Über Geld wird ständig gesprochen. Darüber aber, was Geld eigentlich leisten muss, erstaunlich selten.
Dabei ist Geld keine technische Nebensache. Es ist die Grundlage jeder arbeitsteiligen Gesellschaft und der Anspruch darauf, heute erbrachte Leistung später wieder einlösen zu können.
Wer arbeitet, tauscht Lebenszeit gegen Geld. Er vertraut darauf, dass diese Leistung ihren Wert behält.
Dieses Vertrauen wird im heutigen Währungssystem zunehmend untergraben; vieles von dem, was wir Geld nennen, erfüllt diese Aufgabe nur noch eingeschränkt.
Fiat-Währungen entstehen nicht aus Knappheit, sondern durch Kredit. Sie werden gegen Zinsen geschaffen und setzen damit ein System voraus, das ständig wachsen muss, um seine eigenen Verpflichtungen bedienen zu können.
Der Aufbau von Schulden ist damit kein Betriebsunfall, sondern die Folge der Logik des Geldsystems.
Mit jeder Ausweitung der Geldmenge sinkt die Kaufkraft. Das ist weder zufällig noch überraschend, sondern gewollt.
Zwei Prozent Inflation pro Jahr sind kein Nebeneffekt, sie sind offizielles Ziel.
Über eine Generation gerechnet ist das eine Halbierung. Die Rechnung dafür zahlen nicht die Schuldner.
Sondern die Sparer, Rentner, Lohnempfänger – all jene ohne Zugang zu Sachwerten.
Es ist eine Umverteilung, die niemand beschlossen hat und über die niemand abstimmen darf.
Auch die Schweiz ist davon nicht ausgenommen. Der Franken gilt als Hort der Stabilität – zu Recht, gemessen an anderen Währungen.
Nur ist das ein Vergleich unter Verlierern.
Wer die Kaufkraft über Jahrzehnte misst, statt sie über Wechselkurse festzulegen, sieht auch hier eine Erosion.
Zudem ist die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank heute ein Vielfaches dessen, was noch vor zwanzig Jahren denkbar schien.
Ein starker Franken ist somit kein Beweis für gutes Geld. Er zeigt vor allem, wie schwach die anderen Währungen geworden sind.
Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die Notenbanken dem Papiergeldsystem zunehmend weniger vertrauen. Seit Jahren erhöhen sie ihre Goldbestände in historischem Ausmass.
Nicht zusätzliche Devisenreserven und nicht Anleihen anderer Staaten stehen im Zentrum, sondern Gold. Die Institutionen, die Fiat-Geld schaffen und verwalten, sichern ihre Reserven vermehrt mit einem Vermögenswert ab, der ausserhalb dieses Systems steht.
Randnotiz der Geldpolitik? Nein, Signal.
Eine Zäsur markierte das Jahr 2022.
Als die Währungsreserven der russischen Zentralbank eingefroren wurden, wurde vielen Staaten vor Augen geführt, dass Devisenreserven in fremden Währungen nicht bedingungslos verfügbar sind.
Sie beruhen auf einem politischen und rechtlichen Rahmen; dieser kann sich im Konfliktfall ändern.
Seither bauen China, Indien, die Türkei und mehrere Golfstaaten ihre Goldreserven gezielt aus. Dahinter steckt nüchternes Risikomanagement.
Gold besitzt eine Eigenschaft, die keine Fiat-Währung bieten kann: Es ist nicht von einer Gegenpartei abhängig. Es kann nicht gesperrt, sanktioniert oder durch geldpolitische Entscheide entwertet werden.
Deshalb geht es bei Gold nicht nur um Anlagepolitik, sondern auch um finanzielle Souveränität.
Die De-Dollarisierung verläuft weniger spektakulär, als manche Schlagzeilen vermuten lassen.
Der Dollar bleibt die wichtigste Handelswährung. Als Reserve- und Wertspeicher verliert er jedoch schrittweise an Bedeutung.
Wer verstehen will, wohin sich das System bewegt, sollte weniger auf Kommentare achten als auf die tatsächlichen Bestände der Zentralbanken.
Der Blick in die Geschichte bestätigt diese Entwicklung. Über Jahrtausende hinweg haben unterschiedliche Kulturen immer wieder auf Edelmetalle als Geldform zurückgegriffen.
Weil Gold Eigenschaften besitzt, die sich politisch nicht herstellen lassen: Knappheit, Haltbarkeit und breite Akzeptanz.
Die heutige Papiergeldordnung ohne jede Deckung besteht dagegen erst seit 1971. Das ist, historisch betrachtet, ein junges Experiment.
Eine unmittelbare Rückkehr zu einem Goldstandard ist unwahrscheinlich. Kein Staat gibt freiwillig die Möglichkeit auf, seine Schulden über Inflation zu entlasten.
Entscheidend ist deshalb eine andere Frage. Es geht um Währungswettbewerb – und um das Recht des Einzelnen, jene Geldform zu wählen, der er vertraut. Ob Gold, Silber oder digitale Knappheit:
Die Entscheidung sollte beim Nutzer liegen, nicht bei einem staatlichen Monopol. Daran entscheidet sich die eigentliche Grundsatzfrage.
Nicht, ob Gold wieder zum alltäglichen Zahlungsmittel wird, sondern ob Bürgerinnen und Bürger künftig zwischen unterschiedlichen Formen von Geld wählen können – oder ob dieser Wettbewerb regulatorisch eingeschränkt wird.
Ein Gemeinwesen, das die Ersparnisse seiner Bürger planmässig entwertet, verliert Vertrauen. Die einzige Währung, die sich nicht drucken lässt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das van Dünkel-Vermögen existiert seit der Zeit von Julius Caesar.
Wir haben zum Glück immer Mittel und Wege gefunden, angemessen liquide zu sein.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Unabhängig des Geldsystems habe ich auch immer gemeint es seine Privileg in der Schweiz geboren zu sein. Nach 65 Lebensjahren kommt trotz guter Ausbildung, gutem Verdienst die nüchtere Erkenntnis. Wer voll arbeitet, spart, verzichtet, Steuern zahlt, zusätzlich für sein Alter vorsorgt ist der Volldepp. EG wird von echter und künstlicher Inflation, Steuern und Abgaben regelrecht überrollt. Und wer zu guter Letzt das Pech hat ein Pflegefall zu werden ganz enteignet. Ein Gratis Pappelsarg und paar nette Worte zum Abschied das ist alles was er für seine Leistung in seinem Leben erhält.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer denn sonst soll deine Pflege bezahlen (nach gutem Verdienst)! Mit Verlaub, wie kindisch bist du denn mit deinen 65 Jahren noch immer?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ruedi Hammer, Du bist noch viel zu jung und unerfahren, darum verstehst Du das Papiergeld-System nicht und darum Dein kindischer Kommentar. Fritz hat gearbeitet, Werte geschaffen auch für die Jüngeren, die Kr.Ka. Prämien selber bezahlt, und aktuell mit der Gesundheit ein Problem. Informiere Dich über das FIAT-Geld und handle entsprechend, damit Du dann in Würde älter werden kannst.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ein „Pflegefall zu werden“ impliziert genau das geschriebene.
Man wird meist nicht ein Pflegefall, man arbeitet, lebt sich zum Pflegefall und gewisse Industrien freuen sich darauf.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was ist mit den Goldverboten der Vergangenheit?
Die Bürger haben keine Chance gegen den eigenen Staat. Stichwort Enteignung
Gold höchstens als Bemischung. Der Rest in Aktien. Aktien sind langfristig ein gutes Inflation Beating.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Deine Besserwisserei, egal welches Thema, ist langsam ermüdend.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Noch nichts von den Plänen gehört, dass statt Einkommen, Kapital mehr besteuert werden soll? Gäbe einen Abschlag auf Aktien…
No place to hide…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
auch Sie die Wahrheit über Aktien und Papierwerte erfahren.
Aktien sind nun mal nur Papierwerte, und wenn es kracht und die Verschuldungslawine implodiert, werden auch die Aktien crashen, und viele Unternehmen mit ihren Schuldenbergen in der Bilanz untergehen. Viele Banken und Broker natürlich auch. Bei vielen wird sich dann die Frage stellen, sind die Aktien, die im Bankdepot gelistet waren (und jährlich Depotgebühren kosteten)überhaupt vorhanden und greifbar? Physisch Gold+Silber sind greifbar,“Papierwerte“ auf Banken nicht. In der kommenden grossen Krise zählt nur die Zahlungsfähigkeit!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei einer „gemeinnützigen Tätigkeit“ kann ich sicher nicht darauf vertrauen, dass meine Leistung ihren Wert behält, aber ich erwarte, resp. erhoffe dies.
Jedenfalls stelle ich fest, dass sie es vielfach tut. Wenn sie es kaum noch täte, wäre unsere „Demokratie“ und die „politische Behörden-Tätigkeit“ am Ende. Wollen wir das?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wir arbeiten in Jobs, die wir hassen, um Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.
Es gibt wichtigeres als Status und Karriere.
Wer sein Leben für die Arbeit opfert, hat viel im Leben nicht verstanden. Macher bei der UBS entlassener lernt das jetzt auf die harte Tour.
Das Hamsterrad Leiter sieht von innen wie eine Karriereleiter aus.
Glück kann man nicht kaufen. Glücklich machen Erlebnisse. Nicht der Porsche in der Garage, die Lolex am Handgelenk oder das Guggi Täschli.
Health is wealth!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Gold hat durch Bergbau ebenfalls eine Inflationsrate von 1.5-2%.
BTC ist eine sehr gute Idee, hat aber technologische Tail-Risiken (Selfish mining, Sinkendes Sicherheitsbudget durch Abwanderung der Miner zu KI, schlechte RNG-Software und einige mehr).
Am besten verliebt man sich nicht in ein Investment, sondern ist breit aufgestellt…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ja,und jetzt? Natürlich müssen bei explodierender Staatsschuldung die Schulden weginflationiert werden. Wenn zuviele Sozialleistungsbezüger profitieren, kann man diesen nicht einfach den Geldhahn zumachen, dann hilft nur Inflation. 2% ist aber zuwenig, weil die Staatsverschudung stärker wächst. 4% ist besser. Nur muss diese dann dort bleiben, denn sonst droht Hyperinflation und Staatspleite. Wenn ein Kleinstaat pleite geht, wird diesr Raum dollarisiert: Wenn die USA pleite geht, dann lob ich mir meinen Gemüsegarten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die ELite die dieses Geld-System kontrolliert, das für alle Probleme einer Gesellschaft verantwortlich ist, will ja nicht das die breite Bevölkerung versteht wie das Geldsystem funktioniert. Die wollen das man damit aufwächst das dies einfach so ist und man es hinnimt so wie Tag und Nacht wechseln. Deshalb hat die Elite ja auch über die Jahrhunderte Einfluss auf die Bildung genommen was ggelehrt werden soll und was nicht. So denken viele heute das ein Chick with a dick ok ist. Aber die Finanz-ELite hat auch Gesundheit, Rente, Justiz etc. ebenfalls zu ihren Gunsten manipuliert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Auf den Punkt gebracht – hervorragend!
Könnte höchstens noch ergänzt werden durch die legendäre Aussage des Banquiers (der diese Bezeichnung noch verdient hat) J.P. Morgan vor einem Ausschuss des US Repräsentantenhauses im Dezember 1912 zur Rolle des Goldes:
„Gold is money, everything else is credit!“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ganze ist auf die Zuwanderung zurückzuführen:
Das Angebot an Arbeitskräften ist stark gestiegen, die Nachfrage weniger. Folglich sinkt der Preis bzw. der Lohn.
Bei Wohnungen und Häusern ist es umgekehrt: Das Angebot ist nur mässig gestiegen, die Nachfrage stark. Folglich steigen die Preise stark an.
Die Mehrheit der Abstimmenden findet dies gut. Deshalb geht es im gleichen Stil weiter.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Richtig, man sollte halt nicht sparen, sondern investieren.
So schwer ist das ja auch nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„The institutions that create and manage fiat money are increasingly securing their reserves with an asset external to that system.“ No, not quite!
Unfortunately, you are conflating two distinct things: the management of the money supply via monetary policy—which falls under the purview of central banks—and „ex nihilo“ money creation by commercial banks („fractional reserve banking“), based on the principle that loans create deposits, not the other way around.
„The price of time corresponds to the interest rate“ (J.M. Keynes).
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Wer arbeitet, tauscht Lebenszeit gegen Geld. “
Wer hätte das gedacht, dass man bei IP einmal eine Binsenwahrheit lesen würde.
Genau darum werfe ich mein Geld nicht aus dem Fenster.
Man könnte die Aussage noch etwas erweitern:
Man vermietet seine Fähigkeiten gegen Geld.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen,
hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“
Zitat Henry Ford