Guido Ruoss überlebte alle: Boris Collardi, Bernhard Hodler, Philipp Rickenbacher.
Selbst der Neue von Goldman Sachs, Stefan Bollinger, schien dem langjährigen Personal-Chef der Julius Bär die Stange zu halten.
Bis heute früh. Da überrascht Bollinger mit der Absetzung von Ruoss.
Er habe nach der „geeignetsten“ Person gesucht, lässt sich der Bär-Chef im Communiqué zitieren.
„Unabhängig von Branche oder geographischer Herkunft“.
Der Zusatz ist kein Zufall:
Das Rennen gemacht hat eine Holländerin namens Francis Hoefman, die mit Banking so viel am Hut hat wie Bollinger mit Schlittschuhlaufen.
Wobei, man weiss nie.
Jedenfalls kommt die HR-Crackin von Reckitt, das ist ein Konsumgüter-Riese aus England.
Gesundheit, Hygiene, Haushalt.
Bär-CEO Bollinger lobt die „umfassende Erfahrung“ seiner neuen HR-Chefin, die in der erweiterten Führung Platz nehmen darf.
Viel wichtiger ist der Alte. Respektive dessen Abgang.
Guido Ruoss gehört zu den Letzten, welche Bollingers eisernen Besen lange überlebt hatten.
Nach ihm bleibt nur noch Christoph Hiestand als General Counsel übrig. Und natürlich der unverwüstliche Luigi Vignola.
Aber sonst: Riskchef, Finanzchefin, Schweiz-Chef, HR-Chef – alle weg.
Ruoss und Hiestand bildeten eine Achse der Macht. Der Jurist mit harter Hand gegen ausgeschiedene Mitarbeiter, die keine Angst vor Ärger zeigten.
Und Personalchef Ruoss mit Entlassungen Hochrangiger, die zum Problem werden könnten.
Zwei Fälle unter mehreren:
Eine Frau, die weit oben im Kader war, wurde auf die Strasse gekickt. Dies habe Ruoss himself eingefädelt. Sie klagt vor Arbeitsgericht Zürich.
Ebenfalls am Klagen ist der „Benko“-Berater der Bär. Er wehrt sich gegen seine Kündigung, sieht sich als Bauernopfer.
Beide Verfahren sind am Laufen. Je nach Ausgang kommen sie die Julius Bär teuer zu stehen. Ruoss, der dafür eine Verantwortung trägt, ist seit heute History. Rechtschef Hiestand darf noch bleiben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wir haben hier genug arbeitslose HR Leute und brauchen nicht noch eine abgespacete Holländerin.
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Wieso denke ich mir, dass Bolli der Falsche ist, habe Dutzende CH Bubis aus dem Ausland zurückkehrend erlebt, mit einem Selbstbild vom Mars, Leistung nach 2-3 Jahren – durschnittlich…..
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Schlittschuh vergleiche!
Pulitzerpreis verdāchtig!
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Nächste Ausländerin. Schaue seit vielen Jahren zu, wie man Hoffnungsträger im Ausland sucht. Leider kenne ich keinen Fall, wo nur annährend Mehrwert generiert wurde. Viele Jahre mussten wir Schweizer uns anhören, seit selber Schuld. Können die mehr?
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Wieso überrascht es mich nicht… schon wieder eine Blondine.
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Anstelle, dass wir unsere Talente fördern…
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Mal zur Abwechslung keine vom grossen Kanton.
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Die Holländer sind mindestens so agressiv….
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Tönt doch gut. Gerade im HR tummeln sich sehr viele verwöhnte Woke.
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Entweder – Oder?
Alles Käse oder was?
Unbeschriebene Blätter können mich nicht gefährden?
Also Banking ist doch auch nix anderes als Massenware verkaufen.
Da hat er die Richtige geholt. Obwohl es bei der Migros auch noch ein paar Ausrangierte gegeben hätte. Aber wenn schon Niederlande dann jemanden von Action. Weil die können sogar billig. Das würde dann besser zum Image vom Bären passen.
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Wirklich zentralen Einfluss hat nur einer.
Chuck Norris.
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Bolli ist noch nicht durch mit dem Aufräumen. Aber ob er auch Aufbauen kann ist die Frage. Niemand weiss wohin die Reise geht.
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TopJobs kriegen die Ausländer. Die Schweizer Kinder dürfen mit 15 (!!!) gogen schaffen. Kinderarbeit nennt sich bei uns Lehre. Und deren Eltern zahlen noch über die Steuern ausl. Studenten deren Studienkosten!
Würde Herr Bolliger in Holland, Deutschland, Italien etc. einen TopJob kriegen! Ja, chasch dänke! Die Einheimischen holen sich diese Jobs – was auch richtig ist!
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Sagte immer, dass die Bären nur noch Käse sind!
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GR war ein Protegé von Charrue. Steile Karriere und schliesslich zu weit rauf befördert. War aber anscheinend nicht Bollis dringendstes Problem. Fehleinschätzung?
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Hallo, hier spricht Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Menschen der Schweiz. Meine jahrelange Erfahrung als eine der führenden Führungskräfte in der Schweiz hat mich gelehrt, dass die Einstellung einer hübschen jungen Frau einen enorm positiven Einfluss auf die Stimmung im Unternehmen hat. Ich würde Stellen im Personalwesen daher immer mit attraktiven Frauen besetzen.
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Heinz, Mars, Reckitt, jetzt Bär. Who is next?