Küsnacht an der Goldküste darf sich freuen. Nur noch ein Jahr dauern die Bauarbeiten beim Parkplatz Zürichstrasse.
Im April 2027 werden die Abstellzonen dann super breit sein (bis zu 2,71 Meter). Dafür entfallen leider 18 Parkfelder.
Bis die Plätze so breit sind wie ein Smart lang ist, fluchen die Küsnachter: Während den Bauarbeiten stehen ihnen nur ein paar Felder zur Verfügung.
Man parkt also anderswo. Zum Beispiel an der Seestrasse.
Vor dem exklusiven Coiffeur Cannazza gibt es 12 Parkplätze.Warum nicht dort parken?
Ein Leser tat das. Und kriegte eine saftige Rechnung: 100 Franken. Nicht vom Coiffeur, sondern von der ParkPro GmbH.
Dort ist Ilirjan Jerliu der Boss, gemäss LinkedIn noch ein Student.
Die Firma steht für die „Professionelle Parkplatz-Bewirtschaftung“. Die 13 „erstklassig geschulten Mitarbeitenden“ tun dies nicht mit dem Baseball-Schläger, sondern mit der Beppo-App.
Weswegen sie auch „Beppo-Polizisten“ genannt werden.
„Die Beppo-Polizisten entscheiden, ob und wann eine Verwarnung an jemanden ausgestellt wird, der illegal parkt.“
Normalerweise kostet eine Parkbusse in Zürich 40 Franken. In Küsnacht (Steuerfuss 73 Prozent) wird es mit der App zweieinhalb mal so teuer.
Für ihren Umtrieb wollen die privaten Sheriffs 80 Franken, plus 10 Franken für Mahnspesen, plus nochmals 10 Franken für die Halterdatenermittlung.
„Die Regeln auf dem jeweiligen Areal und die Höhe einer allfälligen Umtriebsentschädigung“, schreiben die Beppo-Polizisten auf Anfrage, werden nicht von ihnen festgelegt, „sondern von den jeweils Berechtigten“.
Die Besitzer der Liegenschaft wohnen in Jona (SG) und in Portugal. Der Gemeindeammann Rolf Leuenberger hat mit dem Betrag keine Probleme.
„Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung darf bei der Missachtung von audienzrichterlichen Verboten von Falschparkieren eine Umtriebsentschädigung verlangt werden.“
Das stimmt nur halb, die Bundesrichter haben nämlich keinen Freipass für Fantasiegebühren gegeben.
In ihrem Urteil ging es nur um 52 Franken. Zu den Kosten zählen „das Führen einer einfachen Buchhaltung mit einer Kontrolle der Zahlungseingänge“.
Der Aufwand für die Massnahmen zur Überwachung und Sicherung der Parkplätze gehöre nicht dazu, so die Richter.
Ins Auge sticht auch die „Halterdatenermittlung“. So kompliziert, wie es sich anhört, ist es zum Glück nicht.
Die Auskunft beim Autoindex kostet 1 Franken. Teurer wird es, wenn die Nummer gesperrt ist. „Auskünfte für gesperrte Halterdaten (kosten) zwischen 10 und 50 Franken“, erklärt Beppo.
Allerdings: „Meine Autonummer ist gar nicht gesperrt“, so der Leser. Und Mahngebühren? „Ich habe gleich die Rechnung erhalten.“
IP-Leser wissen bekanntlich mehr: Statt 100 hat er 40 Franken bezahlt. Und nie wieder etwas von den Beppo-Polizisten gehört.
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aber die Parkplätze vor dem Coiffure Canazza sind für Kunden des Coiffures und den umliegenden Geschäften und somit gelbe und nicht weisse. Womit eine Busse von 80 CHF normal ist.
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Wenn man ein bisschen seine Fantasie walten lässt, kommt man schon noch auf andere Parkplatzideen im Zentrum von Küsnacht.
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Auch in anderen Dörfer am Zürichsee werden die Parkplätze im Dorfkern intensiv bewirtschaftet, mit der Folge, dass viele Kunden in die Centren ausserhalb, wo keine Parkgebühren verlangt werden, ausweichen. Verödung der Dörfer und Innenstädte, siehe zum Beispiel Wädenswil.
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Richtig parlieren, dann gibt es auch keine Busse.
Die Firma muss auch bezahlt werden.
Darum sind 109 Franken fair.
Für Küsnacht ist dies günstiger als selbst jemanden einzustellen.
Gutgemacht Küsnacht.
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Bei uns hapen noch fei stele du wolen komen?
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Armer Tropf.
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Gemeinde lugt weg? Oder schaut?
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Psst.. Beppo heisst eigentlich Blerim, und er ist auch kein geborener Küsnachter.
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Kann man bei denen auch ein günstiges Leasing für BMW M3 abschließen?
Parkplätze sind die Immobilien mit der grössten Rendite.
Besser Parkplätze kaufen als Wohnungen. Kein Aerger, wenig Unterhalt und rechtlich besser gestellt.
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Ah, der grosse Immobilienmogul spricht. Beeindruckend, wie man vom Amt aus die Renditen der Parkplätze studiert. Theorie ist halt günstiger als Praxis.
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Der Tipp mit den 40 bezahlen und Ruhe ist.
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Jetzt verteilen schon Kosovaren Parkbussen (Ilirjan Jerliu)
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Wollen sie den Job machen? Nur zu.
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Ach super, jetzt gibt’s also sogar internationale Fachkräfte fürs Parkbussenverteilen. Wenigstens bleibt die Schweizer Bürokratie damit global konkurrenzfähig.
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@ Silvia: Wollen Sie den Job machen? Nur zu. Ach, bitte. Sie stolpern ja schon über den Satz, wie wollen Sie da den Job schaffen ?
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Sie scheinen ja arbeitslos zu sein, nur zu, melden Sie sich!
Ihr Eingliederungsberater wird sich freuen!
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Soso, ein Student der auf Kosten der Allgemeinheit sein Unwissen bilden darf. Er wird nach seinem Studium ein ganz angenehmer Zeitgenosse werden, ist er ja jetzt schon. Er wird seinen Weg machen und irgendwie an Geld herankommen, wenns Privat nicht funktioniert, kann er immer noch in die Politik. Da wird sich ein Weg finden, denke da aber eher an linke Parteien, auch die Mitte und FDP kommen noch in Frage.
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Irgendwie muss der Staat ja an Geld kommen. Am besten von Posern und Buenzli
Ich schlage vor, jedes Fahrgerät über 70 dB mit 200 Stutz zu bebussen!
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Das Selbe mit der Parkon GmbH – moderne Wegelagerer. Die warten zum Teil versteckt im eigenen Auto bis sie jemanden sehen, der im Stress kurz parkiert. Selbst wenn man als Anwohner die Besucherparkplätze mal benutzt.. Wieso ist das erlaubt?
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Parkieren ist eine Menschenrecht. Ich ziehe wie die alten Weiber nach Strassburg.
Zudem muss jeder Parkplatz mindestens eine Stunde kostenlos sein.
Auf dem Trottoir und dem Bahn-Perron gibt es ja auch keine Parkgebühr. Und was nur schon die zugezogenen Freunde vom Balkan an Müll in den öffentlichen Raum werfen und dafür verlangt niemand Geld, das zeigt wie in der Schweiz Diskriminierung gegen die First Nations geht.
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Fachkräfte
Einfach nicht bezahlen
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In unserer zentral gelegenen Wohnüberbauung waren die gratis nutzbaren Besucherparkplätze während Arbeitszeiten und Veranstaltungen immer komplett belegt. Beppo eingeführt. Mieter müssen nun die Besucher registrieren, nicht registrierte erhalten eine Busse. Hat das Problem der Uberbelegungen innert weniger Wochen gelöst…
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Ob Beni oder Beppo ist mir eigentlich egal – aber hier sind wir in der Schweiz, und da wird immer noch parkiert und nicht geparkt.
Wer spendet IP endlich einen Korrektor oder wenigstens ein Rechtschreibprogramm? 😢
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macht mir weh in den Ohren.
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Clevere Jungs …
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Bald werden diese Typen ihre Kollege mitteilen und ihnen sagen welche Parkplätze sie besetzen sollen. Wäre doch ein Geschäftsmodell, Zeit hätten sicher viele von ihnen und etwas zur Staatshilfe dazuverdienen, warum nicht.
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Kurz nachgeschaut im Netz: Die Beppo AG gehört gem. Moneyhouse dem Serben Dr. Branko Bjelajac, und hat verschiedene Firmen.
Offenbar sind solche Apps legal und Küsnacht wird wohl oder übel zahlen müssen.
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Sorry, aber was ist daran falsch und wer ist hier im Recht und wer im Unrecht??!!??
Was ist daran falsch, ein paar Züribergtraktorfahrer (= Range Rover), oder Goldküsten PS- Protzer zu büßen, die ihre Karren einfach rücksichtslos auf andere Parkplätze stellen, für die ein anderer Miete bezahlen muss?
Die gleichen Typen parkieren auch immer mehr die Behindertenparkplätze zu..
Das hört nur auf, wenn die Bussen schmerzen
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Das mit Bussen und Gebühren, hat sich meiner Meinung nach mittlerweile verselbständigt in der Schweiz, und ist von jedweder Verhältnismäßigkeit abgekopplet, sei es von Seiten der Behörden oder hier von privaten.
Bussen für 1-3 km zu viel, … hat nichts mit Sicherheit zu tun sondern mit Abzocke.
Beim parkieren hat der Reifen 2cm über den Parkstreifen hinaus geschaut, 120 CHF.
Das alles hat nichts mit aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu tun.
Ich denke das ist ein abdriften in eine kranke Gesellschaft.