Am 27. September stimmt die Schweiz über die Neutralitätsinitiative ab. Im Zentrum steht eine einfache Frage:
Soll der Bundesrat auch künftig nach eigenem Ermessen Sanktionen gegen kriegführende Staaten verhängen können?
Oder soll die Verfassung diesem Handlungsspielraum Grenzen setzen?
Die Debatte wird häufig am Krieg in der Ukraine aufgehängt. Das greift zu kurz.
Verfassungen werden nicht für einen einzelnen Konflikt geschrieben. Sie sollen Regierungen, Krisen und politische Stimmungen überdauern.
Deshalb hat die Abstimmung strategische Bedeutung für die Schweiz.
Als Russland 2022 die Ukraine angriff, übernahm der Bundesrat nach kurzem Zögern die Sanktionen der Europäischen Union.
Juristisch erklärte er diesen Schritt mit der Unterscheidung zwischen Neutralitätsrecht und Neutralitätspolitik. Militärisch bleibe die Schweiz neutral und wirtschaftliche Sanktionen seien damit vereinbar.
Russland sah das anders.
Moskau stufte die Schweiz als „unfreundlichen Staat“ ein, lehnte sie als Schutzmacht für ukrainische Interessen ab und akzeptierte sie nicht mehr als Vermittlerin.
Man muss Russlands Sicht nicht teilen, um das Problem zu erkennen. Neutralität ist nicht nur das, was die Schweiz über sich selbst sagt.
Sie ist auch das, was andere Staaten ihr abnehmen.
Für einen kleinen Staat ist Glaubwürdigkeit ein strategisches Gut. Die Schweiz kann Grossmächte weder militärisch bezwingen noch wirtschaftlich ernsthaft unter Druck setzen.
Ihr Vorteil liegt anderswo: in Berechenbarkeit, Distanz zu Machtblöcken und der Fähigkeit, mit allen Seiten zu sprechen.
Wer diesen Vorteil aufgibt, sollte dafür etwas Gleichwertiges erhalten. Bei den Russland-Sanktionen ist schwer zu erkennen, worin dieser Gewinn bestanden hätte.
Die Schweiz vermochte den Kriegsverlauf nicht entscheidend zu beeinflussen, verlor aber einen Teil ihrer besonderen diplomatischen Stellung.
Das führt zum Kern der Abstimmung: Strategie oder Laune des Augenblicks?
Aussenpolitik darf nicht danach ausgerichtet werden, welche Regierung gerade in Bern sitzt, wie gross der Druck aus Brüssel oder Washington ist oder welche moralische Empörung einen einzelnen Konflikt begleitet.
Eine langfristige Strategie muss auch dann tragen, wenn die Umstände unangenehm werden. Deshalb kann Selbstbindung Stärke schaffen.
Ein verfassungsrechtliches Verbot eigenständiger Sanktionen gegen kriegführende Staaten schränkt den Bundesrat ein – kein unbeabsichtigter Nebeneffekt, sondern der Zweck.
Ein künftiger Bundesrat könnte ausländischem Druck und den Launen der Zeit mit einem einfachen Argument begegnen: Die Verfassung lässt es nicht zu.
Die Schweiz würde damit nicht moralisch indifferent. Sie könnte Aggression verurteilen, humanitäre Hilfe leisten, das Völkerrecht verteidigen, UNO-Sanktionen mittragen und verhindern, dass ihr Territorium zur Umgehung fremder Sanktionen benutzt wird.
Was sie aufgäbe, wäre ein Machtinstrument, dessen Nutzen für ein kleines Land ohnehin äusserst begrenzt ist.
Neutralität ist auch kein Ersatz für Verteidigung. Im Gegenteil: Sie ist nur glaubwürdig, wenn die Schweiz fähig und bereit ist, ihr Territorium zu schützen.
Die moderne Kriegsführung bietet dazu auch Kleinstaaten gute Chancen, sich eigenständig zu wehren.
Moderne Drohnen, dezentrale Verteidigung, Cyberfähigkeiten und präzise Waffensysteme können die Kosten eines Angriffs erhöhen und damit die Abschreckung stärken.
Die Schweiz weiss nicht, welche Mächte Europa in dreissig oder fünfzig Jahren prägen werden. Sie weiss nicht, welche Regierungen dann in Berlin, Paris, Washington, Moskau oder Peking sitzen werden.
Also sollte sie ihre Grundsätze nicht an die politischen Präferenzen des Augenblicks binden.
Der Bundesrat hat in den vergangenen Jahren wenig strategische Festigkeit gezeigt. Er reagiert häufig auf äusseren Druck, statt eine eigenständige Linie sichtbar zu vertreten.
Das macht klare Leitplanken umso wichtiger. Wenn der Bundesrat schwach ist, muss das Volk stark sein.
Die Neutralitätsinitiative gibt den Stimmbürgern die Möglichkeit, eine langfristige Regel dort festzuschreiben, wo die Regierung bisher über grossen Ermessensspielraum verfügte.
Für einen kleinen Staat ist das kein Rückzug aus der Welt, sondern ein wirksames Mittel, in einer unberechenbaren Welt Herr der eigenen Entscheidungen zu bleiben.
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Sanktionen, welche nicht von der UNO verhängt werden, sind illegal, weil völkerrechts-widrig.
Ganz einfach.
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Die von der UNO verhängten erst recht.
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Wie beurteilen Sie die Rechtmässigkeit der russischen Invasion in der Ukraine?
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Sanktionen ohne UNO-Mandat sind nicht per se völkerrechtswidrig, sofern sie das völkerrechtliche Interventions- und Gewaltverbot sowie bestehende Verträge einhalten. Ganz einfach!
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@ Der Kommentator
völkerrechts-widrig.
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@ Willy Deubelbeiss
Danke für den Hinweis.
Wie sieht das mit den WTO-Veträgen aus?
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Dei Schweiz darf nicht zum Spielball der Grossmächte werden. Darum für die neutralitätsinitiative Stimmen.
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Die Schweiz war seit Jahrhunderten, zumindest seit dem 30jährigen Krieg im 17. Jahrhundert nie neutral. Als Kleinstaat kann sie das gar nicht. Das kann nur eine Atommacht. Denn ein Aggressor schert sich einen Deut darum. Wieso sollte sie das auf einmal verfassungsrechtlich sein? Die bisherige Regelung hat sich immer bewährt.
Oder glauben Sie im Ernst, die EU bzw. die Nato würden uns helfen, wenn wir nie in ihrem Sinne Stellung bezogen hätten. Wieso sollte sie, wir sind ja aussen vor.
Zudem muss es möglich sein, völkerrechtwidriges Verhalten zu sanktionieren. Egal aus welchen Gründen.
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Sie wird es aber werden, Russland schaut ganz genau wie abgestimmt wird!
Ja, warum wohl????
Weil wir Milliarden von Oligarchenguthaben bunkern!
Zwar, Konti gesperrt!….aber nix weiter!
Der Zampano im Kreml wird nicht lange fackeln! Taten sind gefragt, die Abstimmung ist eine Farce; zum dümmsten Zeitpunkt!
CH liefert Kriegsmaterialteilchen…..wohin auch immer….das ist keinesfalls neutral….komme, wer auch wolle, um das Gegenteil zu behaupten….
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Offenbar ist Ihnen „Neutralität“ gut genug, um mit jedem Gauner Geschäfte zu machen.
Und ja: dass diese Optionen weg sind ist kein Verlust. Wir sind keine Feiglinge und machen auf dem Buckel von „Neutralität“ Geschäfte mit Gaunern.
Daher: Scheinheilige „Neutralitäts-Initiative“: NEIN
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Kassierst schön ab bei den Ukraine-Geschäften?
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Es braucht Mut, um strikt neutral zu sein. Insbesondere wenn Grossmächte Druck aufsetzen, sich ihren Interessen unterzuordnen. Befürworter von Sanktionen gegen andere Staaten sind emotional getriebene Opportunisten. Sie sollten wissen, dass Sanktionen vor allem breite Bevölkerungsreiche treffen, und nicht die Führungselite.
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Gut geschrieben. Müsste auch dem Dümmsten im Umzug einleuchten.
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Zitat: „Bei den Russland-Sanktionen ist schwer zu erkennen, worin dieser Gewinn bestanden hätte.“
Probleme beginnen spätestens dort, wo Umgehungsgeschäfte über die Schweiz getätigt werden und auch wir deswegen in den Strudel fremder Sanktionen kommen.
In einer vernetzten Welt kann man nicht an der Seite stehen und so tun, als ob einem alles nichts anginge.
Mit diesem Hochseilakt politisch umzugehen, das wäre Aufgabe der Politik. Spätestens da wird einem klar, dass das nichts wird – bei dem Personal, das wir haben…
Es ist verzwickt!
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CN ist seit Jahrhunderten die Antwort auf Ihr erfundenes Problem.
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Wer wählt schon Volksverräter?
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Das Recht verbietet das Töten und die Politik macht es trotzdem?
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Es ist bezeichnend,dass selbst jene „Experten“ – einschliesslich derer mit einem juristischen Abschluss,über den der Autor angeblich verfügt –einen grundlegenden Fehler begehen:Sie verwechseln militärische Neutralität (die bereits in der Schweizer Bundesverfassung verankert ist) mit Sanktionen,bei denen es sich um wirtschaftliche Massnahmen handelt. Der Autor beschäftigt russen in seiner Firma; wenn er Geschäfte machen und sich an den russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine sowie an den russischen hybriden Angriffen auf den Westen mitschuldig machen will, sollte er dorthin ziehen.
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Wir brauchen keinen Peter Wick, wir brauchen John Wick!
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Müssen wir für den auch Zwangsgebühren blechen?
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Die Schweiz wird viel früher erfahren, was „Neutralität“ wirklich wert ist,als sie es erwartet – nämlich nichts.Das Papier der Abstimmungsvorlage kann man feuern.
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Wir sollten unseren Käse weiterhin den Russen verkaufen entsprechend dem Courant Normal – vor allem den Tilsiter. Die USA sollten wir mit Sanktionen und Zöllen belegen, weil sie illegal mehr Swiss Cheese produzieren als die Swiss.
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Wieder so ein Ewiggestriger
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Das Blocher’sche Elaborat ist eine Pro-Putin-Initiative. Das allein genügt für ein wuchtiges Nein an der Urne!! Die Befürworter der Vorlage mögen es offenbar, mit einem Kriegsverbrecher-Regime zu kuscheln. Die Neutralität, wie sie heute in der Verfassung verankert ist, ist zeitgemässer und gibt der Schweiz die nötige aussenpolitische Flexibilität. Auch das ist ein Argument für ein wuchtiges Nein zur Blocher-Initiative. — PS: Hat der Autor Geschäftsinteressen in Russland?
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Ich stimme alle Punkte zu. Ich habe schon ein JA für die Initiative abgegeben.
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Selberschuld!
Ich habe alle BR Fritze gesprochen, und sage:
Alle 7 verderben den Brei!
Initiative zur Zeit völlig fehl am Platz!
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Sanktionen sind ein profundes Mittel um Geld zu verdienen, einfach auf eine andere Art und Weise. Weniger offiziell mehr nicht. Sanktionen sind dazu da, um sie zu umgehen. Ich brauche keine Satelliten-Aufnahmen um zu wissen, dass der graue Transport von Tiflis über den Kreuzpass nach Wladikawkas in Russland benutzt wird. Kilometerweise Stau von Lastwagen jeden Tag. Speditionen aus der Türkei, Armenien und anderen Drittstaaten haben fast freie Fahrt. Parallelimporte oder Re-Exporte über Kasachstan, Technologien über China. Sanktionen fördern illegales Handeln…..
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Ah, damit es in Zukunft heisst „Speditionen aus der Türkei, Armenien, *der Schweiz* und anderen Drittstaaten haben fast freie Fahrt“. Das Geschäft darf sich die Schweiz natürlich nicht entgehen lassen.
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@Hmmmm: das Problem ist nicht die Schweiz, sondern dass, die Sanktionen nur ein sehr begrenztes Mittel darstellen. Tönt besser als es ist.
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Also, ich verfolge die Szene jetzt schon lange sehr genau und komme zum Schluss: Blocher ist Putin. Sowie damals Jekyll und Hyde. Und Putin ist auch Luke’s Vater. Sagt auch ein Experte auf X und darum muss es stimmen
Und, auch nach dem 2. mal lesen, frage ich mich immer noch: Was will man mir hier eigentlich sagen?
Aber, JA zur Initiative, denn ich will einfach keine Kriege nur für finanzielle Interessen von Anderen (die auch immer die Gleichen sind)
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Die alte Eidgenossenschaft wurde von Napoleon besiegt, weil sie militärisch schwach war. Gleiches wird der Schweiz passieren, denn auch sie ist militärisch schwach. Ein Neutralitätsfähnchen wird das nicht verhindern können. Nichts gelernt aus der Vergangenheit. Schon wieder der gleiche Fehler. Die Schweiz präsentiert sich einem Invasor regelrecht auf dem Präsentierteller und der wird sich nicht einmal bedanken.
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Nicht mal unsere Armee will Atomwaffen bauen. Die Schweiz hat sich in den 60ern aufgegeben. Jetzt ist man von der EU und NATO umstellt, manövrierunfähig. Da kann man Abstimmen wie man will, schlicht nicht umsetzbar. Die NATO muss nicht mehr kommen, die ist hier und unsere Administration höselet. Wir können noch Ja stimmen, passieren wird nichts. Die Russen sind zur Zeit unser kleinstes Problem, die NATO/EU umstellt uns und die Amis helfen dabei mit. Die letzten 30+ Jahre machen wir nur noch was aus diesem Westblock uns aufoktroyiert wird und die Leute finden es auch noch gut. Tragisch.
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Keine Ahnung wie man das eine pro Putin Initiative nennen kann. Im Gegenteil. Die aktuelle Situation wird im Ausland ein bisschen anders beurteilt als nur etwas „unfreundlich“. Die Schweiz unterstützt als „neutrales“ Land die Sanktionen gegen Russland. Die Schweiz befürwortet als „neutrales“ Land die völkermordenden Banden wie Israel und die USA. Sie bietet auch Immunität für niedergelassene Verbrecherorganisationen wie WHO, Gavi, WEF, Nato und unzählige mehr. Im ganzen Unglaubwürdig, ob mit oder ohne Initiative.
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Genau, finde ich auch!
Heute schreiben wir 2026, die Regeln werden jedoch von 1848 ins Spiel gebracht!!
Was hat nun mehr Entscheidungskraft?
Die BR Fritze greifen auf damals zurück…..da langsch dr a grind!!!!
Hallo, was mached Fritze wenn die 1.Shahed rakete im Nundeshiis iischlaat? Go to the Bunker!
Was mit de Bevölkerig passiert, egal!
Me setzt dänn PUK ii!!!
Damit alles under de Teppich Chan kehrt werde!
Und niemer schuldig chan dragno werde!! Wofür hämmer denn üsi Fritze im Amt?? Jawohl, damit sie no mehr läsid und trotzdem e Seich mached!!!
Bekanntlig verderbe vili Köch de Brei!!
wie wahr
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Der grösste Furz ist jedoch, Neutralität regulieren zu wollen wie dies das Initiativkomitee will.
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Wir Schweizer sind Meister darin, unsere Freiheit und den Handlungsspielraum mit Verboten und Verordnungen immer mehr selber einzuschränken. Die Neutralitäts-Initiative gehört dazu. Nicht wir entscheiden, ob wir neutral sind oder nicht. Entscheidend ist die Wahrnehmung und Beurteilung sowie das Ziel eines potenziellen Aggressors.
Ein hungriger Falke unterscheidet nicht zwischen einer weissen „Friedenstaube“ und einer hässlichen Stadttaube. Er greift diejenige an, bei der er die grösste Erfolgschance hat.
100%ige Sicherheit gibt es nicht.
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Neutral ist man, wenn die Kriegsparteien dies so sehen. Im Ukraine-Fall hat der Bundesrat bewusst Partei bezogen, ganz ohne Not. Solche eigenmächtige Entscheide und Lügengebilde sollen zukünftig erschwert werden. Deshalb JA zur Neutralität-Initiative!
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Tumms Zügs
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Eine hervorragende Auslegeordnung! Kompliment, Herr Wick.
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Hervorragend? Wick ist der gleiche Schwurbler wie Blocher.
Originaltext Initiative:
2) Die Schweiz tritt keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis bei. Vorbehalten ist eine Zusammenarbeit mit solchen Bündnissen für den Fall eines direkten militärischen Angriffs auf die Schweiz oder für den Fall von Handlungen zur Vorbereitung eines solchen Angriffs.
Wenn es uns gut geht keine Bündnisse, wenn es uns schlecht geht sollen Bündnisse helfen. Der Greis von Herrliberg und Wick haben nicht mehr alle Tassen im Schrank!
Wie blöde halten Wick und Blocher unsere Nachbarländer, Freunde?
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Ein unrealistisches Wunschdenken. Als ob es die andern Länder kümmern würde was in der schweizerischen Verfassung steht. Machtdenken steht wieder im Vordergrund. Wir müssen- wie seit 200 Jahren – die Flexibilität haben uns den gegebenen Situationen anzupassen. Auch ohne schweizerische Sanktionen müssten unsere Firmen US und andere Sanktionen ( wie heute) einhalten, wenn sie weiterhin Geschäften wollen . Überschätzen wir uns nicht ! Ein NEIN ist nötig und wird zweifelsohne vom Volk in die Urne gelegt.
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Man muss doch nicht alles und jedes regulieren und in die Verfassung schreiben.
Zudem: Neutralität ist nicht etwas statisch-starres. Neutralität ist gelebte Politik und soll nicht durch Gesetze und Verordnungen bürokratisiert werden.
Gerade die SVP, die sonst mit allen Mitteln gegen Bürokratie ist soll sich das hinter die Ohren schreiben.
Wenn Sie dem Volk etwas gutes tun wollen, dann bitte weniger Bürokratie.
@ Herr Wick: Wieviel russische Kunden haben Sie in der Vermögensverwaltung?
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Die Schweiz ist ein Binnenstaat von Exporten abhängig, die aus EU-Staaten kommen. Das heisst, sollten die EU-Staaten in einen grossen militärischen Konflikt hineingezogen werden, dann muss sich die Schweiz den Wünschen der EU-Staaten fügen auf Kosen der Neutralität. Zur Aussage: „Neutralität, zentrales Gut des Kleinstaats“ ist eine gute Formulierung. Die Realität diktieren die Grossmächte und nicht ein Kleinstaat.
Gunther Kropp, Basel
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Korrektur: Richtig: Die Schweiz ist ein Binnenstaat von Im- und Exporten abhängig
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Die Welt besteht noch aus zwei Lagern: den Demokratien und den Diktaturen. Letztere nehmen überhand, unter anderen gibt es keine einzige Muslimische Demokratie. Früher war die Schweiz neutral weil sie nicht auf der Verliererseite landen wollte. Heute sollte der Fall klar sein: Wir stehen auf der Seite der Demokratien, also machen wir auch bei Sanktionen mit. Nur Feiglinge und Egoisten spielen jetzt noch die Neutralen!
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Entscheidend ist wie andere Staaten die Schweizer Neutralität auffassen, und nicht was unsere Politiker gerade dazu meinen.
Wünschenswert wäre, wenn die Schweiz wieder zu ihrer traditionellen Neutralität zurückkehren würde.
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D’Schwiiz isch scho lang nümme neutral, sorry! Sit eusi regierig sich igmischt het, Partei ergriffe het, im Konflikt mit de Ukraine und Sanktione gsproche het,etc. isch Eusi „Neutralität“ gschtorbe…MER SIND SITHER NÜMME NEUTRAL, PUNKT!!! Genau wie euses Bankgheimis gstorbe isch, ischs au mit de Neutralität leider verbii…
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Die Schweiz war immer nur von Fall zu Fall neutral. Als Südafrika auf der UNO Sanktionsliste war hat das Grossmaul aus Herrliberg mit dem Land Geschäfte gemacht. Wick ist wie Blocher, Wasser predigen, Wein trinken!
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Ohne Kooperationen mit internationalen Organisationen und Vernetzungen ist die Schweiz weder wirtschaftlich noch militärisch überlebensfähig.
Der Export von Gütern und Dienstleistungen ist mittlerweile über der 50% Marke des BIP. Und das mit dem bisherigen Konzept der Neutralität.
Wer das ausblendet lebt in einer abgeschotteten Wahrnehmung.
Die Schweiz besteht nicht nur aus Bergen und der heilen Welt des Landes. Der grösste Teil der Wertschöpfung wird in den urbanen Zentrumsregionen erbracht.
Unsere Rüstungsindustrie wird so zerstört, wo auch viele Arbeitsplätze dran hängen.
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Typisch Finanzbranche. Geschäfte mit allen um jeden Preis, auch wenn sie uns später um den Kopf fliegen. Aber eben, war ja legal.
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Bilaterale III, …ja oder NEIN?
Ganze 100 Jahre nach den Katakombenschulen, nach der Lex Gentile, Deutsch noch immer keine Amtssprache in Süd-Tirol? …und das inmitten der EU im 21. Jahrhundert!
RAI Südtirol – DNA seit 97 Jahren
https://www.youtube.com/watch?v=rrxZV3I7Rgw
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Unsere pensionierte BR sind noch im Koma!
Mögen Raketen von Putin kommen, Fritze verharren im Bunker!
Dann folgt PUK! Opfer Scheiss egal!
Wofür sy die Fritze gewählt?????
No blass Dunst!! Eifach truurig!! Bonne nuit!
And…..sleep well…Fussvolk tot! Rente automatisch pro Monat auf Konto! Täte mir auch passen!!!
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Mit dieser dummen Initiative wird unsere Rüstungsindustrie an die Wand gefahren.
Will das die SVP?
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Neutralität ist nicht das, was der Bundesrat gerade sagt.
Neutralität ist das, wie die Schweiz von anderen wahrgenommen wird.
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Der Finanzheini aus Küsnacht hat den Text der Initiative nicht gelesen oder verstanden`, es ist eine typische schweizerische Rosinenpickerei
2) Die Schweiz tritt keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis bei. Vorbehalten ist eine Zusammenarbeit mit solchen Bündnissen für den Fall eines direkten militärischen Angriffs auf die Schweiz oder für den Fall von Handlungen zur Vorbereitung eines solchen Angriffs.
Wenn es uns gut geht kein Bündnis, wenn es uns schlecht bitte ein Bündnis.
Neutralität von Fall zu Fall haben wir schon heute und warum soll der Greis von Herrliberg die Zukunft diktieren?
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Sehr gut auf den Punkt gebracht. So sollten wir es handhaben.
Jetzt nur noch umsetzen. Also mal zuerst Neutralitätsinitiative JA.
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@ Initianten der pro Putin-Initiative
Hört auf noch weiteren Unsinn in die Verfassung zu schreiben!
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Ist es neutral, dass die Schweiz Russland wegen des Angriffkrieges gegen die Ukraine sanktioniert. Aber weder die USA noch Isreal wegen der Angriffe gegen Iran, Venezuela, die völkerverachtende Sanktion gegen Kuba oder den Morden an der palästinensischen Bevölkerung sanktioniert. Die Verfassung, wie sie heute zum Thema Neutralität definiert ist, würde reichen, wenn sich der BR und die Bundesversammlung stringent daran halten würde. Ich schäme mich für unsere heutig wahrgenommene Neutralität