein Arsenal wieder aufbaut. Eine iranische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Jemen: Giants Brigades melden laut Anadolu drei zerstörte Raketenwerfer der Huthi
Die Giants Brigades melden laut Anadolu, sie hätten drei Raketenwerfersysteme der Huthi zerstört. Die Systeme seien feuerbereit gewesen, ihre Besatzungen seien getötet worden. Eine Stellungnahme der Huthi fehlt in den Quellen. Eine unabhängige Bestätigung fehlt ebenfalls.
WSJ: Streit in Trumps Regierung über neue Iran-Angriffe oder ein Ende des Einsatzes
In der Regierung (US) von Präsident Trump gibt es laut Wall Street Journal Streit über den Umgang mit Iran. Das melden Nour News und der OSINT-Account OSINTtechnical unter Berufung auf die Zeitung. Einige Regierungsvertreter drängen Trump demnach zu neuen Angriffen auf Iran. Andere wollen, dass die USA ihre Verluste begrenzen und die Einsätze beenden. Eine Stellungnahme des Weissen Hauses fehlt in den Quellen.
Iran: Mehr Geistliche und Politiker drängen laut NYT auf Abkehr vom Atomwaffenverzicht
Immer mehr iranische Geistliche und Funktionäre drängen die Führung laut New York Times, vom Verzicht auf Atomwaffen abzurücken. Das berichtet die Jerusalem Post. Der Analyst Mohammad Ali Shabani sagt der Zeitung, das Tabu sei verschwunden. Politiker fordern demnach einen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag. Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezai sagt laut Bericht, eine neue Entscheidung sei noch nicht gefallen. Ghasisadeh Haschemi sagt laut Fars, es sei Pflicht, den Bau von Atomwaffen zu fordern. Die Entscheidung liege aber beim Führer. Präsident Pezeshkian und Ex-Präsident Rouhani halten laut New York Times an einer friedlichen Nuklearlehre fest. Die Fatwa des verstorbenen Ali Chamenei verbietet Atomwaffen. US- und israelische Geheimdienste melden laut Bericht Hinweise auf Anreicherung nahe der Waffenfähigkeit.
«Das Tabu ist weg»
«The taboo is gone»
«Unser Feind hat uns zu verstehen gegeben, dass wir in keiner anderen Sprache als der der Atomwaffe mit ihm reden können»
«دشمن ما به ما فهمانده که با هیچ زبان دیگری جز سلاح هستهای نمیتوانیم با او حرفی بزنیم»
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