Das Projekt von Flexbase im Aargau, einem KI-Rechenzentrum kombiniert mit einer grossen Batterie, überzeugt.
Eigentlich. Der Standort Laufenburg AG beim Knotenpunkt der Hochspannungsnetze mit Verbindung zu Deutschland ist ideal.
Eine solche Batterie ermöglicht lukrative Arbitrage bei fluktuierendem Stromangebot und Nachfrage.
Und die Nachfrage nach Rechenzentren scheint gross zu sein – auch wenn bereits vor möglichen Überkapazitäten gewarnt wird .
Entsprechend wird das Projekt in den meisten Medien gefeiert; auch in der Hoffnung, solche Projekte würden die Probleme der Flatterstrom-Erzeuger Wind und Solar endgültig lösen.
Bei genauerem Hinsehen bleiben erhebliche Fragezeichen. Die Kosten betragen gemäss dem CEO von Flexbase zwischen einer und fünf Milliarden Franken.
Diese werden angeblich von „nicht genannten Privatpersonen“ getragen. Eine derartige Finanzierung für ein Projekt dieser Grössenordnung ist wohl eine Premiere in der Wirtschaftsgeschichte.
Unmöglich ist das nicht, lässt aber einige Fragen offen. Wie zum Beispiel, ob das Projekt überhaupt bis zum Ende durchfinanziert ist.
Die geplante Batterie im Keller des Gebäudes ist nicht nur gross, sie ist riesig. Die 1.5 GWh Batterie (2.1 GWh im Endausbau) wird eine der grössten Batterien der Welt.
Meist werden Grossbatterien als Lithiumionen-Batterien ausgeführt; hier hat man sich für ein alternatives Design (Redox-Flow) entschieden.
Das Flaggschiff-Projekt des Lieferanten Invinity in East Sussex hat eine Kapazität von 20.7 MWh, die Flexbase-Batterie wird satte 72 Mal grösser werden.
Ein solches verfahrenstechnisches Scale-Up ist nicht trivial, da nicht einfach mehr Einheiten wie bei einem Lithium-Akku aneinandergereiht werden.
Sondern die Anlage wird grundsätzlich anders aufgebaut.
Einfach eine Anlage ohne Zwischenschritte 72 Mal grösser bauen, kann zu teuren Problemen führen.
Angeblich gibt es bereits Redox-Flow-Batterien dieser Grösse in China, aber davon sind nur spärliche Informationen zu bekommen, die meist aus KI-generierten Bildern bestehen.
Hier lauern noch einige technische Risiken. Gemäss SRF fehlt ein wichtiger Baustein im Projekt gänzlich:
Das Unterwerk für den Batterieanschluss, das die Spannung transformiert und schaltet. Das dafür vorgesehene Land gehört nicht der Flexbase, es liegt zudem in der Landwirtschaftszone.
Erst wenn diese Probleme gelöst sind, kann an eine Baubewilligung gedacht werden.
Swissgrid als nationaler Stromnetz-Betreiber rechnet für eigene Unterwerke mit mindestens 5 Jahren Bauzeit.
Grosse Technik-Projekte laufen in der Regel so ab: Nach einer Konzeptstudie wird das Basic Design erstellt, bei dem schon recht genau geplant wird, ohne jedes Detail zu bestimmen.
Ebenfalls wird zu diesem Zeitpunkt die komplette Finanzierung gesichert. Danach, oder besser schon vorher, müssen alle wichtigen Bewilligungen vorhanden sein.
Dann erst ist das Projekt bereit für die FID (Final Investment Decision). Ist diese erfolgt, kann das Detail Design erarbeitet werden, und die Bagger können für erste Erdarbeiten auffahren.
Bei Flexbase hingegen wurde nach der Sicherung der Finanzierung (oder möglicherweise nur eines Teiles davon) die Baubewilligung für das Gebäude eingeholt, und man liess gleich die Bagger auffahren.
Eine Baubewilligung für die Batterie existiert bis heute nicht.
Nachdem der Bau schon fortgeschritten ist, gibt man dem Batterie-Lieferanten Infinity einen Engineering-Auftrag für die Redox-Flow-Batterie.
Ob das Gebäude zur Batterie-Anlage passt, ist so nicht gesichert. Eine Baubewilligung oder gar das Land für das Umspannwerk hat man auch nicht.
Das ist im Mindesten sehr unkonventionell und riskant. Flexbase nennt das „rollende Planung“, was für den Bau einer Schrebergarten-Hütte die passende Strategie sein kann.
Aber nicht für ein Grossprojekt. Das erste Massenmedium, das kritische Fragen aufwarf, ist das vielgescholtene SRF.
Der Autor ist kein Freund von SRF, hier haben die TV-Leute – neben der NZZ – als Einzige kritisch recherchiert und sich im ersten Bericht gefragt, ob da nicht „mit zu grosser Kelle angerichtet wurde„.
Es bleibt spannend – man hofft auf ein florierendes Rechenzentrum plus Mega-Batterie – und nicht etwa auf eine gigantische Bauruine.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Habe immer Probleme wenn ich irgendwo im Aargau mein Dreirad parkiere.
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Ja, verständlich. Im Aargau weiss man halt nie, ob das Dreirad direkt vom Kanton als illegales Tuning-Objekt beschlagnahmt wird oder ob die Polizei anrückt, weil du den Dorfparkplatz für deinen Fuhrpark blockierst. Vielleicht einfach nächstes geodreieck-genau einparken, sonst zieht die Kantonspolizei noch den Lappen für Bobby-Cars ein.
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Habe eine geistige Beeinträchtigung, hoffe es gibt bald neue Batterien für mein Oberstübchen!
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Hauptsache, das Betriebssystem hat keinen Totalschaden – der Rest ist nur Feineinstellung!
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Bei uns im Aargau ticken die Batterien eben anders, bester Kanton in der Schweiz!
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Wurde ein neuer Blender geboren oder weiss da jemand mehr?
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Überall ein unüberlegtes „Rechenzentrum“ erstellen?
Bezahlen müssen dies dann die Strombeziehenden.
Kommt es zu den gleichen „Wunschträumen“ wie bei den überteuerten Spitalapperaturen, welche die KVG Prämienzahlende berappen.
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Habe zur steuerfreien Ergänzungsleistungen Prämienverbilligungen wie Hunderttausende auch.
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Unkalkulierbare Risiken zu Hauf.
Baut doch einfach ein neues AKW, so wie überall sonst in der Welt.
China baut sie in 5 Jahren, wir sollten sofort bestellen. Dann wie bei Corona Notrecht, damit Einsprachen verhindert werden.
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Weltweit wird über 150 mal grössere Leistung Solar gebaut als die abnehmende AKW Installationsleistung. Gesetzesänderung, Planung, Einsprachen, Demos, Baubewilligung, Bau, Bauverzögerungen dauern in der Schweiz so lange wie es noch Uran gibt, nach heutiger Schätzung 80 Jahre.
Hab ich Ihnen schon einmal geschrieben, doch Sie scheinen faktenresistent.
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Die überbordende Bürokratie wird dieses Pionierprojekt mit Sicherheit versenken.
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Die Aargauer können nicht Autofahren!
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Wenn man zukunftsweisend in Mischenergien (Photovoltaik/Wind/Atom/Wasser) investieren will und den Weg mit einer Gesellschaft gehen muss, braucht es Investoren, die GROSS denken können und wollen. An diesem Risikokapital fehlt es in der Schweiz komplett. Seien wir froh, gibt es Visionäre, auch wenn das Risiko schwer kalkulierbar ist. Viele Erstinvestoren wissen genau, dass wenn es weitere Investitionen braucht, sie wieder einschiessen müssen, um einer Verwässerung nicht ausgeliefert zu sein. Auch der Staat sollte sich beteiligen, anstelle sinnlos Gelder ins Ausland zu sprechen.
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Other people’s money…
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Alle brauchen Strom, niemand will ihn bezahlen. Die Grünen behindern den Bau wegen dem Umweltschutz, die Baubehörden machen Auflagen, die alles behindern. Wir brauchen wieder mehr Aargauer Unernehmergeist !
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Richtig, die Schweiz ist ein Pionierland das die Elektrifizierung früh umsetzte und massgeblich prägte. Heute ist di
Dezentrale Speicher, kombiniert mit KI ist eine geniale Kombination. Heute dauert alleine die Bewilligung für einen Fahrradunterstand in der Schweiz länger als Musk ein Rechenzentrum aufbaut. So gesehen ist die rollende Planung von Flexbase nachvollziehbar und pragmatisch. Die Kombination von AI Center und Batterie ist genial und wird sich sicher rechnen.
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Suche noch Laufkundschaft im Aargau.
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Nimmst du auch Cumulus Punkte, habe erst nächste Woche Sackgeld von Mama.
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Hoffentlich läuft das nicht schief sonst wird eine gute Baufirma in Schwierigkeiten kommen.
Ebenso die geschmierten Beamten.
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Wir suchen dringend der abgängige Loomit, wer hat ihn gesehen? Vorsicht er benötigt dringend Medikamente!
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nicht genannten Privatpersonen… sollen dann auch bitte die Haftung übernehmen.
Thermoselect lief auch nie.
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Fixpreis für alle Aargauer!
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Heute lässt jeder Stromversorger Grossbatterien bauen. Den Solarstromproduzenten wird empfohlen, eine Hausbatterie anzuschaffen. Die Einspeisung von Solarstrom wird zu bestimmten Zeiten abgeregelt, also nicht angenommen, und die Vergütungen sinken. Waren das Themen, als Sommaruga die Energiestrategie 2050 den Stimmbürgern verkaufte? Reine Vera****ung. Und wer räumt dereinst den ganzen Elektromüll von Solarpanels, Windrädern, E-Auto-, Haus- und Grossbatterien auf?
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Welcher Politiker lügt den nicht?
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Während wir uns in der Schweiz gegenseitig zerlegen, neue Ideen reflexartig schlechtreden und Unternehmer mit Regulierung, Einsprachen und Bewilligungsverfahren beschäftigen, löst China eine Herausforderung nach der anderen und zieht weiter.
Wo ist unser früherer Schweizer Pragmatismus geblieben? Weniger verhindern, mehr ermöglichen. Weniger Missgunst, mehr Mut.
Gute Nacht, Schweiz. Wenn wir so weitermachen, drohen irgendwann deutsche Verhältnisse: gesellschaftliche Blockade statt Fortschritt.
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China hat auch die EID und das Sozialkreditsystem gelöst, alles zum Wohle seiner Insassen.
Und Meyer-Burger gibt es dank den Chinesen auch nicht mehr.
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Wer so viele Deutsche ins Land lässt wie die Schweiz, muss sich nicht wundern, wenn wir in ein Paar Jahren Deutsche Verhältnisse haben.
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Wenn da nur nicht dieser Opportunismus wäre!
Rollierende Planung wird meist dann vermeintlich angewandt wenn man herzlich wenig Ahnung hat. Es liest sich modern (rollierende, iterative PM-Vorgehensmodelle) und mit solchen Wordings lassen sich alle Bedenken vom Tisch wischen. Zudem ermöglicht es für eine gewisse Zeit erfolgreich zu sein und dann wenn es harzig wird noch rechtzeitig mit Erfolg und Lorbeeren abzuspringen. Die Nachfolge beklagt sich dann über die Missstände und benötigt höhere Budgets. Alle klagen und jammern – aber eigentlich war es für alle erkennbar.
Tolle grosse Batterie. Nur mit was wird die dann geladen? Ach so, Solarstrom. OK, der war gut.
Es gibt eine Technologie die heisst Atomkraft. Wär vielleicht was für die Schweiz.
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Ja, genau und das Endlager vor Ihrer Haustüre. Mal sehen, ob sie dann immer noch so begeistert sind!
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Kosten zwischen 1 und 5 Mrd., was jetzt, 1 oder 5? Wohl abgesichert durch „for value received“ Garantien aus Nigeria?! Ich lach mich kaputt 🤣
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Vielen Dank für diese sehr gute Einordnung!
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Der Bauer wird enteignet werden, damit das Umspannwerk gebaut werden kann.
Und die Rot-Grünen werden für die restlichen Bewilligungen sorgen, kontrollieren sie ja die gesamte Verwaltung.
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Enteignet wahrs.weniger aber mit Millionen bezahlt, wie bei der Autobahneinfahrt in Zug!
Da gabs 10 Mio.für den Boden und 2 Mio.für einen Stallbau ungefragt!
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Wenn es vielversprechend Flex (t),
Ist es meistens bald einmal verhext.
Mega gross warten schnell Probleme,
Batterien im Keller verpassen Szene !
ORF
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es braucht für die Schweiz wieder einen Hosenlupf wie bei Gotthardt Tunnel etc. – aber sicher nicht für AKW (Kosten, Bauzeit und weiterhin Abhängigkeiten von A-l.ch Ländern sind sicher nicht wünschenswert) – Bedenkenträger – und noch schlimmer untätige bis verhindernde Behörden – gibt es zu Hauf – und wehe dem der sich exponiert und etwas UNTERNIMMT…Bedenken, Hohn, Spott etc. sind ihm gewiss – und wenn’s klappt Neid – merke dabei jedoch Neid muss man sich verdienen – Mitleid bekommt man geschenkt…wenn’s Licht ausgeht…
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„Rollende Planung“ heisst wohl, dass da gar keine Planung stattfindet. Oder dass die Planung hauptsächlich die kommenden immensen Renditen betrifft.
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Also das Geld verbrennen ist einfachen und gibt schön warm
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Weshalb soll uns deine persönliche Meinung dazu interessieren, lieber Edi? Eigentlich so was von egal.
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Hier stehen 1-5 mrd. bei Google KI steht sogar was von 10 mrd. Und einige wenige private Investoren sollen das alles finanzieren ?
Jemand der so viel Geld hat um es dafür zu investieren denkt ja auch irgendwie daran das sich seine Investition rentiert.
Was ist das genau Geschäftsmodell dieses Projektes ? Wie generiert es seinen Umsatz ?
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Batteriespeicher zur Sicherstellung der Netzstabilität sind Status quo. Z.B. in Netstal ( GL ) eine Anlage mit 12.3 Mwh. Diese wurde nötig, um den immer zahlreicheren dezentralen Einspeiser Rechnung zu tragen.
Bezahlt wird das Ganze durch die Konsumenten über die Stromrechnung, was ca. 55% davon ausmacht. ( Netzkosten, Systemleistungen, etc. ) Fast vergessen: Mehrwertsteuer ab 01.1995.
Nun, das widerspiegelt den Preis, den wir alle für eine stabile Stromversorgung zu bezahlen haben, auch wenn uns damals die Atom-Doris nichts davon erzählt hat. Aber die hat ja mit Physik auch nichts am Hut.