Als Grossbritannien Ende 2020 die EU verliess, weil nationalistische Kräfte die eigenen Stimmbürger mit falschen Angaben über den Tisch gezogen hatten, jubelten viele Schweizer Unternehmer und Politiker:
„Wir haben einen neuen Freund, mit dem zusammen wir etwas Grosses aufbauen können.“
Daraus wurde nichts, denn das Vereinigte Königreich (England, Schottland und Wales) brach seither Zug um Zug politisch, wirtschaftlich und sozial zusammen.
Ungeachtet der ausländischen Millionäre und Milliardäre, die sich in London ansiedelten, verarmten die Engländer. Rettungslos.
1945, nach dem 2. Weltkrieg, sah sich die englische Regierung zusammen mit den Amerikanern, Franzosen und Russen als Siegermacht von globalem Rang.
Während Deutschland schon in ein Wirtschaftswunder hineinsteuerte, blieben die Engländer bis Ende der 1950er Jahre bitterarm. Sie mussten ihre Kriegsschulden an die Amerikaner zurückzahlen.
In einem Anfall von Grosskotzigkeit wollte die englische Regierung 1956 noch die Kontrolle des Suez-Kanals in Ägypten übernehmen. Die Amerikaner legten ihr Veto ein, und der englische Traum von neuer Weltmacht-Bedeutung verdorrte in der ägyptischen Wüste.
Margaret Thatcher, Vorbild auch freisinnig-liberaler Schweizer Politikerinnen, beorderte ihre Kriegsschiffe 1982 auf die völlig unbedeutenden Falklandinseln im Südatlantik, um sie von einer argentinischen Besetzung zu befreien.
Der freie Westen jubelte ob dieser Leistung, die nur dank US-Unterstützung, der Lieferung von Diesel für die englischen Schiffsmotoren, möglich war.
Die Engländer hatten nach Sir Winston Churchill, der sein Land durch eine teure Kriegsführung ruiniert hatte, wieder einen Kriegshelden. Eine Frau.
Das britische Commonwealth, Ersatz für das englische Kolonialreich, brach langsam auseinander. Immer weniger Staaten wollten von einer weissen, englischen Königin, Elisabeth II., regiert werden.
Kurz: Nach dem Zusammenbruch des einst grössten Kolonialreiches Europas setzte sich der Zusammenbruch der einstigen Kolonialmacht im eigenen Land fort.
Damit hatte niemand gerechnet.
Der Austritt aus der EU gilt als gösster politischer Fehler der englischen Regierung. Das Land wurde nicht reicher, sondern ärmer.
Die Zahl der Migranten nahm nicht ab, sondern zu.
Nun hat Keir Starmer, Sozi, seinen Rücktritt angekündigt, der zehnte Rücktritt eines englischen Premiers in kurzer Zeit.
England ist ganz allein, denn Donald Trump hält sich vorzugsweise in Versailles auf, wo Emmanuel Macron, selbst ein Premier in der Schlussphase, ihn fürstlich bewirtet.
Die Schweiz kann sich auf England und das Vereinigte Königreich so wenig verlassen wie auf Donald Trump. Er will von unserem Land Cash, egal, ob zu Recht oder nicht.
Damit sind auch wir ganz allein. Die Russen sind unsere Gegner, gegen die wir aufrüsten. China ist unser Handelsfeind, weil die Chinesen unsere Wirtschaft bedrohen.
Den wichtigen Mercosur-Handelsvertrag der Schweiz mit Südamerika haben die Schweizer Bauern zu Fall gebracht. Sie verlangen 900 Millionen Franken für ihre Zustimmung.
Ich halte das für glatte Erpressung.
Was wird aus England? Nichts.
Das Königshaus ist selbst im Niedergang, seit Elisabeth II. nicht mehr die Zügel hält. Kredit hat diese Operetten-Monarchie schon seit langem nicht mehr.
„Rule, Britannia, rule the waves“, die Beinahe-Nationalhymne der Engländer, hat eine zweite Zeile, die weniger bekannt ist.
„Britons will never be slaves.“ Doch die Amerikaner sind stärker. Noch stärker sind die Chinesen. Wer hätte das gedacht?
Nun, da sind wir Schweizer sicher selbständiger als unsere Freunde jenseits des Kanals.
Premier Starmer wollte zuletzt eine neue Partnerschaft mit der EU. Die Gespräche machen kaum Fortschritte.
Ich denke, das ist ein neues Zeichen dafür, dass die Staaten Europas nach gut 500jähriger Kolonialgeschichte noch keinen Weg aus der eigenen Misere gefunden haben.
Die letzte grosse Kolonie der Europäer, die USA, sind zu einem Monster herangewachsen, wo der weisse Mann, vertreten durch Donald Trump, gegen alle farbigen Völker Alleinherrscher bleiben will.
Er hat an Europa nur wenig Interesse. Er wird auch England nicht retten.
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Lieber Klaus, es ist Zeit für die Sauerstoffmaske…
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@Sauerstoff-Maske
Gut, aber schade, dass du es ihm nicht voll eins in die F….gibst!
Der Typ soll in seinem Land für Ordnung sorgen! Das wäre gscheiter!
Scheinbar hat ihm das noch keiner gesagt!
Bleibtmir nur eins über KS:
Iibildig isch ou e Bildig! What else!!
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Wollen wir hier ein Crowdfunding anstoßen? Ziel wäre der Erwerb einer Klimaanlage samt Schulung zwecks sachgerechter Nutzung. Gerne im Team mit dem anderen grossen Denker und großen „Journalisten“ unserer Zeit, der hier fleißig tagtäglich die Feder schwingt. Es wäre uns allen geholfen. Klaus ist anders als wir, Spendenkonto 4-4-4!
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Stöhlker, zu heiss gehabt heute?
Charakter zählt halt mehr in GB als Euer tüüütscher Bürgergldwohlstand.
Sagen wir so, wenn ihr Tüüütschen endlich aus der EU geht, überlegen wir es uns, zusammen mit den Briten einzutreten. Ohne PFZ versteht sich.
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Englands GDP per Kopf wuchs schneller als das von Deutschland seit dem Brexit.
Übrigens auch schneller als unseres trotz all den 100’000 Talenten pro Jahr die wir via Personenfreizügigkeit reinholen.
Also genug mit den Brexit lügereien bitte.
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Gemini sagt kumuliert 2013 – 2025:
CH: ~22% bis 24%
EU: ~19% bis 21%
GB: ~16% bis 18%
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@Omnibus: Der Brexit war 2020. Was möchten Sie uns mit den Zahlen ab 2013 sagen?
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Das heutige GDP misst vor allen Dingen, wie schnell das jeweilige Land seine Währung zur Hölle druckt. Rein nominell ist das GDP pro Kopf des US-Bundesstaates Mississippi z. B. höher als derjenigen von Frankreich, Spanien oder auch UK. Kann man nominell natürlich machen aber in der Praxis bin ich mir doch ziemlich sicher, für was sich die meisten Menschen entscheiden würden, wenn vor die Wahl gestellt, wo sie lieber leben würden.
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Stöhlker zieht völlig falsche Schlüsse aus dem Brexit. Es ist ein Paradebeispiel für die Schweiz, sich NIE näher an die EU anbinden zu lassen. Der Fehler von GB war, sich der EU anzuschliessen. Mit erpresserischen Mitteln wurde der Austrittspreis immer mehr in die Höhe getrieben von der EU Diktatur. Dies muss für uns eine Warnung sein: Die EU ist eine sektiererische Organisation, für die der Wille des Bürgers nichts zählt. Sie versagt auf allen Ebenen, Zuwanderung, Energieversorgung, Recht und Ordnung, wirtschaftliche Prosperität.
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Der Beitritt GB zur EU war kein Fehler. Was falsch gelaufen ist, ist die Entwicklung der EU. S. Rede Cameron v. 23.1.13 (YouTube).
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Bei allem Verständnis für Hitze-induzierte, intellektuele Durchhänger: Wo genau orten Sie Freundschaften für die Schweiz in England und den USA?
Ich wär lieber mit Schakalen, Geiern, T-Reges, Hunnen oder fleischfressenden Pflanzen befreundet als mit solchen Nur-Profiteuren allerersten Grades, weil man bei ersteren zumindest gleich weiss, woran man ist
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Griffel abgeben, Herr Stöhlker. Je früher, desto besser.
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Das JooKay ist genau wie jede andere Nation vom exponentiellen Endstadium des Papiergeldsystems und dem damit verbundenen weit fortgeschritten Cantillon-Effekt betroffen.
Nowhere to run, nowhere to hide.
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Die EU ist ein linkes Projekt aber auch eines des Großkapitals.
Bei uns wollen sie billige Zuwanderer einstellen und die Alten ins RAV.
Das Sozialsystem muss dann vor allem vom Mittelstand getragen werden.
Und Stöhlker träumt von einer EU unter deutscher Führung.
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Blablabla…
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Klausi: schreib über Preußen. Davon verstehst Du zumindest etwas.
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Sowas von Realitätsfremd ist schwer zu verstehen.
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Stöhlker hat recht, dass sich die Schweiz auf niemanden verlassen sollte – nur zieht er die falsche Lehre daraus. «Ganz allein» verwechselt Bündnislosigkeit mit Hilflosigkeit; Souveränität heisst gerade, auf niemandes Zuneigung angewiesen zu sein.
Und «rettungslos verarmt» klingt mehr nach Hitze als nach Statistik: Das britische BIP pro Kopf ist seit 2020 nicht kollabiert. Bleibt die Frage, die der Text umkreist, aber nie stellt – worauf gründet der Autor seine Empfehlung, wenn alle Partner ausfallen? Auf nichts. Was immerhin zum Titel passt.
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Ob die Alten, Boomer, Bauern, Ewiggestrige und Arbeitshöseler das verstehen?
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Der Austritt aus der EU war ein Akt demokratischer Selbstbestimmung ! Die heutigen Probleme Grossbritanniens sind nicht primär eine Folge des Brexit, sondern das Resultat eines langjährigen strukturellen Versagens der politischen Elite.
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Mitten im Herzen der EU, ausgerechnet in Deutschland, wird immer deutlicher, wohin „gut gemeinte“ Politik führt: zu immer höheren Steuern, explodierenden Energiepreisen und einer ausufernden Bürokratie. Während die Privatwirtschaft zunehmend unter Druck gerät und Arbeitsplätze verschwinden, wächst der Staatsapparat munter weiter. Was bleibt, ist ein massiver Jobabbau in den produktiven Sektoren. Setzt sich dieser Kurs fort, sind soziale Spannungen nicht nur möglich, sondern absehbar. Am Ende könnte selbst die einstige EU-Wirtschaftslokomotive Deutschland kaum besser als Grosbritannien dastehen