Zürichs Finanzchef Daniel Leupi könnte das Triple-A der Vorzeige-City verspielen. Statt zu bremsen, blätterte der Grüne soeben für 64 Wohnungen 78 Millionen auf den Tisch.
Macht 1,2 Millionen das Stück. Baujahr 1952, Lage Seebach. Nord-Agglo, Richtung busy Airport.
Der Deal macht Rotgrün happy. Doch er steht quer zum Wind, der aufkommt.
Die Zinsen für Fest-Hypos zeigen gerade nach oben; dabei hält die SNB mit Nullzins weiter still.

Weil Dollar- und Euro-Renditen aber steigen, verlangen jetzt auch die Schweizer Banken über Nacht deutlich mehr.
Das bremst das Immo-Fieber. Hinzu kommt die sinkende Einwanderung und eine härtere Asyl-Gangart. An beiden Fronten kühlt sich die Lage ab.
Gleichzeitig schmeissen die grossen Entwickler Riesen-Überbauungen auf den Markt.
Laut ZKB-Analysten führten sinkende Nachfrage und wachsendes Angebot zu „Entspannung“ auf dem Zürcher Wohnungsmarkt.
Peak Wohnungsnot – ist der Zenit beim Hot-Thema überschritten?
Allein auf dem Weg vom Zürcher Industriequartier hoch zum Zürichberg zeigten sich in den letzten Monaten überraschende Leerstände.
Ein Abriss mit Neubau, eine Totalsanierung und ein edles Villen-Mehrfamilienhaus, die neue Mieter suchten mit Plakaten – und lange keine fanden.
Weil die Mieten viel zu hoch waren? Sicher nicht im Fall der Wohnungen bei der Seilbahn Rigiblick, wo es einen grossen Migros hat und die Wohnlage als top gilt.
„Erstvermietung nach Totalsanierung“ stand auf dem Plakat an der Fassade. „2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen mit Balkon ab CHF 3’145“.
Unweit davon entfernt, an der Rotbuchstrasse hinunter Richtung Wipkingen, suchte die Verwalterin ebenfalls lange mittels Plakat interessierte Mieter.
Dies, nachdem anstelle eines Altbaus ein neues, modernes Mehrfamilien-Haus hochgezogen worden war. Inzwischen sind alle Einheiten weg.
Die lange Suchzeit überraschte schon damals. Eine Suche im Internet bei der Vermieterin ergibt auf die Schnelle eine freie 2,5-Zimmer-Wohnung im beliebten Stadtteil Zürich-Oerlikon für brutto 2’790.-.
Kein Schnäppchen, aber auch kein Wucherpreis, wie er von den Wohnungsnot-Promotoren auf der linken Politseite als Argument für mehr „sozialen“ Wohungsbau befeuert wird.
Am überraschendsten war eine freie Wohnung am unteren Zürichberg in einer herrschaftlichen Mehrfamilien-Stadtvilla. Selbst dort suchte der Besitzer Interessierte mittels Plakat im Freien.
Will heissen: Die „Flat“ ging nicht wie vermutet weg wie ein frisches Gipfeli, sondern der Vermieter musste die Wohnung laut nach aussen anpreisen.
Drei Einzelfälle, die nichts über die wahre Krisenlage aussagen? Die Gegenbeispiele sind die sich häufenden Leer-Räumungen.

Die jüngste betrifft eine UBS-Überbauung in Zürich-Riesbach, nicht weit vom gefragten Seefeld. 300 Leute wären betroffen, schreibt Campax.
Das ist eine Kampagnen-Organisation, die viel Wind machen kann. Campax attackiert jetzt auch ein UBS-Vorhaben respektive das eines Immo-Fonds der Grossbank.
Wer sofort Zehntausende Solidaritäts-Unterzeichner erwartete, sieht sich getäuscht. Bis jetzt haben genau 8’372 unterschrieben. Das sind weniger als die von Campax selber angestrebten 9’000.



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Wie lange die UBS wohl noch so weiter „Gschäften“ kann?
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Was hat da die UBS damit zu tun?
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Das treibt nur die Preise hoch und macht die Eigentümer reicher. Daneben wird Leuten Wohnnraum zur Verfügung gestellt die ihn sich eigentlich gar nicht leisten könnten ohne massive Subventionen. Macht das Sinn? Nur solange der Kapitalismus sprudelt kann man sich diese Verzerrung leisten. Ich freue mich auf die Marktkorrektur.
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Manchmal denke ich echt ich lebe im falschen Film in dieser Stadt. Porsche GT3 und G-Klasse als wäre das Gratis. Keine Whg unter 3 Mio und der Staat subventioniert Mittellosen den Wohnraum und baut hauptberuflich Velowege. Ahja und Leute die CH Deutsch können gibts de facto auch keine mehr.
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Das hat nicht mit Kapitalismus zu tun. Das ist Dummheit oder Faulheit. Es ist ja nicht ihr eigenes Geld.
Da kommt mir das schwarze Loch für den Hof zu Wil in der Sinn.
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was haben die rotgrüne Regierung und die Banken gemeinsam? Sie bewirtschaften eine „Bubble“. Nämlich ihre Klientel und die Immoblase. Bald ist die Luft draussen.
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Gerade erst wurde hier das Gegenteil gefordert. So unterschiedlich kann man die Dinge sehen https://insideparadeplatz.ch/2026/10/13/wohnungsnot-zuerich-sollte-kaufen-kaufen-kaufen/
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Gut, dieser Artikel stammt aus der Feder von Roberto Feusi, dem selber vieles gelungen, aber auch vieles missraten ist. Die eigenen Grenzen kennen, ist immer eine gute Sache.
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Kommt da noch was?
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Das Wesen des Sozialismus
Mit Steuereinnahmen von primär einkommensstarken Personen werden überteuerte Wohnungen verstaatlicht und unter den effektiven Kosten vermietet. Heisst, cash out beim Staat, reduzierter cash in beim Staat, Defizit/ungedeckte Kosten beim Staat und so kann der Staat dann weiter an der Steuerschraube nach oben drehen, für diejenigen, welche heute schon wesentliche Steuerbeträge abliefern – denn, dem armen Staat geht es ja dann nicht gut.
Sorgt man noch dafür, dass Genoss:innen die Behausungen nutzen dürfen, dann ist das System praktisch in Perfektion unterlaufen worden.
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Der Zusammenhang ist doch völlig klar:
Die Stadtverwaltung stellt nochmals ein paar Tausend Angestelltinnen bis 2027 ein, und die brauchen doch eine Wohnung. Sind ja schliesslich in der SP! Voilà!
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Das einzig Soziale wäre es, wenn diese Einheiten in Seebach nun als Eigentumswohnungen an Bedürftige verkauft würden. Bedürftig wären dann aber nicht die linksgrünwoke Wähler sondern jene vom Mittelstand die mit ihren Steuern schon zum Kauf des MFH beigetragen haben. Den tiefen Zins kann ja die Stadt zur Verfügung stellen, denn oft scheitert es bei den Jungen an den Tragbarkeitsregeln die mit 5% völlig realitätsfremd sind und nur dazu dienen, weiterhin Geschäfte mit Mietern machen zu können.
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Campax… ist wie Brechreiz auf kubanisch.
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Die grünen und linken sind sehr konservativ.
Sie hinken det Zeit immer etwa 5 – 10 Jahre hinterher.
Grund: ideologische Verblendung, Angst vor Veränderungen, kein Weitblick und fehlende Strategie.
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Lieber Herr Hässig,
nein, hässig machen Sie mich nicht – eher nachdenklich. Sie schreiben, die Mieten der Wohnungen bei der Seilbahn Rigiblick seien nicht zu hoch gewesen, und dennoch habe niemand dort wohnen wollen, obwohl Lage und Infrastruktur als erstklassig gelten. Eine 2,5‑Zimmer‑Wohnung für mindestens CHF 3’145.– ist jedoch alles andere als günstig, und offenbar sehen das auch die potenziellen Mieter so.
Ich glaube, nicht die Stadt hat das Gefühl verloren – sondern Sie.
Herr Hässig, ich glaube, nicht die Stadt hat das Gefühl verloren sondern Sie.
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Für eine Einzelperson ist diese 2,5-Zi.-Wohnung nicht günstig, das stimmt. Aber für Doppelverdiener schon. Leider wollen Doppelverdiener ohne Kinder grössere Wohnungen (ab 3,5 Zi.), die dann für Familien mit Kindern knapp sind.
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Es gibt noch genügend Sozialist:innen ohne billige Wohnung. Erst wenn der letzte Genosse billigst wohnnt, hören wir auf! Wir Linke wissen wie Klientelpolitik geht.
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Von wem wurden die Wohnungen gekauft? Wie immer gilt auch hier, Follow the Money.
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Die zitierten Objekte mit 1’000 bis 1’500 pro Monat und Zimmer sind im höheren Preissegment. Dass da der Markt schwieriger geworden ist, bestreitet niemand. Was fehlt, sind zahlbare Mittelstandswohnungen für die Durchschnittsfamilie – so wie es sie vor 8 Jahren noch en masse gab. Dass die niemand baut, ist aber ebenso logisch bei den Bodenpreisen. Gier ist halt menschlich, ich bin gottseidank weggezogen und bereus keine Sekunde.
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Aber dem Stimmbürger von Zürich ist das egal, Hauptsache ihm geht es gut.
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Gute geht es nur den extrem vielen Schmarotzenden welche in irgend einer art davon Profitieren. Anscheinend sind die in der Mehrheit.
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2.5 Zimmer ab CHF 3’145? Nein, danke. 😀
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Ich finde, die Wohnungen in Zürich könnten nochmals locker um 50% teurer werden. Es würde mich nicht im geringsten stören (denn ich wohne im Aargau)!
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Die von ihnen genannte Campax-Campagne lief sehr gut. Das ‚angestrebte‘ Unterschriften-Ziel wurde während dem Sammeln laufend nach oben gesetzt, immer das Tausend lberhalb der aktuell gesammelten Stimmenzahl. Hierzulande Stimmen für Anliegen ausserhalb der eigenen Reichweite zu finden ist sehr schwierig!
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Das sind Wucherpreise. Kein Büezer kann sich das leisten!
Zeigt, welche Eliten hier schreiben und kommentieren.
Und hierfür sind nicht die Linken und Netten verantwortlich, sondern die Profitmaximierenden Profiteure der Misere rechts von der Mitte.
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Die Währung der Banker und SNB namens Schweizer Franken ist als gesetzliches Zahlungsmittel schon fast untauglich!
Auch der Schweizer Franken ist lediglich betrügerisches Falschgeld. Tatsächlich entsteht und besteht auch diese hundslausige, korrupte Währung nur aus Schuldscheinen, um dem Bankenkartell jährlich Zinsgewinne einzutragen um die Bankerwohlfahrt möglichst lange voranzutreiben.
Die Menschen glauben, die Preise würden steigen, tatsächlich zerfällt aber die Währung durch Inflationierung der Währungsmenge.
Die Währungsmenge steigt durch Verschuldung. Steuerbare Vermögen sind Schulden!!!
Immobilien scheinen im Moment des Kaufs immer überteuert.
10 Jahre später sieht es dann ganz anders aus.
Seebach ist eine der attraktivsten Lagen der Stadt, mit der Nähe zum Flughafen und zu den Ausfallstrassen.