Die Analogmedien sterben. Nicht nur Papierzeitungen, auch das klassische Fernsehen.
Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt Blick TV oder Play SRF geschaut?
Eben. Die Idee, ein sterbendes Medium einfach ins Internet zu verschieben, ist Medienlogik aus den 2000er-Jahren.
Wenn ein Arena-Moderator plötzlich Blick-TV-Moderator wird, ist das noch lange keine Innovation.
Es ist der Versuch, alte Formate mit neuen Etiketten am Leben zu halten.
Die Zuschauer sind längst weitergezogen. Sie wollen einzelne Clips, eigene Stimmen und Inhalte auf Abruf, keine abgespeckte Kopie des alten Fernsehens.
Die Medienhäuser klammern sich an Geschäftsmodelle, deren Zeit abgelaufen ist. KI beschleunigt den Absturz, weil Inhalte immer billiger werden.
Wer nichts Eigenes zu bieten hat, wird austauschbar. Das ist kein Grund zum Jubeln, aber eine logische Konsequenz.
Wer die Zukunft mit den Rezepten von gestern retten will, geht mit der Vergangenheit unter.
Die Tribune de Genève sollte ihre gedruckte Ausgabe verlieren. Nun darf die Genfer Zeitung noch einige Zeit auf Papier erscheinen.
Doch das ist nur ein Detail. In der Romandie verschwinden Zeitungen, Redaktionen werden kleiner und Journalisten entlassen.
Was heute in der Westschweiz passiert, wird bald auch die Deutschschweiz mit voller Wucht treffen.
Tamedia streicht Stellen, Regionalblätter stellen den Betrieb ein, Verlage legen Redaktionen zusammen.
Die „24 Heures“ sollte einst Leser im Wallis und in Freiburg gewinnen. Doch die Zeitung ist ein Waadtländer Blatt, und in den anderen Kantonen gibt es etablierte Lokalmedien.
Aus der Expansion wurde der nächste Sparkurs.
Die Krise hat einen einfachen Kern. Es gibt zu viele gedruckte Zeitungen für einen Markt, in dem Leser und Werbekunden ins Digitale abwandern.
Die Auflagen sinken, die Kosten bleiben hoch. Dass nicht jedes Blatt in seiner bisherigen Form überleben kann, liegt auf der Hand.
Doch statt sich auf eigene Stärken zu besinnen, suchen viele Redaktionen ihr Heil in der Anpassung an den medialen Mainstream.
Wokeness, Inklusivität, Leser:innen und immer neue Sprachregeln sollen Modernität vorgaukeln, während die zahlende Kundschaft davonläuft.
Die „Republik“, die NZZ und der Tages-Anzeiger kämpfen mit ihren Zahlen. Die Printauflagen schrumpfen, Leser springen ab, Werbegeld fliesst ins Netz.
Dabei verschwinden nicht nur Jobs. Oft wird auch das publizistische Profil verwässert. Inhalte werden zentral produziert, mit KI übersetzt und über mehrere Titel verteilt.
Wenn eine französischsprachige Zeitung plötzlich Geschichten aus dem Zürcher Kreis 4 übernimmt, ohne einen Bezug zur Romandie herzustellen, ist das keine sinnvolle Sparmassnahme.
Wer in Genf eine Zeitung kauft, will wissen, was in Genf und der Westschweiz passiert.
Sorry, aber in Genf interessiert sich kaum jemand dafür, dass „Daniel und Christina“ den letzten Mohnzopf in Sulgen gekauft haben.
Das traurigste Beispiel ist die NZZ. Ausgerechnet das Blatt, das für Eigenständigkeit, bürgerliche Perspektiven und publizistische Qualität stehen sollte, erinnert mit seinen vielen woken Themen immer öfter an einen Tages-Anzeiger 2.
Die NZZ sollte sich nicht dem Mainstream anpassen. Ihre Stärke wäre, dem etwas entgegenzusetzen.
Man kann nur hoffen, dass bald ein Führungswechsel kommt und die NZZ zu ihren publizistischen Wurzeln zurückfindet. Ein lieber Gruss an Mark Dittli.
Die Westschweiz liefert ein Warnsignal für die ganze Schweiz. Die Zahl der gedruckten Titel wird weiter sinken, Redaktionen werden zusammengelegt, und manche Zeitung wird verschwinden.
Das ist für Journalisten und treue Leser bitter. Für den Markt könnte es auch eine überfällige Bereinigung sein.
Die Schweiz braucht nicht möglichst viele Papierzeitungen, die alle dieselben Themen behandeln. Sie braucht eigenständige Medien, die ihre Leser ernst nehmen und etwas bieten, das anderswo nicht schon zu lesen ist.
Die Deutschschweiz sollte sich nicht in Sicherheit wiegen. Wenn die bisherigen Geschäftsmodelle in der Romandie nicht mehr tragen, werden Zürich, Bern und Basel kaum dauerhaft verschont bleiben.
Wer die Medienkrise mit noch mehr Mainstream, austauschbaren Texten und immer kleineren Redaktionen beantworten will, beschleunigt den Niedergang.
Am Ende überleben nicht unbedingt die grössten Titel, sondern jene, die ihren Lesern einen Grund geben, für Journalismus zu bezahlen.

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Wir haben einen Beitrag eines Menschen gelesen, der kostenlos für Insideparadeplatz schreibt, der ansonsten von Medien nicht wirklich eine Ahnung hat, und der auch nicht wirklich weiss, wo das Problem der Medien und deren Werbeeinnahmen liegt.
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Da erträgt einer die Realität nicht. Aber keine Angst, die WOZ nimmt dir niemand weg.
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Das was sich auf TX, Ringier, SRF und AZ als „Journalistinnen“ bezeichnet, ist eine jahrelange Beleidigung an meinen Verstand.
Hammer ist ja, dass die AZ für 17 Blätter (in denen das identische steht) für nur noch einen Franken im Monat oder so verscherbelt.
Jaja, wartet auf Freigabe…
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Welchen Verstand?
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wird es analog zum obligatorischen Farbfernsehen auch ein obligatorisches Zeitungsabo geben. Die Korruption wird es schon richten.
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in Deutschland: staatliche Subventionierung von Zeitungen/ Zeitschriften, allgemein als Presseförderung/ Verlagsförderung/ Medienförderung bezeichnet. Dazu ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 7% auf gedruckte und digitale Presseerzeugnisse – also gesamthaft Umverteilung von gestohlenem Steuergeld. Den Zweck wußte schon Martin Luther: „wes‘ Geld ich krieg des‘ Lied ich sing“.
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Eigenständige Medien, die ihre Leser ernst nehmen und etwas bieten, das anderswo nicht schon zu lesen ist.
Das ist eine gute Idee aber wer finanziert das? IP, wo sich alle gratis mehr oder weniger gut unterhalten lassen, lässt sich wahrscheinlich nicht skalieren.
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Der Hüftschuss-Journalismus killt Print-Abos und lädiert längst auch Online. Die Redaktion hat keine Zeit mehr für Recherche oder Details oder Prüfung ausserhalb des Freunde-Pools. Die Leserschaft hat kein Interesse an diesen Weichspühler-Artikel aus der Hüfte. Die klassichen Medienhäuser verlieren so viel Glaubwürdigkeit als „kritsche 4te Instanzen“. Die Abos fallen weg … TX Group: ausser FuW (wegen SMI / Int.) keinen Titel mehr abonniert.
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Das Analog Sterben ist selbstverständlich. Ein Jahresabo kostet inzwischen über 600 Fr und wird jedes Jahr 10 bis 15% teurer. Für was? Das meiste kann man im Internet gratis lesen. Oder es sind eingekaufte Artikel. Dann die Werbung in der Pritausgabe, 10 bis 20% vom Papier wird für Werbung verwendet. Also Printmedien sterben aus, und gekaufte Digitalmedien verschwinden da man alles Gratis haben kann
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Es scheint als wolle die Wahrheit ans Licht und die Systemmedien stemmen sich dagegen.
Das funktioniert solange die Zwangsfinanzierung dem zugrunde liegt.
Die wenigen eigenständigen Medien die es tatsächlich gibt sind doch recht erfolgreich unterwegs, da braucht ein guter Journalist keine Angst zu haben.
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Für Stories zu Mohnzöpfen im Hinterthurgau braucht es wirklich keine Pressefreiheit und schon gar keine Subventionen.
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Sulgen liegt gar nicht im Hinterthurgau, sondern in der Region Oberthurgau / Aachthurland. Nur darum ist ein solcher Presseartikel „für dFüchs“…
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Dank staatl breit Media subventionierten ca. 90% verblödeten Boulevard Presse mit den Beiträgen zu „Botox&self PR Fames & BallerHero’s Mode/Auto Trends incl. individuellen BescheissSkandal Stories:
haben wir hier (added by „crazy&idiotic Reality Adult Live Shows) den Grossteil der Gesellschaft so staatl. verblödet & in der Vergangenheit schwingen lassen (130Kg/KK…!), dass es einem fast schon sehr fest weh tut, im oberen Cortex Part des Kopfes. 1 x grosse 26er Schande, für unser 9Mio Mini-Lande
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Tot gesagte leben länger. Oder wie erklärt sich der Autor z.B. das Resultat der Halbierungsinitiative?
Natürlich ist Print unter Druck – aber der digitale Schrott, der z.T. auf irgendwelchen Blogs verbreitet wird, hat auch keine Überlebensgarantie.
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IP hat auch ein Ablaufdatum. Was mache ich bloss ohne IP?
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sich auf eine Kokospalme auf Koh Samui mit dem Kopf nach
unten aufhängen um die Gehirn-Durchblutung zu intensivieren…?
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Ist doch herrlich, dass diese tumbe Medien-Branche, je länger desto mehr, sich selbst erledigt! Es ist auch ein Segen für unsere Umwelt und Wälder. Weniger Druckpapier, gleich mehr saubere Natur und Umwelt!
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Die Zeit der One-Man-Shows ist längst angebrochen. Ich orientiere mich nicht mehr an seichtem Propagandageschwafel, sondern bevorzuge eigenständige Autoren. Konkret sind das James Corbett, Kit Kightley und Thomas Röper. Die sind mir gerade eingefallen, aber es gibt noch viele mehr. Lukas Hässig gehört auch zu ihnen.
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Der Niedergang der Printmedien führt aber auch dazu, dass die Qualität der Medien allgemein sinkt. Beispiel ist ein Artikel hier in IP wo sich z.B. offensichtlich ein Hobbyschreiber über das schlechte Benehmen von Touristen in einem Lokal ausgiebig aufregen darf und das noch als Top Story verkauft wird. Die Qualität der Inhalte sinkt während die Quantität steigt. Jeder fühlt sich plötzlich berufen, seinen Nachbarn zu denunzieren oder oder über Probleme zu schreiben, die gar keine sind. IP ist da nur ein typisches Beispiel wie ein Medium durch historisch einen Hitartikel zu Schreibmüll verkommt
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Heute haben wir in dem ‚Qualitätsmedien‘ 24-jährige Bubi-Journalisten, die die Welt ‚einordnen‘ und ‚analysieren’… ja genau…
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Ich glaube das Thema interessiert eigentlich nur die Textschreiber. Also niemanden.
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nostalgie löst keine probleme. und subventionen für nicht mehr lebensfähige branchen letztlich hinausgeworfenes geld.
veränderung ist manchmal schmerzhaft, sich dagegen stemmen aber noch schmerzhafter.
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Je wertvoller die Information im Einkauf desto höher sind die Preise die die Presse von ihrer Kundschaft zu verlangen hat. Recherche kostet, der Schutz der Informanten kostet umso mehr.
Die Kundschaft erwartet hochwertige Informationen die die Presse käuflich zu erwerben hat zum Nulltarif. Widersprüchlicher geht es nicht, das scheint aber der Kundschaft nicht zu stören. Der Kunde ändert sich, sein geistlicher Horizont ändert sich auch.
Umsonst bekommt der Kunde Propaganda denn die bezahlt der Auftraggeber. Der neuronale Programmierer der Leser.
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passendes bild vom kiosk. ich hab ungefähr vor einem jahrzehnt das letzte mal dort etwas gekauft, ich wüsste nicht, was man dort sinnvolles kaufen könnte.
– printmeden die direkt nach dem druck altpapier sind.
– ungesunde industriesnacks.
– lotterielose.
– tabak.
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Man kann dort auch z.Bsp. Schirme kaufen, Chimpys mieten und Lotto spielen.
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Ich verstehe schon lange nicht mehr, warum jemand z.Bsp. den Tagi kauft, geschweige denn abonniert. Bei Zeitungen, die einen wirklichen Mehrwert generieren, wie z.Bsp. die Weltwoche mache ich mir hingegen keine Sorgen.
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Weltwoche,Mehrwert, naja…aber Sorgen um das Heftli müssen Sie sich wirklich keine machen. Der Christoph lässt seine Handlanger nie im Stich.
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Die Printmedien finanzieren sich zu einem überwiegenden Teil mit Werbung und nicht mit Abonnementen. Das war schon fast immer so. Keine Werbeeinnahmen, nicht kostendeckend. Da nützen auch Stories, die man anderswo nicht finde,t wenig. Wir sind in einem digitalen Zeitalter – Printmedien, Radio, TV, Telecom, Cryptos etc. – aber das birgt die grosse Gefahr, dass wenn das Internet nicht mehr funktioniert, geht gar nichts mehr. Böses Erwachen. Teils Länder merken das schon jetzt – z.B. Schweden sieht nun doch ein, dass digitales Geld nicht das Gelbe vom Ei ist. Warum? Wegen Gefahr aus Russland.
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Die linke Einflussnahme wird endlich gestutzt und die linken Akademiker haben keinen Strohhalm Journalismus mehr.
Nicht so what, sondern gut so.
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Die Subventionen dieser untauglichen Informationsquellen fließen schon. Würde mich wundern, wenn der Filz der Schweiz das nicht auch zu einem Zwangsmodell, a la SRG hingegen will.
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Ob den Russen noch jemand lesen möchte? Ich zweifle!
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Ich nicht. Er kann sich ja mal mit der Pressefreiheit und Vielfalt in seiner russischen Hrimat beschäftigen.
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Die rot-grünen Qualitäts-Lügen-Medien sind dem Untergang geweiht, weil sie zu nichts anderem als Propaganda-Tröten und Hass-Botschafterinnen der Rot-Grünen verkommen sind.
Objektive Bericht-Erstattung, politische Neutralität und alle Leser-Kommentare freischalten, und deren Zensur (Neudeutsch Moderation) dem Rechtsstaat überlassen.
Dann geht es wieder aufwärts, zumindest Digital. Print ist so oder so tot.
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Mich hat die chronische Linkslastigkeit vieler Zeitungen das Abo künden lassen. Das ganze Ökobiowokegender Geschreibsel interessiert mich genau 0. Dauerbelehrungen und ideologische Bevormundungen haben mich endgültig vertrieben. Der Journalist von heute ist nicht mehr ein neutraler Berichterstatter, sondern will uns oft seine politische Meinung aufs Auge drücken. Nein Danke.