Es ist ein Märchen aus dem Kalten Krieg. In seiner Executive Order gegen Kuba, die der Insel Öl, Strom und damit die Luft zum Atmen abschneidet, behauptet Donald Trump, Kuba sei Ursache für einen „nationalen Notstand“ in den USA.
Diese „ausserordentliche Bedrohung“ wird damit begründet, dass Kuba den Terrorismus unterstütze und mit „gefährlichen Gegnern“ der USA zusammenarbeite.
Darunter der Iran, die Hamas, Russland und China. Ausserdem beherberge Kuba „Russlands grösste Auslandsanlage zur Fernmeldeaufklärung“.
Im März nahm die New York Times (NYT) diese Behauptungen auf, bestätigte die Existenz dieser Spionagebasis, sie verfüge über Antennen und Abhörtechnik, die das US Central Command, Cape Canaveral und Trumps Anwesen Mar-a-Lago überwachen könne.
Sie befinde sich auf dem ehemaligen sowjetischen Stützpunkt Lourdes am Stadtrand Havannas. Dieser sei zwar 2001 geschlossen, aber 2014 wieder eröffnet worden.
Das US-News-Portal „Belly of the Beast“ ging der Sache nach und besuchte Lourdes. Zwei Tage lang suchten sie dort nach den angeblichen Abhöranlagen.
Was sie fanden, war die Universität für Informatik-Wissenschaften. Sie zitieren den Kunstprofessor Malcolm Jarrozai, der seit 2006 auf dem Campus lebe und unterrichte.
“Sehe ich aus wie ein russischer Spion? Es ist geradezu lächerlich, dass solche Behauptungen aufgestellt werden und renommierte Medien wie die New York Times ihnen eine Plattform bieten.“
Weder die NYT noch die US-Regierung antworteten auf entsprechende Anfragen.
Richtig ist, dass Lourdes bis 2001 eine wichtige Basis für Russlands militärische Aufklärung war. Als Präsident Putin ihre Schliessung verkündete, begrüsste das der damalige US-Präsident George W. Bush als Ende eines „Relikts des Kalten Kriegs“.
Zwischenzeitlich wurden Spekulationen über Lourdes durch Behauptungen ersetzt, dass China in Bejucal und an drei anderen Orten in Kuba Abhörstationen aufbaue. Sie wurden von Reportern besucht, Hinweise auf chinesisches Personal fanden sie nicht.
Dafür verlassene Wachtürme, verrostete Zäune, mit Efeu überwachsene Antennen und eine mit Schmutz bedeckte Satellitenschüssel.
Was auch mehr dem aktuellen Zustand der Karibikinsel entspricht.
Aus dem Bericht des Besuchs von Lourdes: Die Reporter bewegten sich stundenlang frei auf dem weitläufigen Campus. Die Sicherheits-Vorkehrungen beschrieben sie als minimal.
Militärische Kontrollposten seien nicht vorhanden gewesen. Als einziges Relikt der früheren sowjetischen Basis fanden sie einen verfallenen Wachturm.
Die von der NYT erwähnten „zahlreichen Antennen“ entpuppten sich schliesslich als zwei gewöhnliche Mobilfunkmasten des staatlichen Telekom-Unternehmens ETECSA.
Sie fanden eine fast leere Universität vor – Benzinmangel. Auch hier wird versucht, auf Fernunterricht umzustellen.
Zum ersten Mal seit dem Beginn der US-Sanktionen gegen Kuba im Jahr 1960, die sich Schritt für Schritt zu einem Handelsembargo ausweiteten, kann man seit dieser Presidential Order von einer Blockade sprechen:
Die USA verbieten allen Ländern der Erde, ohne ihre Einwilligung Öl nach Kuba zu liefern.
Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers und der Sowjetunion Anfang der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts wurde Venezuela zum neuen Sponsor und Öllieferanten. Denn viel bedeutender als die US-Handelsblockade war die Unfähigkeit des revolutionären Regimes, die Wirtschaft zum Laufen zu bringen.
Es war und ist von Milliardenspenden von Unterstützern abhängig, die die Schäden des Embargos bei Weitem übertrafen und von Milliarden-Zahlungen der Exil-Kubaner an ihre notleidenden Verwandten auf der letzten Insel des Sozialismus ergänzt wurden.
Der dritte Pfeiler war der Tourismus, dessen Einnahmen, ebenso wie aus den Dollar-Shops mit ihren obszönen Preisen, vom militärisch-industriellen Komplex GAESA abgeschöpft wurde.
Der befindet sich fest in der Hand des Clans um Raúl Castro und alimentiert eine korrupte Oberschicht aus Militärs und Parteifunktionären. Man erkennt sie ganz leicht an ihren obszön dicken Bäuchen.
Nach wenigen fetten Jahren am Anfang wankt Kuba von einer Wirtschaftskrise zur nächsten. Ein Regime, das es fertigbringt, dass eine fruchtbare, karibische Insel rund 90 Prozent der Nahrungsmittel importieren muss, weil die Landwirtschaft völlig ruiniert wurde, hat keine Existenzberechtigung mehr.
Das sieht inzwischen wohl auch die Mehrheit der Bevölkerung so, die von tagelangen Stromausfällen, versiegender Wasserzufuhr, einer zusammengebrochenen Infrastruktur, dysfunktionalen Spitälern und aufgegebenen Schulen gebeutelt wird.
Schlimmer noch: Das Regime hat keine Zukunftsperspektive anzubieten. Den angekündigten, wirtschaftlichen Reformen, die vieles erlauben sollen, was jahrzehntelang verboten war, traut kein Mensch.
Angesichts einer parteihörigen Justiz wagt kein ausländischer Investor das Risiko, in Kuba Geld zu verlieren.
Das ist die hausgemachte Misere, geprägt von Bürokratie, abgründiger Unfähigkeit und Korruption.
Dass die Trump-Regierung allerdings, in bester Tradition der angeblichen Massenvernichtungs-Waffen des irakischen Diktators, Kuba zur angeblichen Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA hochschwurbelt, ist zutiefst verlogen.
Die angebliche Unterstützung des Terrorismus – unbewiesen. Die Existenz von russischen oder chinesischen Abhöreinrichtungen – gelogen.
Das kubanische Regime stellt höchstens eine Bedrohung der eigenen Bevölkerung dar. Ganz sicher nicht der USA.
Im Gegenteil. Die unterhalten nicht nur in der Bucht von Guantánamo seit Jahrzehnten gegen den Willen Kubas eine ausgedehnte Militärbasis.
Im rechtsfreien Raum dort halten die Amerikaner seit vielen Jahren angebliche Terroristen gefangen. Ohne dass die jemals vor Gericht gestellt würden.
Absurd, aber wahr: Sowohl das Regime wie die USA verletzen die Menschenrechte auf Kuba.
Das Regime lügt die US-Sanktionen als Begründung für alle eigene Unfähigkeit herbei.
Die USA lügen die Vorwände zusammen, um zu einer offenen Blockade und einer möglichen militärischen Intervention übergehen zu können.
Währenddessen laufen Verhandlungen zwischen dem Trump-Clan und dem Castro-Clan, wie man sich analog zu Venezuela allenfalls die Beute teilen könnte, wenn die Sanktionen aufgehoben würden.
Was die Exil-Kubaner entschieden anders sehen; auch sie wollen einen Anteil vom Kuchen und ihre nationalisierten Güter zurück.
Nur das Schicksal und das Wohlergehen der kubanischen Bevölkerung, das ist allen Big Players um die Insel schlichtweg schnurzegal.
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Kuba ist so kaputt wie Berlin. Von so einem kaputten Müllhaufen geht garantiert keine Gefahr aus.
Den Gutmenschen in der Schweiz empfehle ich eine Reise in eine Deutsche Grossstadt. Frankfurt ist nicht weit weg. Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist es so schön.
Hoffen wir im Züricher Bahnhofsviertel wird es nicht auch irgendwann so schön. Wir sind auf bestem Wege dazu.
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Ist es wieder heiss in der Schweiz?
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Wir sollten 500 Fass Benzin liefern, nur um Trump zu ärgern.
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Ich war in Kuba. Der Strand war wunderschön und Ferien waren toll, aber lange her. Ich habe jedoch einen Fehler begangen ein Land zu besuchen, wo die Menschenrechte nicht eingehalten werden. Zeyer sind Menschenrechte egal. Wie anders kann man es erklären, dass wenn der Iran Leute hinrichtet und friedliche Demonstranten zu Tausenden erschiessen lässt und Zeyer aber kein Artikel darüber schreibt, aber über Kuba schreibt er über Menschenrechte. Für den Kreml ist Kuba ein wichtiges Prestigeobjekt. Ein Projekt, dass heruntergewirtschaftet wurde.
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Lieber Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite von Medien Wirtschafr Kultur. Ich finde Sie den besten „Schreiber“ von http://www.insideparadeplatz.ch @! Bitte nie nie aufhören
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Nei, nei und nochmals nei! Kuba und Hans Gerhard, beide kaputt, in Ewigkeit Amen!
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Die Russen betreiben sicher irgenwelche Abhörungseinrichtungen auf Kuba und sonstige verdeckte Operationen auf Kuba. Warum unterstützen sie sonst Kuba? Zeyer schreibt irgedwie einseitig und betreibt Propaganda für Russland. Menschenrechtsverletzungen in Russland sind für ihn kein Thema, sondern seht her die USA betreiben Menschenrechtsverletzungen auf Kuba in Guantanamo. Wenn sogar die USA es machen, dann ist das normal und Russland betreibt Menschenrechtsverletzungen und tötet Leute wie Magnitski. Der wurde verprügelt bis er starb. Die Aussage ist, wir tun das nicht, ihr die USA aber auch.
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Unsere Privatbanken müssen sich auf den Zustrom an neuem Kapital vorbereiten, der uns bevorsteht. Unsere gesamte Wirtschaft basierte einst darauf, dass Deutsche in den 1940er Jahren Gold bei uns versteckten – und die kommende Situation wird ähnlich sein. Ich fordere die Schweiz dazu auf, das Bankgeheimnis wieder einzuführen, damit wir von diesem bevorstehenden Boom profitieren können; davon würden Banken, Steuerberater und zahlreiche andere Unternehmen gleichermaßen profitieren. Beste Grüße, Reto Gerb
Mr. Zeyer, We credited your 30 July piece on the Islamist attacks here on IP, publicly. Europol’s own numbers, named and sourced. That is what this news site is for.
Three days later, same pen, pointed at again at our fine proud nation, the United States.
And you wrote our case for us. GAESA. The Castro clan. The dollar shops. A corrupt officer class. Your words. Then you called the US case „verlogen“ and never named one instrument.
EO 14380, 29 Jan. 2026. EO 14404, 1 May 2026. State designated GAESA on 7 May. In June, SecState Rubio designated BFI and RAFIN, the two houses that launder the money. Some USD 18 bn in assets, roughly USD 14 bn offshore, off-budget, while the hospitals go dark.
You were NZZ’s correspondent in Havana, we know that too. You know exactly what GAESA is.
You went looking for Soviet radio antennas at Lourdes. We followed the accounts.
Every line of that column lands in war criminal Kremlin’s favour.
Swiss Banks, one question. Op. Economic Fury runs deep. Who holds the correspondent lines for GAESA?
Mbaer 2.0x?
…soon.
Signal over noise.
Caroline Jemima Adler
Public Affairs Team
GeoStrat Agency LLC
1500 K Street NW
Washington, DC
United States