Donald Trump glaubte, der Iran-Konflikt werde sich genauso entwickeln wie sein Venezuela-Experiment: Ein paar entschlossene Schritte, schnelle Schlagzeilen auf Fox News.
Und schon wäre das Problem am Montag erledigt.
Er stellte sich einen sauberen, fotogenen Sieg vor, mit dem er sich dem nächsten Thema zuwenden könnte. Doch selbst in Venezuela ist die Krise längst noch nicht vorbei.
Genau das macht die Lage im Iran so gefährlich.
Der US-Präsident hatte die Möglichkeit, die Provokation zu ignorieren und sich aus dem Konflikt herauszuhalten. Statt dessen hat er beschlossen, ins Wespennest zu stechen.
Wer das tut, erlebt schnell, dass die Wespen nicht einfach wieder zur Ruhe kommen. Die Probleme vervielfachen sich.
Neue Krisen entstehen an Stellen, an die niemand gedacht hat, alte Gegner finden neue Verbündete.
Was als einfache Regime-Change-Operation begann, wird zu etwas Grösserem und Dauerhafterem.
Es gibt keine schnelle Lösung, sobald man erst einmal angefangen hat. Trump hat nur an der Oberfläche gekratzt und dann verkündet, alles sei erledigt.
Er lag falsch. Die Kampfhandlungen mögen in den kommenden Monaten enden – doch die tiefere Auseinandersetzung, die er selbst ausgelöst hat, wird nicht verschwinden.
Sie wird sich über Jahrzehnte hinziehen: durch Sanktionen, Stellvertreterkonflikte, wirtschaftlichen Druck und ständige Instabilität auf niedrigem Niveau.
Das ist die Realität, die sich der Commander-in-Chief selbst geschaffen hat. Deshalb muss sich Trump jetzt auf einen Frieden ohne Frieden vorbereiten.
Die Waffen mögen verstummen, doch der Krieg wird einfach seine Form ändern. Er wird zu einem permanenten Zustand des verwalteten Krisenmodus.
Endlose Briefings, ständige Drohungen und kein Ausweg in Sicht.
Trump wollte ein kurzes, siegreiches Kapitel, eingehandelt hat er sich eine lange, zermürbende Geschichte mit offener Endung.
Als jemand, der seine Karriere im Unterhaltungsgeschäft aufgebaut hat, behandelte er Diplomatie wie eine Reality-Show, mit viel Drama, schnellen Auflösungen und zuletzt einem klaren Gewinner.
Echte Diplomatie funktioniert so nicht. Erfahrung zählt, ebenso tiefgründiges Verständnis. Wer eine ganze Region aufwühlt, kann nicht einfach den Sieg ausrufen und gehen.
Die bequeme alte Welt, in der man Konflikte anfangen und dann weiterziehen konnte, existiert nicht mehr – begraben hat sie nicht zuletzt Trump selbst.
Krieg im Frieden oder Frieden im Krieg: Die oberflächliche Ruhe wird immer die darunter brodelnde Unruhe verbergen.
Trump bleibt keine andere Wahl, als zu akzeptieren, was er begonnen hat. Er muss sich auf die langen, schwierigen Jahre vorbereiten, die Probleme, die er vervielfacht hat, in den Griff bekommen und verhindern, dass sie noch grösser werden.
Es gibt keinen Weg zurück zu dem Moment, bevor er das Experiment wagte. Der einzige Weg nach vorn führt über die Erkenntnis, dass manche Konflikte, einmal ausgelöst, niemals wirklich enden.
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Erkenntnis und Trump im gleichen Satz, irre…
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Nachdem der Bibi die orange Torte in den Irankrieg hineingezogen hat, versaut er ihm jetzt mit der Besetzung des Libanon auch noch die Wallstreet. Das sieht schlecht aus für Trump. Er muss den Schwanz wohl subito einziehen, zumal er auch noch alle Munition bereits verpulvert hat.
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Voltaire – ein Liebling der Linken – hatte eine nicht unumstrittene Meinung (er meinte nicht die Perser):
„They are, all of them, born with raging fanaticism in their hearts, just as the Bretons and the Germans are born with blond hair. I would not be in the least bit surprised if these people would not some day become deadly to the human race“ (p. 300).
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Der Iran hat immer noch das Hauptziel, Israel und seine Bewohner zu eliminieren.
Die DEA leitete 2008 eine Initiative (Project Cassandra) zur Bekämpfung von Hisbollah-Drogennetzwerken und Geldwäsche ein. Obama (Friedensnobelträger – möchte Trump auch sein) machte einen Atomdeal mit dem Iran und behinderte oder stoppte gar die Bemühungen der DEA als Gefälligkeit gegenüber dem Iran.
„Sunset-Klauseln“ (Auslaufklauseln) im Atomabkommen waren zeitlich auf 10 bis 15 Jahre befristet, was dem Iran verdeckt (als zivile Nuklearprogramme) die Entwicklung einer Atombombe ermöglichen könnte.
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(1 of n)
Dies ist nur eine mentale Übung.
Nehmen wir an, die nukleare Bedrohung durch den Iran wäre das Hauptproblem:
Was kann Israel einem möglichen iranischen Angriff entgegen setzen (öffentliche Quellen):
* rund 100 Atomsprengköpfe,
* mind. 48 F-35i-Jets, „i“ für Israel-exklusive Mods, höchstwahrscheinlich Atomsprengkopftauglich,
* mindestens fünf (5) in DE gebaute U-Boote, die leisesten dieselelektrischen U-Boote der Welt (mindestens eines wurde von Merkel geschenkt)
* Israel modifizierte die U-Boote, um Marschflugkörper mit Atomsprengköpfen abfeuern zu können,
* die „Samson-Option“,
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(2 of n)
* die „Samson-Option“,
* bester Raketenabwehrschild 1)
1) Zum Zeitpunkt der Entscheidung, den Iran anzugreifen, hatten Israel / die USA noch volles Vertrauen in effektive Luftverteidigungs- und Frühwarnsysteme.
Ich kann keine direkte Bedrohung für das US-Festland erkennen.
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(3 of n)
Bei einem hypothetischen präventiven iranischen Atomangriff auf Israel könnten nur wenige Raketen durchkommen. Der Gegenangriff wäre brutal, alle wichtigen iranischen Städte und strategischen Orte würden zerstört, der Iran, wie wir ihn kennen, wäre verschwunden.
Andererseits wäre Israel nach einem präventiven Atomschlag Israels gegen den Iran der Pariah-Staat, eine vollständige Isolation würde folgen.
Die meisten Juden würden sich vom Staat Israel distanzieren, während Zionisten weltweit auf sich aufpassen müssten.
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⛳️🏆🆘Wer einen Golfkrieg mit FIFA Peace Pokal von seinem eigenen Golfplatz aus abspielt, dem fliegt ziemlich sicher der eigene Ball voll an die Birne zurück. Mit mehr Wucht & Überraschungsmoment, als beim eigenen Abschlag. Spielstand: Ziel unbekannt, warm anziehen. Für lange Zeit. Alle. Global. Nebst dem FIFA Pokal Golfplatz Stolperer haben wir auch noch den microdosing Space Race IPO Solo Rocket Man. Und ev. bald Army Drohenen-Advisory aus der Ukraine (ROI). Deshalb brauchen wir doch Mini Chuchi und auch Dini Chuchi und mind. noch 100 Mrd für die vom RUAG VS-Vogel verkauften Panzerteile….
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Dank dem Krieg gibt es wieder Kunden denen US Treasuries angedreht werden. Der US Dollar samt US Schuldenberg kann weiter aufgetürmt werden.
Das Ziel der Speziellen Militärischen Operation ist erreicht.
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Wäre der narzisstisch veranlagte Trump für die Welt nicht so gefährlich, sollten er bzw. die USA ignoriert bzw. boykottiert werden. Nur schon das Vorfeld der 250-Jahrfeier der Unabhängigkeit, zeigt auf, wie krank der Typ ist. Eine Selbstinszenierung in der Manege des Weissen Hauses.
Den noch grösseren Zirkus zaubert er in Nahost und hat keine Ahnung was dabei herauskommt. Zauberlehrling pur und die von ihm abhängigen Republikaner spenden ihm blindlings Applaus. Wie wird das enden? Die Fussball-WM bringt vielleicht Aufschluss.
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Trump scheint langsam auf die Welt zu kommen.
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„“Die Waffen mögen verstummen, doch der Krieg wird einfach seine Form ändern. Er wird zu einem permanenten Zustand des verwalteten Krisenmodus.““
Dieser Satz bleibt mir aus diesem Artikel. Leider kann man ihn für viele Auseinandersetzungen in dieser Welt verwenden, sogar in der CH.
Wenn Dummheit überhand gewinnt, kommen auch die dümmsten Initiativen durch.
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Spiegel 02.06.2026, 09.39: „Trump will Libanon-Konflikt entschärfen – Iran droht – Iran droht wegen der israelischen Angriffe im Libanon mit dem Abbruch der Verhandlungen mit den USA. Was US-Präsident Trump zu einem Anruf bei Premier Netanyahu und deutlichen Worten bewogen haben soll..“
Richtig erkannt: „Trump hat sich verspekuliert: Waffen mögen schweigen, doch tiefere Auseinandersetzung, die US-Präsident ausgelöst hat, bleibt“ Mit anderen Worten: Seine Chaos-Politik gefährdet den Weltkriegen. Ein kleiner Funken genügt und es kommt zur Explosion.
Gunther Kropp, Basel
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Wie schrieb ich am 13.04.2026 zum ersten Mal:
Das wird Donald Trumps zweites Taj Mahal.
Darauf verwette ich meine Goldkronen.